Spritpreise vermiesen Freude am Motorrad
Zulassungszahlen gehen merklich zurück / Junge Leute fahren nicht so auf tolle Maschinen ab / 19. Treffen
Vom 18.08.2008
HENAU
Es war ein Stelldichein der schmucken Maschinen an der Grillhütte der Gemeinde Henau, wo Gäste und Motorräder um die Wette strahlten. Das "Gäßelocher Rädche Treffen" wurde nun schon zum 19. Male von 27 Mitgliedern um Jörg Krömer organisiert. Schon jetzt steht fest: Das 20. Treffen im nächsten Jahr soll in einem größeren Rahmen steigen. Aber zuerst ist mal am Sonntag, 28. September, am Gemeindehaus in Kellenbach zum Motorrad-Frühstück eingeladen.
Nun schon zum dritten Male lautete das Motto "Deutschland und die Welt". Aber die deutsche Motorradwelt scheint sich nicht mehr so rund zu drehen. Spritpreise auf Rekordniveau, stagnierende oder leicht rückläufige Zulassungszahlen, was auch zum Aus für einen der letzten Motorradhersteller zum Jahresende führt, wurden in einer Gesprächsrunde die Schuld gegeben. Aber auch ansteigende Unfallzahlen und dann in diesem Jahr ein merkwürdiger Motorradsommer wurde an anderer Stelle genannt. Jörg Krömer wusste zu berichten, dass das Durchschnittsalter bei Motorradfahrern bei 40 Jahren liege. "Jungen Menschen ist dieses Hobby zu bieder, vielleicht auch zu teuer", meinte Krömer weiter.
Sehr angetan ist der Gäßelocher Rädche Club aber von den Alpen. "Ob von Nord nach Süd oder West nach Ost. Die zahlreichen Kurven und Kehren machen den Reiz aus - und dann die herrlichen Ausblicke." Da führte schon mal eine Mondschein-Tour nach Südtirol oder vor zwei Jahren die Tour an den Reschenpass. Die Enzian-Tour führte im letzten Jahr nach Landeck in Tirol. Gerade vor kurzem kehrte die Gruppe aus dem Elsass zurück.
Von großem Interesse war auch in diesem Jahr wieder der Umbauwettbewerb, dem sich sechs Edel- und Fun-Bikes stellten - eine ZL 1000 von Kawasaki mit dem stolzen Besitzer Axel Scholl aus Mainz gewann. "Die Idee hatte ich, aber ich musste lange suchen, bis mir das jemand in die Tat umsetzte." Der Fahrer sitzt auf einem Westernsattel und in den Tank kann man durch ein Bullauge blicken, bei Dunkelheit ist dieser beleuchtet. Der Tank musste vergrößert werden, da der Fahrer häufig in Osteuropa unterwegs ist, jetzt kann er mit 27 Litern bis zu 350 Kilometer fahren. Fasziniert war er jüngst von einer Nordkaptour, aber auch von einer auf die Halbinsel Krim.
Jörg Krömer war angetan von der schönen Atmosphäre, wenn auch die diesjährige Veranstaltung etwas schwächelte. Die 27 Mitglieder waren an den drei Tagen rund um die Uhr im Einsatz. 450 Kilometer legte ein Teilnehmer zurück, und auch für nächtliche Kurzweil für die Gäste war gesorgt.
Zulassungszahlen gehen merklich zurück / Junge Leute fahren nicht so auf tolle Maschinen ab / 19. Treffen
Vom 18.08.2008
HENAU
Es war ein Stelldichein der schmucken Maschinen an der Grillhütte der Gemeinde Henau, wo Gäste und Motorräder um die Wette strahlten. Das "Gäßelocher Rädche Treffen" wurde nun schon zum 19. Male von 27 Mitgliedern um Jörg Krömer organisiert. Schon jetzt steht fest: Das 20. Treffen im nächsten Jahr soll in einem größeren Rahmen steigen. Aber zuerst ist mal am Sonntag, 28. September, am Gemeindehaus in Kellenbach zum Motorrad-Frühstück eingeladen.
Nun schon zum dritten Male lautete das Motto "Deutschland und die Welt". Aber die deutsche Motorradwelt scheint sich nicht mehr so rund zu drehen. Spritpreise auf Rekordniveau, stagnierende oder leicht rückläufige Zulassungszahlen, was auch zum Aus für einen der letzten Motorradhersteller zum Jahresende führt, wurden in einer Gesprächsrunde die Schuld gegeben. Aber auch ansteigende Unfallzahlen und dann in diesem Jahr ein merkwürdiger Motorradsommer wurde an anderer Stelle genannt. Jörg Krömer wusste zu berichten, dass das Durchschnittsalter bei Motorradfahrern bei 40 Jahren liege. "Jungen Menschen ist dieses Hobby zu bieder, vielleicht auch zu teuer", meinte Krömer weiter.
Sehr angetan ist der Gäßelocher Rädche Club aber von den Alpen. "Ob von Nord nach Süd oder West nach Ost. Die zahlreichen Kurven und Kehren machen den Reiz aus - und dann die herrlichen Ausblicke." Da führte schon mal eine Mondschein-Tour nach Südtirol oder vor zwei Jahren die Tour an den Reschenpass. Die Enzian-Tour führte im letzten Jahr nach Landeck in Tirol. Gerade vor kurzem kehrte die Gruppe aus dem Elsass zurück.
Von großem Interesse war auch in diesem Jahr wieder der Umbauwettbewerb, dem sich sechs Edel- und Fun-Bikes stellten - eine ZL 1000 von Kawasaki mit dem stolzen Besitzer Axel Scholl aus Mainz gewann. "Die Idee hatte ich, aber ich musste lange suchen, bis mir das jemand in die Tat umsetzte." Der Fahrer sitzt auf einem Westernsattel und in den Tank kann man durch ein Bullauge blicken, bei Dunkelheit ist dieser beleuchtet. Der Tank musste vergrößert werden, da der Fahrer häufig in Osteuropa unterwegs ist, jetzt kann er mit 27 Litern bis zu 350 Kilometer fahren. Fasziniert war er jüngst von einer Nordkaptour, aber auch von einer auf die Halbinsel Krim.
Jörg Krömer war angetan von der schönen Atmosphäre, wenn auch die diesjährige Veranstaltung etwas schwächelte. Die 27 Mitglieder waren an den drei Tagen rund um die Uhr im Einsatz. 450 Kilometer legte ein Teilnehmer zurück, und auch für nächtliche Kurzweil für die Gäste war gesorgt.