Umwelt, Klima, CO2

      Umwelt, Klima, CO2

      Wir werden maßlos belogen
      Für einen guten Zweck


      Wir machen das Klima mit CO2 kaputt, heißt es inzwischen überall. Der Beweis:

      Temperaturkurven zeigen seit 1880 einen durchschnittlichen Anstieg von sagenhaften 0,6%. Eine in Hawai betreute Kurve bescheinigt eine Zunahme von CO2 in Atmosphäre auf inzwischen überwältigende 0,03%. Ergo: CO2 sorgt für Klimaerwärmung. CO2 entsteht, wenn man Kohle, Benzin, Öl und Erdgas verbrennt, ergo: durch solche Verbrennungen machen wir das Klima kaputt. Noch Fragen? Nein! Aber eine kaum zu überbietende Propaganda von allen, die uns als "Promis" aufgetischt werden.

      Es gibt sogar scheinbare Gründe, die Infrarot-Rückstrahlung. Anders als bei Sauerstoff- oder Stickstoffmolekülen beginnt ein CO2 oder H2O (Wasser), wenn es von einem Photon (Strahlungsquantum) getroffen wird und es einfängt (absorbiert), stärker zu zappeln (erwärmt sich) und gibt die eingefangene Energie durch Stöße an andere Luftmoleküle weiter. Es berührt etwa 100.000 andere Luftmoleküle ehe es Zeit hat, wieder ein Photon abzugeben (reemittieren und dadurch das Klima zu erwärmen). Dazu kommt es meist nicht mehr, weil das Molekül nicht mehr über die dazu erforderliche Energie verfügt. Die Energie ging an andere Luftmoleküle verloren, die sich dadurch entsprechend erwärmt hatten. Warme Luft steigt auf, dabei kühlt sie bekanntlich ab, weil die Moleküle weniger dicht beisammen liegen und weniger dicht an ein entsprechendes Thermometer anstoßen. In großer Höhe, wenn die Luft weniger dicht ist, bekommt ein erregtes CO2 Molekül wegen der geringeren Luftdichte die Chance sein Energiequantum als Photon zu emitieren und dadurch - das wird von den Experten dann nicht mehr erwähnt - die Luft abzukühlen. Die Vorgänge mögen im einzelnen etwas komplizierter sein, doch verkürzen sie die Experten so, daß eine Katastrophe dabei herausschaut.

      Der damals neu entdeckte CO2 Gehalt der Luft wurde in den letzten 200 Jahren sehr genau gemessen. Der Dipl. Biologe Ernst-Georg Beck, hat im August 2006 eine vorläufige Literaturstudie veröffentlicht (www.warwickhughes.com/agri/BeckCO2short.pdf) und darin gezeigt, daß die Behörden und ihre Wissenschaftler sich aus früheren Meßergebnissen nur das herausgepickt haben, was ihnen in den Katastrophenkram paßte. Bei Berücksichtigung aller Meßungenauigkeiten gab es in den letzten 200 Jahren teilweise mehr CO2 in der Luft als heute. Daran konnte nicht der erst in den letzten 70 Jahren deutlich gestiegene Verbrauch fossiler Energieträger Schuld sein. Auch bei deutlich mehr CO2 war es nur einmal wärmer, die anderen Male sogar kälter. In der Regel steigt der CO2-Pegel in der Luft erst nach einer Klimaerwärmung an. Das ist logisch, wenn man bedenkt, daß kaltes Wasser deutlich mehr CO2 binden kann als warmes. Das kann jeder an zwei gleichartigen aber unterchiedlich warmen Sprudelflaschen überprüfen. Aus welcher zischt beim Öffnen mehr CO2 heraus? 70% der Erdoberfläche sind durchschnittlich 3.000 m hoch mit Meerwasser bedeckt.

      Wer oder was ist aber dann für Klimaschewankungen zuständig? Das Klima ändert sich ständig. Wir hatten Eiszeiten und Warmzeiten. Andere Kälteereignisse wie jüngstens die Kleine Eiszeit ("Maunder Minimum") bis rund 1850 sind seit der letzten Eiszeit vor 11.500 Jahren neun Mal eingetreten. Sie fielen immer mit einer ungewöhnlichen niedrigen magnetischen Aktivität der Sonne und einem entsprechenden schwachen Sonnenwind (aus geladenen Teilchen) zusammen. Das läßt sich heute feststellen, weil der Sonnenwind in der Erdatmosphäre ein Magnetfeld induziert, das den Zustrom harter kosmischer Strahlen abwehrt. Diese besteht aus energiereichen Partikeln aus dem Zentrum der Milchstraße oder von Supernovaexplosionen. Sie erzeugen, wenn sie auf die Atmosphäre prallen, radioaktive Kohlenstoffatome (C-14 aus Stickstoff) und andere langlebige Isotopenindikatoren, die man heute noch feststellen und deren Alter man feststellen kann.

