Tipps für den Winterschlaf vom Mopedle

      Tipps für den Winterschlaf vom Mopedle

      Tipps für den Winterschlaf vom Mopedle

      Wenn sich der Oktober dem Ende neigt, heißt es auch dieses Jahr wieder für viele Biker Abschied nehmen. Der geliebte Bock hält dann für die nächsten 4 bis 5 Monate Winterschlaf. Die Experten vom TÜV Thüringen raten jedem Biker seine Maschine gut auf die Winterpause vorzubereiten...

      Alle Jahre wieder endet die Motorradsaison mit dem Einmotten. Der TÜV Thüringen hat einige hilfreiche Tipps parat, wie man sein Bike winterfest macht:


      In jedem Fall steht vor dem Einmotten eine gründliche Reinigung an, Bremse reinigen nicht vergessen. Verkleidung, Felgen und Rahmen auf Lackschäden untersuchen. Kratzer oder Steinschläge ausbessern und vor Korrosion schützen.

      -Vor dem Winter ist ein Ölwechsel empfehlenswert.
      -Motorräder mit Stahltank sollten randlos voll getankt werden. Bei Kunststofftanks empfiehlst sich den Sprit abzulassen.
      -Reifendruck nach Möglichkeit um 0,3 bis 0,5 bar erhöhen und Motorrad aufbocken.
      -Für Zweiräder mit Kettenantrieb gilt: Kette auf Verschleiß prüfen, Kettenspiel kontrollieren und wenn nötig nachspannen. Kette, Kettenkranz und Ritzel gründlich reinigen und im Anschluss wieder gut einfetten.
      -Batterie möglichst ausbauen, trocken und kühl lagern. Ab und an nachladen oder mit einem Erhaltungsladegerät frisch halten.
      -Zweiräder, die draußen überwintern müssen, sollten auf alle Fälle mit einem Korrosionsschutz versehen werden.
      -Auf eine geeignete Abdeckplane sollte auf gar keinen Fall verzichtet werden.
      -Schwimmkammer ablassen.


      Generell sollte darauf geachtet werden, dass die Haupt- und Abgasuntersuchung noch gültig ist oder sie in der Winterpause abläuft? Dumm, wenn man die neue Saison mit einem überfälligen „TÜV“ beginnen muss. Die Prüfanlagen des TÜV Thüringen stehen allen Zweiradfahrern offen. Unter: www.tuev-thueringen.de/de/pruefanlagen sind die Öffnungszeiten und Standorte in Thüringen zu finden.

      Außerdem sollte regelmäßig die Profiltiefe der Reifen überprüft (min. 2 mm) und unbedingt auf Rundlauf, Beschädigungen, Risse oder eingefahrene Nägel geachtet werden. Auch eine Dichtprüfung von Motor, Getriebe, Brems- und Kühlflüssigkeit sowie Kardan falls vorhanden ist ein Muss.

      Die Überprüfung der lichttechnischen Anlage sollte schon aus Sicherheitsgründen jedem Biker am Herz liegen. Sicherungen und Kontakte prüfen, säubern und notfalls mit Kontaktspray einsprühen. Der TÜV Thüringen führt noch bis 30.10.08 an seinen Prüfanlagen kostenlose Lichttests durch.

      Ist die Versicherung des guten Stücks zu teuer? Zum Jahresende kann in der Regel die Versicherung gekündigt und zu einem preiswerteren Anbieter gewechselt werden.

      Auch die Wartung der Sicherheitsausrüstung sollte nicht unterschätzt werden. Ob Lederkombi oder Textilkleidung, beide brauchen jetzt eine gründliche Reinigung und Pflege. Helmvisier von Insekten befreien und verkratze Visiere ersetzen. Damit die eigene Kombi im nächsten Jahr noch passt, sollte man den Winterspeck erst gar nicht ansetzen lassen. Also, gesund ernährt hält länger fit.

      Motorrad gut einmotten

      Motorrad gut einmotten
      Für die meisten Motorradfahrer heißt es jetzt, für die kalte Jahreszeit vom Bike Abschied nehmen.

      Damit das Erwachen im Frühjahr gelingt, ist der Winterschlaf gut vorzubereiten. Angefangen wird mit einer gründlichen Reinigung der Maschine, denn Schmutz zieht Feuchtigkeit und Rost an. Ein Dampfstrahler kommt jedoch nur bei grobem Dreck zum Einsatz, schonender sind Schwamm und Wasser mit einem Spülmittel.

