News: Der beste Job der Welt

      News: Der beste Job der Welt

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      Bezahlter Urlaub im Paradies


      Sechs Monate lang am Strand liegen, ausspannen, sich ab und zu im Meer abkühlen, in einer Luxus-Villa wohnen und dafür auch noch Geld kassieren. Klingt wie ein unnahbarer Traum? Jetzt nicht mehr, denn das ist der „Best Job in the World“, den das staatliche Tourismusamt Queensland vergibt. Gesucht wird ein Vollzeit-„Island Caretaker“, der es sich einfach nur gut gehen lässt. Dieser muss regelmäßig per Internet-Blog, Video, Foto und Interview von seinem Inselalltag berichten. Ein paar weitere Aufgaben wie Fische füttern, den villaeigenen Pool ab und zu reinigen und vielleicht einmal den Postdienst begleiten stehen auch noch an. Wohnen wird der Inselwart in einer Luxus-Villa inklusive Gästezimmer, Yacht, Jet-Ski und Golfbuggy. Diese befindet sich auf Hamilton Island, in mitten des malerischen Great Barrier Reef, direkt am Whiteheaven-Beach. Bezahlt bzw. gestellt wird natürlich auch der Hin- und Rückflug, eine Reiseversicherung, ein Computer, Internetzugang, eine Videoausrüstung und Reisen zu anderen Inseln des Great Barrier Reef. Zu guter letzt: 150.000 australische Dollar Gehalt. Das sind umgerechnet 78.000 Euro für ein halbes Jahr, das bedeutet 13.000 Euro im Monat.

      Nun zu den Anforderungen. Neben sehr guten Englischkenntnissen, Kommunikations-, sowie Teamfähigkeit, sollte der Bewerber zudem abenteuerlustig sein, über Schnorchelkenntnissen verfügen und außer Schwimmen auch noch Tauchen können. Außerdem muss der Auserwählte „das Meer lieben, die Sonne und die Natur...und er muss von Zeit zu Zeit auch mit Journalisten sprechen, deshalb darf er nicht schüchtern sein“, fasst Anthony Hayes vom Tourismusbüro Queensland zusammen. Weiterhin wird von dem künftigen Inselbewohner erwartet, „durch das Great Barrier Reef zu reisen und jedes mögliche Abenteuer auszuprobieren“.

      Noch bis zum 22. Februar kann man sich online unter www.islandfreejob.com bewerben. Hierzu müsst ihr ein maximal 60 sekündiges englisches Bewerbungsvideo hochladen und ein Bewerbungsformular ausfüllen. Ihr könntet jedoch einige Schwierigkeiten bekommen. Denn der Ansturm ist so groß, dass die Internetseite komplett zusammengebrochen ist. Schon in den ersten 24 Stunden gingen mehr als 200.000 Bewerbungen ein. Momentan ist der Server gnadenlos überlastet.

      Elf Bewerber werden dann zwischen 3. und 7. Mai auf die Inseln des Great Barrier Reef eingeladen, um sich dort der Endaussscheidung zu stellen. Hier muss gezeigt werden, wie gut man tauchen, schwimmen und eben einfach nur Urlaub machen kann. Der Gewinner wird dann ab 1. Juli für ein halbes Jahr lang als „Island Caretaker“ die Inseln des Great Barrier Reef erkunden.

      Mit der großen Medienkampagne versprechen sich die australischen Touristiker eine steigende Bekanntheit des Great Barrier Reef und wollen dieses weltweit als Reiseziel attraktiv machen. Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens erstreckt sich über 2.600 Kilometer und ist das größte und beeindruckendste Korallenriff der Erde. Rund 900 Inseln und 2.900 individuelle Riffe zählen zum Great Barrier Reef. Mehr als 1.500 Fischarten gibt es dort. Das Riff zählt zu den sieben Weltwundern der Natur und wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

      Für weitere Informationen schaut auf www.islandfreejob.com und
      www.www.tq.com.au.