      Die magnetische Aktivität der Sonne, das Magnetfeld der Erde und unsere Atmosphäre schützen uns vor zu viel Höhenstrahlung. Trotzdem gelangt diese und die von ihnen abgeschlagenen Atomfragmente bis auf Meereshöhe hinunter. Zwei Teilchen davon durchschlagen pro Sekunde im Durschnitt jeden von uns. Wenn Sie einen Berg besteigen oder mit dem Flugzeug fliegen sind es wesentlich mehr. Die Teilchen ie werden Myonen oder schwere Elektronen genannt. Sie werden zum Teil von harten Teilchen aus dem Sonnenwind meistens aber durch die kosmische Strahlung erzeugt - aber eben nicht in gleichbleibenden Mengen.

      Was haben die Myonen mit dem Klima zu tun? Sie erzeugen Wolken und die beeinflussen das Klima deutlich. Man weiß, Wolken entstehen, wenn die Luft abkühlt und die Luftfeuchtigkeit zu Tröpfchen kondensiert. Nur tun sie das nicht ohne weiteres, dazu sind Kondensationskeime nötig, und eben die liefern geladene Myonen in der Atmosphäre. Ihre Ladung zieht auf den untersten 2.000 m der Atmosphäre andere Moleküle an und erzeugt so die Tröpfchen, die wir in Form von Wolken sehen. Das dies der Fall ist, haben der dänische Forscher Henrik Svensmark (2005) und nach ihm Forscher der Europäischen Forschungseinrichtung CERN in Genf experimentel nachgewiesen. Die Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit, mit der die geladenen Teilchen die Kondensation der Luftfeuchtigkeit bewirkt haben, ließ die Experimentatoren staunen (Svensmark spricht daher von Kosmoklimatologie).

      Wolken reflektieren einen sehr großen Teil der eingestrahlten Sonnenwärme zurück ins All. Mehr Wolken reflektieren mehr Energie und tragen zur Abkühlung der Erde bei. Mehr kosmische Strahlung vergrößert die Wolkendecke der Erde und sorgt für deren Abkühlung. Der Zustrom kosmischer Teilchen hängt nicht nur vom ungleichen Auftreten von Böen an Höhenstrahlung ab, sondern auch vom schwankenden Sonnen- und Erdmagnetismus, der die geladenen Teilchen abwehrt. Die Höhenstrahlung, die auf die Erde trifft hängt darüberhinaus auch vom Standort unseres Sonnensystems in der Galaxie ab, denn der ändert sich über die Jahre. Die Sonne umkreist zwischen anderen Sternen auf einer Umlaufbahn um das Zentrum der Milchstraße. Manchmal befindet sie sich in einer dunklen Region mit wenigen hellen, heißen explosiven Sternen in der näheren Umgebung und dementsprechend einer relativ geringen Höhenstrahlen. Dann ist es auf der Erde warm, sie befindet sich im sogenannten Treibhausmodus. Wenn hingegen das Sternenlicht und die Höhenstrahlen in der Umgebung unserer Sonne heftig sind, gerät die Erde in eine Kühlhausphase. Während ihres Umlaufs um das Zentrum der Galaxie hebt und senkt sich die Sonne auch über und unter die ideale (Durchschnitts-)Fläche der Galaxie und gelangt dabei immer wieder in Bereiche mit zum Teil sehr heftiger Höhenstrahlung. Das Auf und Ab verursacht Klimaschwankungen, die viermal häufiger auftreten als jene durch den Wechsel der Sonne durch die Spiralarme der Galaxie.