      Beim Reinigen fallen dann auch Lackschäden ins Auge, und typische Wartungspunkte können gleich mit kontrolliert werden: so etwa der Stand der Bremsflüssigkeit und Bremsbeläge oder der Zustand von Ritzel und Antriebskette. Die Kette wird am besten mit Hilfe einer ausgedienten Zahnbürste vom Schmutz befreit und danach mit Kettenspray wieder gründlich geschmiert und eventuell gespannt.

      Ein bis zum Rand mit Sprit gefüllter Stahltank schützt vor Korrosion. Bei Kunststofftanks empfiehlt es sich, den Sprit abzulassen und in einem geeigneten Kanister aufzubewahren. Könner entleeren die Schwimmerkammern der Vergaser, um ein Verharzen des Kraftstoffs und damit das Verstopfen der Einspritzdüsen zu verhindern. Zuerst wird dazu der Benzinhahn geschlossen, dann die Ablassschraube an der Schwimmerkammer geöffnet und der Kraftstoff in ein passendes Gefäß abgelassen. Ist der Sprit nicht verdreckt, kann er in den Tank zurückgegossen werden. Wer sich die Bastelei selbst nicht zutraut, wendet sich an eine Fachwerkstatt.

      Dort kann auch der Ölwechsel vom Experten durchgeführt werden. Diejenigen, die selbst den Wechsel vornehmen möchten, lassen erst den Motor warm laufen. Nach dem Öffnen der Ölablassschraube wird das Altöl in einer Wanne aufgefangen und anschließend umweltgerecht entsorgt. Auch der Ölfilter sollte bei jedem Ölwechsel getauscht werden. Für das Ablesen der richtigen Füllmenge muss das Motorrad gerade stehen. Der Ölstand wird nach kurzem Motorlauf erneut überprüft, weil der dickflüssige Schmierstoff erst nachsacken muss.

      Spezielle Konservierungssprays schützen Kolben und Zylinder vor Kondenswasser. Notfalls reichen auch ein paar Tropfen Motoröl. Hierfür gilt es, die Zündkerzen herauszuschrauben, das Öl einzufüllen und den Motor per Starter mehrmals durchzudrehen. Jetzt können die Kerzen wieder eingesetzt werden. Bewegliche Teile wie Gelenke, Hebel oder Bowdenzüge brauchen ebenfalls Öl oder Fett. Doch Vorsicht: Modernen Zügen kann Fett auch schaden, deshalb Herstellerhinweise beachten.

      Damit die Reifen sich nicht eckig stehen und im kommenden Frühjahr nicht mehr rund laufen, müssen sie entlastet werden. Generell empfiehlt sich eine Erhöhung des Luftdrucks um mindestens 0,3 bar bis zu einem bar. Verfügt die Maschine über einen Hauptständer, reicht ein Holzklotz unter dem Motorblock oder der Gabel, damit das Vorderrad nicht aufliegt. Bei Zweirädern mit Seitenständer gibt es im Zubehörfachhandel spezielle Aufbock-Vorrichtungen.

      Die Batterie wird abgeklemmt und an einem trockenen frostgeschützten Ort aufbewahrt. Am besten wird die Stromzelle an einen sogenannten „Ladewächter“ angeschlossen, der die Spannung konstant hält. Wer nicht über ein solches „Frischhaltegerät“ verfügt, lädt die Batterie während der Ruhepause und vor dem Einbauen noch einmal auf.

      Steht das Fahrzeug über den Winter im Freien oder in unbeheizten Räumen, gehört bei wassergekühlten Motoren etwas Frostschutzmittel ins Kühlwasser. In Innenräumen bewahrt ein altes Bettlaken die Maschine vor dem Einstauben. Überwintert das Zweirad im Freien, ist das Einwachsen als Korrosionsschutz und die Abdeckung mit einer gut belüfteten Plane ein Muss. Kriechöl sorgt an allen Steckern für eine dauerhaft gute Verbindung.

