Monsun in Thailand und Monsun allg.

      Monsun in Thailand und Monsun allg.

      Monsun in Thailand

      Thailand ist ein tropisches Land und kann ganzjährig mit Temperaturen im Bereich von 25 bis 35 Grad Celsius aufwarten. Das Wetter in Thailand ist jedoch von Regiono zu Region unterschiedlich, somit gibt es keine Wettervorhersage für das gesamte Land. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass eine Reisezeit von Oktober bis März für Europäer zu empfehlen ist. Man unterscheidet in Thailand die Jahreszeiten vor allem durch die Unterschiede in den Niederschlagsmengen und nicht wie in anderen Klimazonen üblich über die Unterschiede in den Temperaturen. Dadurch kommt man auf folgende Jahreszeiten:

      a) November – Februar, überwiegend 25-30 Grad (trockene und kühlere Luft)
      b) März - Mai höchste Temperaturen mit über 35 Grad (so genannte „Vormonsunzeit“)
      c) Juni - Oktober wird durch die Regenzeit bestimmt (Monsunzeit)

      Aufgrund dieser Einteilung ist es empfehlenswert den Reisezeitraum in a) zu legen. Die warme und heiße Zeit ab März ist für Europäer sehr gewöhnungsbedürftig, denn hier kühlt es sich auch nachts nicht sonderlich ab. Während der Regenzeit, die mit der Vormonsunzeit und Hauptmosnumperiode von Juni bis Oktober andauert, kann es schon mal mehrere Stunden (zwei bis vier) aus allen Wolken regnen und auch ein Andauern dieses Zustands über 2-3 Tage ohne viel Sonne ist möglich. Für Europäer ist dabei besonders bemerkenswert, dass in dieser Phase nach einer kurzen Regenpause kaum eine Abkühlung sondern durch die Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung an manchen Orten umgehend ein Saunaklima produziert werden kann.

      Wem ein heftiger Regenschauer am Tag nichts ausmacht, kann auch während der Monsunzeit nach Thailand reisen. Es regnet zwar für ein paar Stunden aus Eimern, danach knallt dann aber die Sonne wieder. In dieser Zeit haben jedoch viele Geschäfte und Tauchbasen vor allem auf Phuket und in Khao Lak geschlossen.

      Interessant sind die Klimazonen in Südthailand. Während es in der Ostregion im Süden, also zum Beispiel auf der beliebten Ferienparadiesinsel Koh Samui, während des Monsun nur ganz geringe Niederschläge gibt, sieht es auf der anderen Seite ganz anders aus. Hier an der Westküste Südthailands findet man eine größere Einflussnahme des Monsuns und damit auch längere Perioden von Regen, die mitunter auch die ganze Monsunperiode andauern können (6 Monate). Betroffene Feriengebiete sind hier vor allem Phuket und Umgebung, ein beliebtes Reiseareal für Urlauber aus der ganzen Welt.

      :arrow: Anmerkung:
      Die starke Windzunahme in der Monsunzeit darf man auch nicht vergessen! Bei starkem Wind sind auch die Wellen auf dem Meer um einiges höher, so daß es im Tauchbetrieb und beim Schnorcheln starke Einschränkungen gibt oder schlicht überhaupt nicht möglich ist! (Roger)

      Thailand: Klima und Reisezeit

      Thailand: Klima und Reisezeit

      Regen und aufgewühlte See in der Monsunzeit.Thailand hat ein tropisches Monsunklima und drei Jahreszeiten. Die Monate Mai bis Oktober werden vom Südwestmonsun und kurzen tropischen Regenschauern beherrscht. Von November bis Februar bestimmt der Nordostmonsun mit etwas kühleren Temperaturen das Klima. Diese Zeit gilt als beste Reisezeit für Thailand. Richtig heiß mit Temperaturen von oftmals mehr als 35 Grad Celsius wird es dann in der Übergangszeit zwischen Nordost- und Südwestmonsun. Diese fällt in die Monate März, April und Mai. In ganz Thailand gelten August und September als die feuchtesten Monate mit den meisten Regenfällen. Wer Thailand dennoch in der Regenzeit bereisen will, muss Einschränkungen Kauf nehmen. So sind zum Beispiel viele Nationalparks nicht zugänglich, einige Städte und ländliche Regionen zum Teil überschwemmt.