      Die Positionsverschiebungen in den Spiralarmen waren für die die beiden Extremphasen vor rund 2.300 bzw. vor 700 Mio Jahren zuständig. Sie wurden "Schnellball Erde" genannt, weil die Erde damals nahezu ganz zugefroren war. Das Auf und Ab im Verhältnis zur Galaxiefläche spiegelt sich in den großen Eis- und Wamrzeiten. Geringere Schwankungen in der auftreffenden Höhenstrahlung, für die weitgehend der schwankende Sonnen- und Erdmagnetismus verantwortlich ist, sind für Kimaschwankungen zuständig, die zwischen den Eis- und Warmzeiten auftreten. Die Kosmoklimatologie läßt sich bestätigen, wenn man alte Klimaaufzeichnungen mit dem Alter und der Häufigkeit radioaktiver Kohlenstoffatome (C-14) und anderer langlebiger Isotopenindikatoren und auch mit den Daten und Zahlen der Astronomen und Sonnenforscher vergleicht. Díe magnetische Sonnenaktivität hat seit Beginn des 20. Jahrhunderts beträchtlich zugenommen, dadurch den Zustrom der Höhenstrahlung abgebremst und die Ausdehnung der tiefhängenden Wolkendecke verringert. Doch noch niemand weiß, wie sich die Sonne demnächst verhalten wird. Aus diesen Gründen ist weitgesteckten Klimavorhersagen nicht zutrauen.

      Diese Dinge sind Wissenschaftlern und ihren zahlenden Auftraggebern bekannt, oder sollten es wenigstens sein. Warum dreschen sie trotzdem mit der haltlosen Katastrophentheorie, die den Grundstoff des Lebens, das CO2 widersinnig zum Schadstoff erklärt, auf uns ein? Bekanntlich bauen Pflanzen aus CO2, Wasser (H2O) und Photonen der Sonne die Kohlenhydrate auf, die den Tieren und Menschen die benötigte Lebensenergie liefern, wobei sie diese wieder in CO2 und H20 trennen)? Der Grund hat mit Klima nichts zu tun, auch ist er komplexer als hier darzulegen. Im Grunde geht es aber um politische Macht und "Wirtschaftlichkeit".

      Das Hauptparadox unserer Zeit ist, daß trotz der enormen gesteigerten technisch-produktiven Möglichkeiten die Versorgung der Menschen immer schlechter geworden ist. Gemessen an den technischen Möglichkeiten bräuchte es keine Not unter Menschen geben. Es gibt sie aber, weil die wirtschftlichen und politischen "Machthaber", diejenigen, die darüber entscheiden können, was für wen produziert wird, dies absichtlich oder aus Unfähigkeit zulassen. Die Umwelt- und Klimaschutzpropaganda soll diesen Widerspruch wegerklären. Der Mangel sei nötig - so wird erklärt -, weil aus Klima- und Umweltschutzgründen weniger Vorsorgungsgüter für die Menschen produziert werden können.

      Den eigentlichen Grund hierfür liefert abgesehen vom Weltfinanzsystem die Orientierung an "Wirtschaftlichkeit" unter Marktgesichtspunkten. Wirtschaftlich heißt hier: mit dem geringsten Aufwand das höchste Maß an Gewinn zu erzielen. Gewinn wird in Geld gemessen. Also lautet das Leitbild unserer Wirtschaft: Mit dem geringsten Arbeitsaufwand das meiste Geld abschöpfen. Was den Menschen pro Zeitraum an Geld zur Verfügung steht, um es ausgeben zu können, ist mengenmäßig Einkommensstatistik) bekannt. Dieses soll mit dem geringsten Aufwand an Produktions- bezw. Versorgungsleistung angeeignet werden, so daß ein Maximum davon bei den Geldbesitzern hängen bleibt. Das geschieht marktwirtschaftlich, in dem man das Angebot senkt und entsprechend die Preise anhebt. Da die meisten Menschen, um des Überlebenswillen ein Angebot auf den Markt bringen wollen/müssen, läßt sich das nur dadurch drosseln, daß die Banken für produktive Zwecke weniger Zahlungsmittel zur Verfügung stellt und die Energiemultis die Energieträger knapper und teurer machen. Da die Konzentration bei Banken und den mit ihnen verflochtenen Energiekonzernen hoch ist und dort nur wenige, gleichgesinnte Individuen das Sagen haben, läßt sich über Geld und Energie der Produktionsprozeß "wirtschaftlich" so regeln, daß man durch weniger Angebot mehr Geld aus dem produktiven Versorgungssystem ziehen kann - Geld, das dann vorwiegend in Spekulationsorgien verspielt wird. Der ideologischen Rechtfertigung dessen dienen sowohl die grünenen wie die liberalen Ideologien: Marktwirtschaft und Umweltschutzpropaganda. Noch irgendwelche Fragen? Ja! Wer ist so dumm, daß er diesen Zusammenhang nicht durchschauen kann?