      Stellenausschreibung für den besten Job der Welt

      Stellenausschreibung für den besten Job der Welt

      In der Sonne liegen, schwimmen und reisen - und damit auch noch Geld verdienen. Das kann, wer sich für das Tourismusamt in Queensland, Australien bewirbt.

      Sie nennen es den besten Job der Welt. Und damit haben sie wohl auch recht. Nachdem das Tourismusamt von Queensland in Australien sein Jobangebot in die Welt schickte, stürmten eine Million Interessenten die Website. Unter der Last brach am Dienstag der Server zusammen.

      Jetzt läuft die Seite wieder (zwar langsam, aber immerhin) und die Welt kann sich bis zum 22. Februar bewerben. Ab 1. Juli ist man ein halbes Jahr Island Caretaker, also Insel-Aufpasser, auf Hamilton Island am Great Barrier Reef.

      Die Bedingungen:

      Der Bewerber muss mindestens 18 Jahre alt sein, ...

      ... Lust auf Abenteuer haben, ...

      ... kommunikativ sein und ...

      ... mindestens ein Jahr Erfahrung in einem relevanten Bereich haben.

      Die Bewerbung:

      Jeder Bewerber muss ein Video von sich drehen, das höchstens 60 Sekunden lang sein darf. Darin muss er darstellen, warum er der Richtige für den Job ist. Die Videos werden auf der Website veröffentlicht - die Nutzer wählen ihren Lieblingskandidaten aus.

      Die Aufgaben des Island Caretakers:

      Der Caretaker muss in erster Linie die Ausflugsmöglichkeiten erkunden, tauchen, wandern, Wassersport betreiben und darüber in einem wöchentlichen Blog berichten. Mit Texten, Bildern und Videos soll er für die Tourismusregion werben.

      Außerdem muss er die Fische füttern, den Pool säubern und mindestens einmal mit dem Postflugzeug über die Inseln fliegen.

      Vergütung:

      Das Tourismusamt stellt eine Drei-Zimmer-Wohung, zahlt Hin- und Rückflug und 150.000 Australische Dollar (80.000 Euro).
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      Der beste Job der Welt

      Der beste Job der Welt

      Wer hätte diesen Job nicht gerne? Den ganzen Tag in der Sonne liegen, im Great Barrier Reef (Foto) tauchen gehen und dafür noch 10.500 Euro abkassieren. Im Monat! Dazu kommt eine gratis Unterbringung in einer Villa direkt am Meer.

      Aber wo ist der Haken? Es gibt eigentlich keinen, denn zu den Pflichten des bezahlten Touristen gehört jediglich in einem Blog von dem schönen Inselleben zu berichten, Fotos hochzuladen und vom Paradies auf Erden zu schwärmen.

      Mit dieser Aktion will der Australische Staat Queensland mehr Tourismus in die Region locken. Der Chef des Tourismusverbandes Peter O'Reilly rechnet mit tausenden Bewerbungen aus aller Welt, bis 22. Februar kann jeder eine Bewerbung online einreichen. Elf Bewerber, die am besten gefallen werden dann auf die Hamilton-Insel eingeladen und der erfolgreichste Kandidat tritt schließlich am 1.Juli seine „harte“ Aufgabe an. Interessenten können auf der meist völlig überlasteten und mehrsprachigen Webseite www.islandreefjob.com bewerben.

      Gesucht wird laut dem Queensland Tourismusbüro ein „Abenteurer“, der sowohl die sonnige, sauerstoffhaltige- als auch die Unterwasserwelt erkunden möchte um der Menschheit die Schönheit dieser Landschaften näher zu bringen. Der Vertrag gilt für 6 Monate, aber selbst unter die besten elf zu kommen würde wohl reichen um den letzten Rest dieser europäischen Kältewelle, wenigstens bis zum 1.Juli im sonnigen Australien zu verbringen.

      Der Job wird als „Island Caretaker" bezeichnet zu Deutsch: „Insel Hausmeister“. Eine weitere Hauptaufgabe wird es sein, das surfen zu erlernen, was bei perfekten Wellen an der Küste nicht weiter schwierig werden sollte. Sie könnten also der erste beruflich surfende Hausmeister in der Geschichte der Menschheit sein.
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      "Bester Job der Welt" zu vergeben

      "Bester Job der Welt" zu vergeben

      Sie wollten schon immer auf einer exotischen Insel leben, und dafür auch noch Geld bekommen? Ein australisches Tourismusbüro machts möglich.