      Die Winterpause eignet sich zudem gut, um die Motorradbekleidung einer Wartung zu unterziehen. Sowohl Lederkombis als auch Textilkleidung benötigen eine gründliche Reinigung und anschließende Pflege. Das Helmvisier ist von Insekten zu befreien, verkratzte Visiere sind zu ersetzen. Die fahrfreie Zeit bietet zudem Gelegenheit, die Kosten zu überprüfen: Lohnt sich ein Saisonkennzeichen oder ist es günstiger, das Motorrad trotz Winterschlaf das ganze Jahr angemeldet zu lassen? Sollte eventuell die Versicherung gewechselt werden, da sie recht teuer ist? In der Regel kann die Assekuranz zum Jahresende gekündigt und ein Vertrag bei einem preiswerteren Anbieter abgeschlossen werden.

      TÜV Rheinland Group

      TÜV Rheinland Group

      Motorrad: Gut gepflegt in den Winterschlaf
      TÜV Rheinland empfiehlt: Maschine reinigen, Motorenöl wechseln und Aggregat vor Kondenswasser schützen
      Batterie ausbauen und kühl lagern


      Köln (ots) - Die Motorradsaison ist für die meisten gelaufen. Wer im kommenden Frühjahr mit dem Motorrad keine unliebsamen Überraschungen erleben will, sollte etwas Zeit in die Pflege der Maschine investieren. "Wer sein Bike vor dem Winter richtig behandelt, verhindert dass es Rost ansetzt, Kunststoffteile vorzeitig altern und die Batterie im Frühjahr schlapp macht", erklärt Gerd Mylius, Kraftfahrtexperte beim TÜV Rheinland. Am besten überwintern Motorräder sauber und trocken - deshalb die Maschine gründlich reinigen. Damit an den Bremsscheiben kein Flugrost entsteht, sollte das Bike nach der Reinigung "trocken gefahren" werden. Bei noch warmem Motor gilt es außerdem das Motoröl zu wechseln und den Ölfilter auszutauschen. Denn verbrauchtes Öl enthält aggressive Verbrennungsrückstände, die während der Standzeit nicht im Motor bleiben dürfen. Vor dem Winterschlaf sollte außerdem der Ölstand von Motor, Getriebe und - falls vorhanden - Kardan kontrolliert werden.

      Bei flüssigkeitsgekühlten Maschinen Kühlflüssigkeit inklusive Frostschutz nach den Angaben des Herstellers erneuern. Denn: Frostschutzmittel verhindern Korrosion im Kühlkreislauf des Aggregats sowie Kalkanlagerungen in den feinen Kühler-Rippen. Rostbildung vermeidet auch, wer Maschinen mit Stahlblechtanks vor dem Winter bis zur festgelegten Obergrenze betankt. Danach Benzinleitung, Kraftstoff-Filter und Vergaser leeren. So lässt sich ein Verharzen der Düsen vermeiden. Außerdem gehört der Einsatz des Luftfilters gereinigt. Ein mit Öl getränkter Lappen in den Endrohren des Auspuffs schützt davor, dass sich Wasser ansammelt.

      Spezielle Konservierungssprays schützen Kolben und Zylinder vor Kondenswasser. Notfalls reichen auch ein paar Tropfen Motoröl. Dafür die Zündkerzen herausschrauben, das Öl einfüllen, den Motor per Starter mehrmals durchdrehen und die Kerzen wieder einsetzen. Bewegliche Teile wie Gelenke, Hebel oder Bowdenzüge brauchen ebenfalls Öl oder Fett. Doch Vorsicht: Modernen Zügen kann Fett auch schaden, deshalb die Herstellerhinweise beachten. Die Antriebskette reinigen, gegebenenfalls nachspannen und mit dem Kettenspray einsprühen - dabei Reifen abdecken. Chrom- und Kunststoffteile überstehen die kalte Jahreszeit mit speziellen Sprays oder Schutzwachs am besten. Silikon schützt Gummiteile.

      Bevor das Bike entgültig in die Garage kommt, sollte der Reifendruck um 0,5 bar erhöht werden. Das Motorrad, wenn möglich, so aufbocken, dass beide Räder in der Luft hängen. Das entlastet die Pneus, verhindert Unwuchten oder Verformungen. Bei Motorrädern mit Seitenständer empfiehlt es sich, die Maschine alle zwei Wochen ein Stück zu bewegen. Federung und Dämpfung auf die geringste Vorspannung einstellen.