      Für eine Reise in den Süden Thailands empfiehlt sich die trockene Jahreszeit zwischen Dezember und März. Taucher und Schnorchler haben in diesen Monaten unter Wasser gute Sicht.

      Für den Norden von Thailand empfehlen sich als Reisezeit die Monate November bis Februar. Dann steht sie Landschaft in voller Blüte. Allerdings kann es in den Bergen vor allem nachts teilweise bis annähernd zum Gefrierpunkt abkühlen. Daher ist es ratsam, warme Kleidungsstücke im Gepäck zu haben. In der heißen Jahreszeit (März bis Mai) ist es zwar im Norden und auch im Nordosten Thailands abends und nachts angenehm warm, doch blühen die Wälder nicht mehr ganz so üppig.

      Klima, Wetter und beste Reisezeit für Thailand

      Klima, Wetter und beste Reisezeit für Thailand

      Man unterscheidet in Thailand grob drei Jahreszeiten:
      1. die heiße, trockene Jahreszeit von März bis Mai mit den höchsten Temperaturen des Jahres. Die Tagestemperaturen liegen meist deutlich über 30°C.
      2. die Regenzeit (Monsunzeit) von Juni bis Oktober mit Tagestemperaturen um und über 30°C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Meist ist täglich mit einem kurzen aber heftigen Regenschauer zu rechenen. Eine Ausnahme bildet die östlich des Festlandes von Thailand gelegene Insel Ko Samui, hier ist der Sommer die beste Reisezeit.
      3. die kühlere Jahreszeit von November bis Februar mit Tagestemperaturen um und unter 30°C. Die verhältnismäßig geringe Luftfeuchtigkeit macht diese Jahreszeit für Europäer zur angenehmsten Reisezeit für einen Urlaub in Thailand.
      Thailand hat ein feuchtes, tropisches Klima. Von Mai bis Oktober ist Monsunzeit, die beste Reisezeit ist von November bis April:

      Jahreszeiten
      Ja, es gibt Jahreszeiten. Die sind in Thailand aber längst nicht so ausgeprägt wie in Europa. Die Unterschiede sind vergleichsweise gering. In Bangkok etwa kühlt es fast nie unter 20 Grad ab. Selbst nachts ist es eigentlich stets warm genug für kurze Hosen. - Auch in der so genannten "kühlen" Jahreszeit.

      Die kühle Zeit (ca. Nov. - März)
      Das Attribut "kühl" sollte für die Zeit zwischen November und März nicht wörtlich genommen werden. "Kühl" bedeutet: "nicht ganz so granatenheiß". Sonnenbrand, Dauerschwitzen und der Drang in Schatten und klimatisierte Räume gehören zu dieser Zeit wie die Regenjacke zum Deutschen Sommer. Stell dir Hamburg während einer sommerlichen Hitzewelle vor. Dann hast du eine Vorstellung von durchschnittlich kühlen Tagen in Bangkok.

      "Kälteeinbrüche" (sic!), bei denen die Temperatur (knapp) unter 20 Grad fällt, sind in in Bangkok, Zentral- und Südthailand ziemlich selten.

      Allenfalls in den Bergen im Norden kühlt es zwischen Dezember und Februar auch schon mal auf 10 Grad ab. Nur dort ist (etwas) warme Kleidung überhaupt sinnvoll. Mehr als Sweatshirt und lange Jeans braucht allerdings niemand.

      Die heiße Zeit (ca. Apr. - Aug.)
      Die in Thailand ohnehin nicht träge Sonne legt zwischen April und Juni noch einen drauf und lässt Temperaturen über 35, mitunter 40 Grad klettern. Zusammen mit einer gehörigen Portion Schwüle wird das Klima dann für die meisten Westler unerträglich. Die Hauptbeschäftigung vieler Touris besteht zu dieser Zeit darin, Abkühlung in welcher Form auch immer zu suchen.