      Sie ist fast zu gut, um wahr zu sein: Die Job-Annonce, die das Tourismusbüro Queensland in Australien aufgegeben hat, um einen "Inselwart" zu finden. Dieser job beinhaltet nicht Saubermachen oder Urlauber herumführen. Er bedeutet, selbst Urlaub zu machen und andere daran teilhaben zu lassen. Die Aufgaben sind denkbar einfach: Ein Internet-Tagebuch führen, das der Welt zeigt, wie schön die 600 Inseln um das Great Barrier Reef sind. Die Touristiker von Queensland haben sich damit einen besonderen Werbestreich einfallen lassen.

      Das Salär kann sich sehen lassen: 150 000 Dollar für das halbe Jahr. Auch um die Miete muss man sich keine Sorgen machen, denn eine Villa steht gratis zur Verfügung, inklusive Gästezimmern, Jacht, Jet-Ski und Golfbuggy. Das Haus steht übrigens am Rande einer Schlucht, von der aus man im September vorbeiziehende Wale beobachten kann. Gleich um die Ecke befindet sich der für seine Schönheit berühmte Whitehaven Beach mit seinen Quarzsand-Buchten.

      Einzige Hürde: Die Bewerbung
      Gerechnet wird mit über 30 000 Kandidaten, die sich diesen Job nicht durch die Finger gehen lassen wollen. Um dem Ansturm einigermaßen Herr zu werden, muss man sich als zukünftiger Inselwart bis spätestens 22. Februar mit einem Video auf der Homepage islandreefjob.com bewerben. Vier Auswahlkandidaten und ein Glückspilz mit "Wildcard" werden danach eingeladen, damit sie beweisen können, wie gut sie segeln, tauchen und generell urlauben können.

      Interesse geweckt? Viel Glück bei der Bewerbung, denn die Homepage des Veranstalters lässt sich jetzt schon nur mit Mühe laden...
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      Brite ergattert "besten Job der Welt"

      Brite ergattert "besten Job der Welt"

      Jubel bei dem Briten Ben Southall: Der Mitarbeiter einer Wohltätigkeitsorganisation hat den Endspurt um den "besten Job der Welt" auf einer australischen Paradiesinsel gewonnen. Im Finale auf Hamilton Island ließ er auch die 28-jährige Deutsche Mirjam Novak hinter sich.

      Ein britischer Sozialarbeiter hat den Zuschlag zum "besten Job der Welt" bekommen. Der 34-jährige Ben Southall setzte sich gegen 35.000 Bewerber aus aller Welt durch und wird nun ein halbes Jahr lang auf einer australischen Trauminsel leben. Er darf in einer Villa auf Hamilton Island im Great Barrier Reef wohnen, am Strand spazieren gehen, schnorcheln und in der Sonne liegen. Als Gegenleistung muss er einen Werbe-Blog über die Insel schreiben. Dafür soll es auch noch 150.000 australische Dollar (80.000 Euro) Honorar geben.

      Southall, der Bungee-Springen und Sporttauchen zu seinen Hobbys zählt, überstand auch die letzte Runde mit 16 Finalteilnehmern, die sich vor Ort prüfen lassen durften. Dabei schnorchelten die Kandidaten in dem kristallklaren Wasser, gingen am Strand spazieren und entspannten sich in einem Kurbad. Seine Arbeitsstelle tritt er am 1. Juli an.

      Unter den Finalisten war auch die 28-jährige Studentin und Schauspielerin Mirjam Novak aus Erlangen. Außerdem hatten es unter anderem eine niederländische Fotografin, eine japanische Rezeptionistin, ein indischer Radio-DJ und eine Übersetzerin aus Taiwan in die Endrunde geschafft. Ursprünglich hatten sich fast 35.000 Interessenten beworben. Mit der Aktion soll die Region Queensland als Urlaubsziel weltweit bekannter gemacht werden.