      Die Batterie nach dem Ausbau kühl, trocken und frostsicher lagern, etwa alle zwei Monate aufladen. Das erhöht die Lebensdauer des Akkus. Dabei den Säurestand überprüfen und bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen. Wem dies zu umständlich ist, der kann das kleine "Kraftwerk" auch an ein spezielles Ladegerät für Motorradbatterien anschließen.

      Motorrad in Winterschlaf schicken

      Motorrad in Winterschlaf schicken

      Eine leidige Zwangspause ist für viele Motorradfahrer die kalte Jahreszeit, in der sie auf ihr Bike verzichten müssen.

      Damit der Saisonauftakt im nächsten Frühjahr reibungslos gelingt, ist das Zweirad auf den Winterschlaf vorzubereiten.

      Begonnen wird mit einer gründlichen Reinigung der Maschine, denn Schmutz zieht Feuchtigkeit und Rost an. Bei grobem Dreck wird zum Dampfstrahler gegriffen, ein Schwamm und Wasser mit einem Spülmittel reichen zum Säubern aber gewöhnlich aus. Dabei fallen dann auch Lackschäden ins Auge. Typische Wartungspunkte können gleich mit kontrolliert werden, etwa der Stand der Bremsflüssigkeit, die Bremsbeläge und der Zustand von Ritzel und Antriebskette. Die Kette kann am besten mit Hilfe einer ausgedienten Zahnbürste vom Schmutz befreit werden, danach wird sie mit Kettenspray wieder gründlich geschmiert und eventuell gespannt, wobei die Reifen dabei abzudecken sind. Um nach der Reinigung den sogenannten Flugrost an den Bremsscheiben zu vermeiden, lohnt es sich mitunter, das Bike „trocken“ zu fahren.

      Ein bis zur festgelegten Obergrenze mit Sprit gefüllter Stahltank schützt vor Korrosion. Bei Kunststofftanks empfiehlt es sich, den Kraftstoff abzulassen und in einem geeigneten Kanister aufzubewahren. Könner entleeren die Schwimmerkammern der Vergasers, um ein Verharzen des Kraftstoffs und damit das Verstopfen der Einspritzdüsen zu verhindern. Dazu wird zunächst der Benzinhahn geschlossen, dann die Ablassschraube an der Schwimmerkammer geöffnet und der Sprit in ein passendes Gefäß abgelassen. Ist der Kraftstoff nicht verdreckt, kann er in den Tank zurückgegossen werden. Wer lieber die Finger davon lässt, wendet sich an eine Fachwerkstatt.

      Dort können die Experten auch einen Ölwechsel durchführen. Diejenigen, die selbst den Wechsel vornehmen möchten, lassen erst den Motor warm laufen. Nach dem Öffnen der Ölablassschraube wird das Altöl in einer Wanne aufgefangen und umweltgerecht entsorgt. Auch der Ölfilter sollte mit dem Wechsel getauscht werden. Für das Ablesen der richtigen Füllmenge muss das Motorrad gerade stehen. Der Ölstand wird nach kurzem Motorlauf erneut überprüft, weil der dickflüssige Schmierstoff erst nachsacken muss.

      Spezielle Konservierungssprays schützen Kolben und Zylinder vor Kondenswasser. Notfalls reichen auch ein paar Tropfen Motoröl. Hierfür gilt es, die Zündkerzen herauszuschrauben, das Öl einzufüllen und den Motor per Starter mehrmals durchzudrehen. Jetzt können die Kerzen wieder eingesetzt werden. Bewegliche Teile wie Gelenke, Hebel oder Bowdenzügen brauchen ebenfalls Öl oder Fett. Aber Vorsicht: Die Herstellerhinweise sind zu beachten, denn modernen Zügen kann Fett auch schaden. Damit die Reifen auch im nächsten Jahr noch rund laufen, müssen sie entlastet werden. Empfehlenswert ist eine Erhöhung des Luftdrucks um 0,3 bar. Verfügt die Maschine über einen Hauptständer, reicht ein Holzklotz unter dem Motorblock oder der Gabel, damit das Vorderrad nicht aufliegt. Motorräder mit Seitenständer sollten laut dem TÜV Rheinland alle zwei Wochen ein Stück bewegt werden. Im Zubehörfachhandel finden sich zudem spezielle Aufbock-Vorrichtungen. Die Federung und Dämpfung ist auf die geringste Vorspannung einzustellen.

