Tips und Tricks für Camcorder
Da hat man sich nun einen jener supermodernen (H)DV-Videocamcorder und auch noch eine PC-Schnittsoftware angeschafft. Sehr schnell merkt man jedoch, dass Camcorder und Computer allein noch keinen Film machen. Wie also soll's jetzt weitergehen? Nachfolgend ein paar Tips für einen gelungenen Start.
Die Aufnahme
Mit der Aufnahme beginnt natürlich alles. Ohne Bilder (wir sagen Rohfilm dazu) geht gar nichts. Dabei sagt der Name "Rohfilm" schon einiges darüber aus, was da zustande kommt: Rohmaterial nämlich, das in der Regel noch nicht zur Vorführung taugt. Es ist ganz normal (und auch den Profis gehts nicht anders), daß da im Eifer des Gefechts unscharfe, schlecht belichtete und gerissene Aufnahmen dabei sind. Oft ist man sich auch nicht sicher, ob die eben gedrehte Aufnahme denn nun gut geworden ist, und zur Sicherheit dreht man dann dasselbe gleich noch einmal.
Praxis-Tip.....
Wenn Sie eine Szene zweimal drehen müssen, weil Ihnen z.B. plötzlich jemand ungewollt ins Bild läuft, dann schieben Sie sofort, nachdem Sie gemerkt haben, daß die Szene verpatzt ist, die Hand kurz vors Kamera-Objektiv und wiederholen die Szene dann. Dadurch haben Sie später beim Durchsehen des Rohmaterials einen Hinweis, daß die Szene unbrauchbar ist und anschließend noch einmal kommt...
Bei der Aufnahme ist es wichtig, typische menschliche Sehgewohnheiten zu beachten. Wer zum ersten Mal eine Kamera in der Hand hält, neigt gerne dazu, wie wild in der Gegend herum zu schwenken. Unser Auge "schwenkt" jedoch nicht über eine Szene, sondern wir sehen unsere Umwelt als eine Folge von Einzelsequenzen, die "hart aneinandergeschnitten" sind. Die bei Kopfbewegungen oder bei einer Blickwendung erfassten Bild- Sequenzen gelangen gar nicht in unser Bewusstsein. Dem sollten Sie auch bei der Aufnahme Rechnung tragen und Kamera- Schwenks nur sehr spärlich einsetzen. Ruhige Einstellungen aus dem Stand mit wechselndem Bildausschnitt sind die bessere Lösung. Bei Landschafts- Aufnahmen können Sie, wenn ein einführender Überblick beabsichtigt ist, auch einmal einen langsamen Panoramaschwenk über die Landschaft machen - er ist aus dem Stand oder mit einfachen Stativen und etwas Übung realisierbar, ohne dass der Zuschauer später von einer Art "Seekrankheit" befallen wird. Ein sauberer Schwenk im Telebereich gelingt dagegen nur mit einem sehr guten Stativ.
Quelle: http://www.videoclub-ahrweiler.de/2wegzflm.htm
Basis: http://www.videoclub-ahrweiler.de/2home.htm
Da hat man sich nun einen jener supermodernen (H)DV-Videocamcorder und auch noch eine PC-Schnittsoftware angeschafft. Sehr schnell merkt man jedoch, dass Camcorder und Computer allein noch keinen Film machen. Wie also soll's jetzt weitergehen? Nachfolgend ein paar Tips für einen gelungenen Start.
Die Aufnahme
Mit der Aufnahme beginnt natürlich alles. Ohne Bilder (wir sagen Rohfilm dazu) geht gar nichts. Dabei sagt der Name "Rohfilm" schon einiges darüber aus, was da zustande kommt: Rohmaterial nämlich, das in der Regel noch nicht zur Vorführung taugt. Es ist ganz normal (und auch den Profis gehts nicht anders), daß da im Eifer des Gefechts unscharfe, schlecht belichtete und gerissene Aufnahmen dabei sind. Oft ist man sich auch nicht sicher, ob die eben gedrehte Aufnahme denn nun gut geworden ist, und zur Sicherheit dreht man dann dasselbe gleich noch einmal.
Praxis-Tip.....
Wenn Sie eine Szene zweimal drehen müssen, weil Ihnen z.B. plötzlich jemand ungewollt ins Bild läuft, dann schieben Sie sofort, nachdem Sie gemerkt haben, daß die Szene verpatzt ist, die Hand kurz vors Kamera-Objektiv und wiederholen die Szene dann. Dadurch haben Sie später beim Durchsehen des Rohmaterials einen Hinweis, daß die Szene unbrauchbar ist und anschließend noch einmal kommt...
Bei der Aufnahme ist es wichtig, typische menschliche Sehgewohnheiten zu beachten. Wer zum ersten Mal eine Kamera in der Hand hält, neigt gerne dazu, wie wild in der Gegend herum zu schwenken. Unser Auge "schwenkt" jedoch nicht über eine Szene, sondern wir sehen unsere Umwelt als eine Folge von Einzelsequenzen, die "hart aneinandergeschnitten" sind. Die bei Kopfbewegungen oder bei einer Blickwendung erfassten Bild- Sequenzen gelangen gar nicht in unser Bewusstsein. Dem sollten Sie auch bei der Aufnahme Rechnung tragen und Kamera- Schwenks nur sehr spärlich einsetzen. Ruhige Einstellungen aus dem Stand mit wechselndem Bildausschnitt sind die bessere Lösung. Bei Landschafts- Aufnahmen können Sie, wenn ein einführender Überblick beabsichtigt ist, auch einmal einen langsamen Panoramaschwenk über die Landschaft machen - er ist aus dem Stand oder mit einfachen Stativen und etwas Übung realisierbar, ohne dass der Zuschauer später von einer Art "Seekrankheit" befallen wird. Ein sauberer Schwenk im Telebereich gelingt dagegen nur mit einem sehr guten Stativ.
Quelle: http://www.videoclub-ahrweiler.de/2wegzflm.htm
Basis: http://www.videoclub-ahrweiler.de/2home.htm