      Brite sichert sich "besten Job der Welt"

      Brite sichert sich "besten Job der Welt"

      Seine Hobbys sind Bungee-Springen und Tauchen: Im Finale des weltweiten Castings für einen Insel-Ranger in Australien konnte sich der Engländer Ben Southall durchsetzen - mehr als 34.000 Inselfans hatten sich für den Job beworben.

      Sydney - Ein britischer Sozialarbeiter hat den Zuschlag zum "besten Job der Welt" bekommen. Der 34-jährige Ben Southall setzte sich gegen mehr als 34.000 Mitbewerber aus aller Welt durch und wird nun ein halbes Jahr lang auf einer australischen Trauminsel leben.

      Er wird in einer Villa auf Hamilton Island wohnen, zu seinem Arbeitsauftrag gehören Tätigkeiten wie am Strand spazieren gehen, schnorcheln und in der Sonne liegen. Als Gegenleistung muss er einen Werbe-Blog über die Insel schreiben und ab und zu mal den Swimmingpool schrubben. Dafür wird er 150.000 australische Dollar (80.000 Euro) Honorar erhalten.

      Southall zählt Bungee-Springen und Sporttauchen zu seinen Hobbys, hat früher in Afrika als Touristenführer und zuletzt in einer wohltätigen Organisation gearbeitet. In seinem Bewerbungsvideo sind Bilder zu sehen, auf denen er eine Giraffe küsst, auf einem Strauß reitet und an einem Marathon teilnimmt. Jetzt überstand er auch die letzte Runde mit 16 Finalteilnehmern, die sich vor Ort prüfen lassen durften. Seine Arbeitsstelle tritt er am 1. Juli an.

      "Ich hoffe, ich kann die hohen Erwartungen erfüllen", sagte Southall nach seinem Sieg. "Meine Schwimmfähigkeiten sind hoffentlich gut genug, und ich freue mich auf die Aufgaben und die Verantwortung, die der Job mit sich bringt." Er kündigte an, dass er zusammen mit seiner kanadischen Freundin in die Luxusvilla auf Hamilton Island einziehen werde.

      "Ben hat im Auswahlverfahren wahre Leidenschaft für Queensland bewiesen", sagte Tourismusminister Peter Lawlor. Seine Ideen für den Ranger-Job und seine Fähigkeit, sich Herausforderungen zu stellen, hätten die Jury beeindruckt und ihm den Sieg gesichert.

      Der Online-Wettdienst PinnacleSports hatte zuletzt die Dolmetscherin Clare Wang aus Taiwan als Favoritin geführt. Sie war nicht von den Veranstaltern aus dem Pool von 34.684 Bewerbern ausgesucht worden, sondern von Internetnutzern, die ihre Video-Kurzvorstellung am besten fanden. Auch die beiden australischen Wettbewerber standen bei den Buchmachern hoch im Kurs.

      Die besten 16 Bewerber durften in einem mehrtägigen Camp die Inseln vor Queensland kennenlernen. Dort mussten sie sich in Schwimmwettbewerben und beim Schnorcheln beweisen und täglich in eigenen Blogs über ihre Erfahrungen berichten. Auch ihre Souveränität im Umgang mit den zahlreichen Medienvertretern vor Ort wurde von der Jury genau beobachtet.

      Als deutsche Kandidatin war bis zuletzt Mirjam Novak aus Erlangen im Rennen. Unter ihren Konkurrenten waren unter anderem eine niederländische Fotografin, eine japanische Rezeptionistin und ein indischer Radio-DJ.

      Hoffnung auf mehr Buchungen

      Die Tourismusbehörde hatte sich die Aktion als Werbefeldzug ausgedacht. Die Resonanz übertraf alle ihre Erwartungen. "Jeden Abend sind wir für zwei Minuten in den Nachrichten, zwei Minuten gute Nachrichten", sagte Tourismusdirektor Anthony Hayes. "Wir gehen fest davon aus, dass wir nach dieser Kampagne in den nächsten zwölf Monaten mehr Buchungen bekommen." Er könne sich nun gut vorstellen, aus dem Ranger-Casting "ein jährliches Event zu machen".