      Die Batterie wird am besten ausgebaut und dann kühl, trocken und frostsicher aufbewahrt. Angeschlossen an einem sogenannten „Ladewächter“ bleibt die Spannung konstant. Wer nicht über ein solches „Frischhaltegerät“ verfügt, lädt die Batterie während der Ruhepause und vor dem ersten Einsatz noch einmal auf.

      Wird das Fahrzeug über den Winter im Freien oder in unbeheizten Räumen gelagert, gehört bei wassergekühlten Motoren etwas Frostschutzmittel ins Kühlwasser. Als Korrosionsschutz ist das Zweirad einzuwachsen und mit einer gut belüfteten Plane abzudecken. Kriechöl sorgt an allen Steckern für eine dauerhaft gute Verbindung, ein mit Öl getränkter Lappen in den Endrohren des Auspuffs bewahrt vor Wasseransammlungen. In Innenräumen schützt ein altes, über das Bike geworfenes Bettlaken vor Staub. Wer wenig Platz hat oder sein Motorrad nicht im Freien deponieren möchte, kann es beim Händler einlagern lassen – auf entsprechende Angebote ist derzeit zu achten.
      Bilder
      • moped.jpg

        109,08 kB, 1.000×666, 8 mal angesehen

      ADAC: Zeit zum "Einmotten"

      ADAC: Zeit zum "Einmotten"
      Aufs richtige Überwintern kommt es an


      München (ots) - Wer sein Motorrad richtig überwintern lässt, startet im Frühjahr, wenn die Saison beginnt, problemlos. Der ADAC hat einige Tipps für den "Winterschlaf" zusammengestellt. Vorrangig sind die Herstellerhinweise im Fahrerhandbuch zu beachten. Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen dürfen außerhalb des Zulassungszeitraums nicht im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden.

      - Blechtank vollständig mit Kraftstoff befüllen. Hierzu sollten keine E-10 Kraftstoffe verwendet werden.
      - Eine Fahrzeugwäsche läutet die Winterruhe ein. Dabei sind Eimer und Schwamm besser geeignet als Hochdruckreiniger. Diese können Steckverbindungen und Lager beschädigen. Nach dem Waschen Motorrad mit klarem Wasser abspülen. So wirken keine Reinigerreste an empfindlichen Oberflächen nach. Fahrzeug gut abtrocknen.
      - Das Motorrad auf etwaige Schäden untersuchen. Notwendige Arbeiten sollten vor dem Start in die neue Saison (im Winter haben viele Motorrad
      -Werkstätten Kapazitäten frei) oder am besten gleich durchgeführt werden. Korrosionsgefährdete Bauteile, beispielsweise Auspuff und Felgen, mit Konservierungsmittel einsprühen; Antriebskette schmieren.
      - Motoröl aus dem warm gelaufenen Viertaktmotor ablassen, Ölfilter wechseln und Motor mit frischem Öl befüllen. Altöl umweltgerecht entsorgen.
      - Für Vergasermaschinen gilt: Wenn möglich auf der letzten Fahrt Benzinhahn rechtzeitig vor dem Abstellen des Motors schließen. Anderenfalls Schwimmerkammer bei stehendem Motor mittels Ablassschraube leer laufen lassen. Benzin auffangen und in den Tank zurückschütten. Nicht vergessen: Ablassschrauben der Vergaser-Schwimmerkammern wieder verschließen.
      - Damit zum Saisonbeginn der Funke überspringt, ist die Batterie zunächst komplett zu laden oder an einem geeigneten Batteriepflegegerät anzuschließen. Batterie auf jeden Fall ausbauen und an einem küh-len, aber frostsicheren Platz aufbewahren. Wenn zulässig, Säurestand an Batterien prüfen.
      - Flüssigkeitsstand und Konzentration des Frostschutzmittels prüfen.
      - Reifendruck um ca. 0,5 bar erhöhen und/oder Zweirad unterbauen (z.B. mit Getränkekiste), so dass kein Rad den Boden berührt.

      Zu diesem Text bietet der ADAC unter www.presse.adac.de ein Foto an.

      Weitere Informationen unter www.adac.de/motorrad