      Interessanter Film!!!

      Nur für daheim! Der Fim dauert 75 Minuten.

      Der im britischen Fernsehen gezeigte Film "The Great Global Warming Swindle" stellt die wichtigsten Gegenthesen zum gegenwärtigen Klimahype zusammen und lässt dabei renommierte Wissenschaftler zu Wort kommen. Leider ist er im Internet fast nirgends mehr abrufbar.

      Gestern funktionierte folgender Link aber noch:
      http://video.google.com/videoplay?docid=4499562022478442170&q=global+warming+swindle&hl=en

      Und hier gib es ihn sogar noch mit deutschen Untertiteln:
      http://video.google.com/videoplay?docid=3847439489158721459&q=global+warming+swindle+deutsch&hl=en

      Dr. Oliver Marc Hartwich 26.04.2007 11:40 Feedback

      Klimazensur

      Die vor einigen Wochen im britischen Fernsehen ausgestrahlte Dokumentation “The Great Global Warming Swindle”, in der die gängige Theorie des Klimawandels angezweifelt wurde, soll in den nächsten Tagen als DVD erscheinen. Doch dagegen regt sich Widerstand. 38 Wissenschaftler haben in einem offenen Brief gefordert, die Dokumentation nicht zu veröffentlichen, solange nicht Passagen daraus entfernt werden, die sie als irreführend beanstanden. Der Initiator des Briefes, Bob Ward, stellte dazu fest: “Free speech does not extend to misleading the public by making factually
      inaccurate statements. Somebody has to stand up for the public interest here.”

      Unabhängig davon, ob die Kritik an “The Great Global Warming Swindle” berechtigt ist oder nicht, so ist die Aussage Wards bedenklich, offenbart sie doch ein merkwürdiges Verständnis von Meinungs- und Pressefreiheit. Diese ist zwar in der Tat nicht grenzenlos (oder schrankenlos, wie Juristen dies ausdrücken würden), aber eine behauptete Irreführung der Öffentlichkeit in einem nicht-gewerblichen Kontext dürfte kaum ausreichen, um das Grundrecht der Meinungsfreiheit einzuschränken. Schaut man etwa in Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention, so kann man dort lesen:

      Artikel 10

      (1) Jeder hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen ohne Eingriffe öffentlicher Behörden und ohne Rücksicht auf Landesgrenzen ein. Dieser Artikel schließt nicht aus, daß die Staaten Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen einem Genehmigungsverfahren unterwerfen.

      (2) Da die Ausübung dieser Freiheiten Pflichten und Verantwortung mit sich bringt, kann sie bestimmten, vom Gesetz vorgesehenen Formvorschriften, Bedingungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, wie sie vom Gesetz vorgeschrieben und in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse der nationalen Sicherheit, der territorialen Unversehrtheit oder der öffentlichen Sicherheit, der Aufrechterhaltung der Ordnung und der Verbrechensverhütung, des Schutzes der Gesundheit und der Moral, des Schutzes des guten Rufes oder der Rechte anderer, um die Verbreitung von vertraulichen Nachrichten zu verhindern oder das Ansehen und die Unparteilichkeit der Rechtsprechung zu gewährleisten, unentbehrlich sind.

      Eine Diskussion über die Wissenschaft der Klimatologie dürfte ganz eindeutig nicht mit der nationalen Sicherheit, der territorialen Unversehrtheit, dem Schutz der Moral oder den anderen in Absatz (2) genannten Gütern in Konflikt geraten und folglich fällt sie unzweifelhaft unter das in Absatz (1) garantierte Recht der freien Meinungsäußerung. Auf die Richtigkeit einer Meinungsäußerung kommt es hingegen nicht an, solange dabei nicht bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen aufgestellt werden. So ist zumindest die deutsche Rechtslage unter Art. 5 I 1 des Grundgesetzes. Selbst (unwissentlich aufgestellte) falsche Tatsachenbehauptungen können unter den Schutz der Meinungsfreiheit fallen, wenn durch die Zusammenstellung der Tatsachen eine Meinung deutlich wird. Insofern sollte die Rechtslage zu “The Great Global Warming Swindle” eigentlich klar sein.