      Die erfolgreiche Kampagne hat bereits Nachahmer auf den Plan gerufen. So hatte auch Taiwan angekündigt, demnächst ein ähnliches Auswahlverfahren zu starten, um das Land als Touristenziel bekannter zu machen.

      Dabei hatte es im Lauf der australischen Ausschreibung zahlreiche Pannen gegeben. Zunächst brach die Internetseite für mehrere Tage zusammen, weil der Ansturm zu groß war, was viele potentielle Bewerber frustrierte. Dann mussten die Ausrichter zugeben, dass sie sich das populäre Video einer Frau, die sich ein Great-Barrier-Reef-Tattoo stechen lässt, selbst ausgedacht hatten.

      Für Wirbel sorgte eine russische Teilnehmerin, die vorher in illegalen Pornos mitgespielt hatte und deshalb disqualifiziert wurde. Und auf YouTube verkleidete sich ein Witzbold als Osama bin Laden und stellte sich als perfekten Bewerber für den Inseljob dar.

      Video: Island Reef Job - Ben Southall
      http://www.youtube.com/watch?v=PnosVJfDrpY&eurl=http%3A%2F%2Fwww%2Espiegel%2Ede%2Freise%2Ffernweh%2F0%2C1518%2C622907%2C00%2Ehtml&feature=player_embedded
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      Der beste Faulenzer der Welt

      Reif für die Insel

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      Es erinnerte ein wenig an das Finale einer Castingshow. Kaum war sein Name gefallen, hielt sich der Gewinner die Hand vor den Mund. Jubelschreie waren zu hören. Die anderen Bewerber im türkisblauen Hemd umringten, herzten und umarmten Ben Southall, der gerade den Zuschlag für den angeblich besten Job der Welt erhalten hatte. Von Juli an wird der 34-jährige Event-Manager aus dem südenglischen Petersfield ein halbes Jahr auf der australischen Hamilton-Insel als Ranger arbeiten, über seine Erfahrungen im Blog berichten und dafür umgerechnet 80 000 Euro erhalten.

      Wettbüros hatten den blonden Briten zunächst nur auf dem dritten Platz gesehen - hinter dem amerikanischen Lehrer Greg Reynen und der bayerischen Schauspielerin Mirjam Novak. Umso begeisterter zeigte sich Southall nach der Entscheidung. Er freue sich vor allem auf die Villa mit vier Zimmern, in der er wohnen wird: "Dieses Haus ist ein Traum. Es ist unglaublich groß. Man hat einen tollen Blick auf das Korallenmeer, und es können mindestens vier oder fünf Leute darin wohnen." Er habe auch schon in einem Zelt auf dem Dach seines Landrovers geschlafen - "Insofern ist das eine willkommene Abwechslung".

      Der sportliche Brite, der sich mit Tauchen, Klettern und Mountainbiking fit hält, spielt auf eine Abenteuerreise an, die er im vergangenen Jahr mit einem Freund unternahm. Gemeinsam durchquerten sie den afrikanischen Kontinent in einem gelben Jeep und legten dabei rund 50 000 Kilometer zurück. Sie bestiegen fünf Berge, rannten fünf Marathons und einmal ritt Southall auch auf einem Strauß. Mit der Aktion nahmen die beiden mehr als 20 000 Pfund für behinderte Ex-Soldaten ein. Vorher studierte Southall Automobiltechnik, arbeitete als Eventmanager für eine Sektmarke, als Reiseführer in Südafrika und als Spendensammler.

      Keine schlechten Voraussetzungen also für den Job unweit des Great Barrier Reef. Trotzdem war sein Sieg alles andere als sicher. Denn seit die Tourismusbehörde des australischen Bundesstaates Queensland die Stelle im Januar ausgeschrieben hatte, hatten sich fast 35 000 Menschen aus mehr als 200 Ländern beworben. Jeder musste dazu ein einminütiges Video drehen. Southall trat in seinem Clip in einem blauen Fleece-Pulli auf und stellte sich als "abenteuerlustig, verrückt und energiegeladen" vor.