      Regenzeit (ca. Jun. - Okt.)
      "Regenzeit": das hört sich garstig an! Und genau das ist vermutlich der große Vorteil der Zeit zwischen Juni und Oktober. Weil das Wort viele Touristen abschreckt, sind auch weniger als sonst im Land. Alles ist weniger überlaufen und preiswerter als sonst.

      Schwere Tropenschauer gehen zwar fast täglich runter und in Bangkok steht das Wasser auch schon mal 30 cm in den Straßen. Es gibt jedoch nur selten Dauerregen. Meist ergießt sich der Himmel nachmittags ein oder zwei Stunden. Der Rest des Tages ist heiter. Mir haben Leute von schlimmsten Sonnenbränden während der Regenzeit berichtet. Zudem ist es grüner – und damit für Viele landschaftlich noch schöner - als sonst.

      Der durchschnittliche Verlauf der Regenzeit ist regional unterschiedlich. In Bangkok, Nord- und Zentralthailand fällt der meiste Niederschlag im September, während es im Südosten im Dezember und im Südwesten im März und September den meisten Regen gibt. Wer in der Regenzeit nach Thailand will, sollte flexibel sein. Während es an einem Ort zu viel regnet, kann es woanders trocken sein.

      Schottlandtaugliche Regenkleidung ist meist unnötig. Zwar kommt der Regen oft mit enormer Wucht (was Viele ausgesprochen spektakulär finden), aber er ist (normalerweise) nicht kalt. In den Tropen können selbst Mopedtouren im Regen höchst vergnüglich sein (sofern das Moped über gescheite Reifen verfügt).

      Pauschal in den Regen

      "Regenzeit ist Lebenszeit" und "den warmen Regen Asiens spüren".

      Mit diesen Slogans preist der Reiseveranstalter Gebeco seine Reisen nach Südostasien zur Regenzeit 2005 an. Ein durchaus gewagtes Marketingkonzept, das Gebeco unter dem Label "Raindrops" anbietet. Die meisten Anfragen, die Thaiminator per eMail erreichen, kreisen um die Frage, ob es nicht vollkommen bekloppt sei, während der Regenzeit nach Thailand zu reisen.

      Immerhin: Die Regenzeit wird mitunter (nicht ganz korrekt) als Monsunzeit bezeichnet. Das Wort "Monsum" wiederum kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet "Jahreszeit der Seefahrt". Etwas frei übersetzt also "Reisezeit". Damit liegt Gebeco also richtig.
      Monsun

      Der Monsun ist eine großräumige Luftzirkulation der unteren Troposphäre im Gebiet der Tropen und Subtropen im Einflussbereich der Passate. Das Hauptmerkmal eines Monsuns sind dessen sehr richtungsstabile Monsunwinde in Verbindung mit einer zweimaligen Umkehr der häufigsten Windrichtung im Verlauf eines Jahres.

      Die Monsunwinde und damit auch der Monsun als solches werden hauptsächlich durch die Wanderung des Zenitstandes der Sonne zwischen den Wendekreisen, die unterschiedlichen Erwärmungs- und Abkühlungseigenschaften verschiedener Erdoberflächen und die coriolisbedingte Windablenkung hervorgerufen.

      Seine stärkste Ausprägung und zugleich seinen Wortursprung hat der Begriff Monsun im Raum des Indischen Ozeans, vor allem in Bezug auf den indischen, aber auch auf den nordaustralischen und ostafrikanischen Monsun.

      Der Monsun besitzt vor allem aufgrund der vom Monsunwind im Sommer mitgeführten hohen Luftfeuchtigkeit einen starken Einfluss auf das sommerfeuchte Klima der von ihnen betroffenen Regionen, welches man daher auch als Monsunklima bezeichnet. Meist ist dieses mit einem ausgeprägten Monsunregen und einem Monsunwald verbunden. Aus diesem sehr starken Einfluss auf den Naturraum leitet sich die hohe wirtschaftliche und auch kulturgeschichtliche Bedeutung insbesondere des indischen Monsuns ab


      Etymologie
      Geschichte der Monsunforschung
      Wissenschaftliche Monsundefinition
      Entstehung eines Monsuns
      Regionale Monsunphänomene


      Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Monsun