      Anfang April erfuhr er dann, dass er es als einer von 16 Bewerbern in die Auswahlrunde geschafft hat. "Gestern Nacht hat mich der große Boss aus Queensland angerufen und mir gesagt: ,Gut gemacht, Kumpel, du bist dabei'", erzählte er. "Danach hat er mich noch viermal Kumpel genannt - da wusste ich, dass das kein Scherz war."

      Vor seiner Ankunft in Queenslands Hauptstadt Brisbane traf er sich mit anderen Teilnehmern am Flughafen. Am ersten Tag nach der Ankunft schrieb er im Blog: "Bisher war es nicht so anstrengend, wie ich gedacht habe ... oder nicht so hektisch, wie es morgen sein wird." Danach folgten Schnorchelausflüge, Bewerbungsgespräche, Blogging-Übungen.

      Ob es tatsächlich der beste Job der Welt ist, sechs Monate auf einer einsamen Insel zu hocken, wird sich zeigen. Aber ganz sicher war der Bewerbungsmarathon eine der besten Werbekampagnen der Welt. Für die Tourismusbehörde von Queensland hat sich der Aufwand jetzt schon gelohnt. Rund 1,3 Millionen Euro hat die Behörde ausgegeben, der Werbeeffekt soll Schätzungen zufolge rund 80 Millionen Euro betragen. Schließlich haben seit Januar Medien weltweit über Queenslands Strände berichtet und Freunde sich gegenseitig animiert, bei der Aktion mitzumachen. Virales Marketing in Reinform.

      In den kommenden Wochen will Southall den Jeep, mit dem er schon durch Afrika gefahren ist, nach Australien verschiffen und dann das Outback bereisen, bis er seinen Job antritt. Auf der Hamilton-Insel soll dann auch seine kanadische Freundin Bre zu ihm stoßen - ebenfalls bestens geeignet für den Job, wie er versichert.

      In einem Internet-Video hat Southall angedeutet, dass er für seine Freundin eine kleine Überraschung vorbereitet hat. "Vielleicht werde ich ihr die ultimative Frage stellen", sagt er und zieht sich dann einen imaginären Ring über den Finger. Aber darüber demnächst sicher mehr - in seinem Blog.

      Hamilton Island (Queensland)

      Hamilton Island (Queensland)

      Hamilton Island ist die größte bewohnte Insel von 74 Inseln der Whitsunday Islands. Die Insel befindet sich im nordöstlichen Australien zwölf Kilometer vor der Küste des australischen Bundesstaates Queensland.

      Die nur 7,5 Quadratkilometer große stark gegliederte Insel ist aufgrund ihres guten touristischen Ausbaus eine der meistbesuchten Inseln Australiens. Sie verfügt als eine der wenigen Inseln an der Ostküste über einen kleineren Flughafen, der die Insel mit Städten wie Sydney, Melbourne, Cairns und Brisbane verbindet. Vom Festland aus ist die Insel im regelmäßigen Fährverkehr von Shute Harbour in etwa 30 Minuten erreichbar.

      Hamilton Island ist vor allem bei japanischen und neuseeländischen Touristen beliebt. Aber auch viele Australier besuchen jährlich diesen gut erreichbaren Ort. Die Insel verfügt über ein großes Resort und mehrere Hotels, wobei doch alles ziemlich klein gehalten wurde. Von Hamilton Island aus kann man auch Wale beobachten („Whale Watching“). Weitere beliebte Aktivitäten sind Tauchen vor Ort und Tauchfahrten in die Atolle des nahegelegenen Great Barrier Reef, sowie Segelausflüge, mehrtägige Segeltörns und Golfen. Auf der gesamten Insel lassen sich die elektrischen Golfkarren mieten, die hier als Nahverkehrmittel dienen, so dass kein eigenes Fahrzeug benötigt wird.

      Der Großteil der hügeligen Insel besteht aus einem Nationalpark, weshalb keine Haustiere erlaubt sind.