      Wenn Mr Ward und seine Kollegen nun aber wegen eines nicht näher definierten “öffentlichen Interesses” ein Verbot der der Dokumentation fordern, so hat dies nichts mit den üblichen Schranken der Meinungsfreiheit zu tun, sondern ist ganz eindeutig die Forderung nach der Einführung der Zensur. Gleich was man von der Theorie des Klimawandels hält und für wie gefährlich man den Klimawandel erachtet: Er sollte nicht dazu führen, dass wir unsere Freiheitsrechte aufgeben.

      Auch eine Interessante Ansicht!

      Triumph der Politik über den Bürger
      Realität. 16.04.2007, Andreas Tögel

      Wahnsinn mit Methode
      Die um die angebliche Gefährlichkeit des „Treibhausgases“ CO2 EU-weit entfachte Hysterie sucht ihresgleichen. Und selbst in den für Umweltthemen bislang wenig sensiblen USA scheint ein Paradigmenwechsel stattzufinden: wie sonst wäre es zu erklären, daß der geborene Verlierer Al Gore für sein Öko-Machwerk „Eine unbequeme Wahrheit“ zu Oscar-Ehren kommt?
      Waldsterben, Vogelgrippe oder Rinderwahn – ebenfalls willkommene Vehikel zur totalen Politisierung der Gesellschaft – konnten bei weitem keine vergleichbare Dynamik zur Einschränkung der individuellen Freiheit entfalten. War lange Zeit der Krieg das wirksamste Mittel des Staates, seine Macht zu Lasten des Bürgers auszudehnen und der „Krieg gegen den Terror“ die logisch fortgesetzte Anwendung dieser Erkenntnis, scheinen nationale und supranationale Regierungen nun schlechthin den Stein der Weisen gefunden zu haben: die Kontrolle über das CO2. Wer die Kontrolle über die Emission von Kohlendioxid hat, hat die (totale) Kontrolle über den Menschen.
      Denn, was in der allgemeinen Wahrnehmung völlig ausgeblendet wird: menschliches Leben ist ursächlich und unmittelbar mit der Produktion von Kohlendioxid verbunden. Kleines Rechenexempel: bei 12 Atemzügen á 800 ml / Minute (Durchschnittswert für Erwachsene) und einer Ausatmung von 4% dieses Volumens in Form von CO2, ergibt sich für Österreich ein Jahrswert von rund 3,2 Mio. Tonnen. Zum Vergleich: der Bestand an PKW in diesem Lande (4,2 Mio) produziert bei einer durchschnittlichen Laufleistung von 13.000 km und einem CO2-Ausstoß von 160g/km rund 8,7 Mio Tonnen pro Jahr (Daten der Statistik Austria). Der gesamte private Kraftfahrzeugverkehr verursacht somit das rund Zweieinhalbfache dessen an Kohlendioxid, was allein durch die schiere Existenz der Bevölkerung produziert wird.
      Erstellt man diese Rechnung für die gesamte Weltbevölkerung (die von 1800 bis heute von einer auf 6,3 Mrd. gewachsen ist und die insgesamt über einen erheblich geringeren Motorisierungsgrad verfügt als Österreich), ergibt sich, daß die allein durch menschliche Atmung bedingte Produktion von CO2. jene durch den Individualverkehr um das etwa Zweieinhalbfache übertrifft (dieser Kalkulation liegt die geschätzte Zahl von weltweit 500 Mio. PKW zugrunde)! Derlei Fakten sucht man im so gerne zitierten IPCC-Report der UNO vergeblich…
      Völlig inkonsistente Aktionen der Regierungen sind ein zusätzlicher Beleg dafür, daß es in Wahrheit nicht um (willkürliche, politisch festgelegte) Klimaschutzanliegen, sondern um einen weiteren Anschlag des Staates auf die Freiheit der Bürger geht – diesfalls international konzertiert. Vollmundig CO2–Emissionssenkungsziele zu propagieren (wie das etwa die Deutsche Ratspräsidentin tut) und gleichzeitig Dutzende neue (Braun) Kohlekraftwerke zu bauen (wie es in Deutschland derzeit geschieht) – wie geht das zusammen? Die Scheinheiligkeit dieser Politik sollte nicht unbemerkelt bleiben…
      Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Wohlstand und Energieverbrauch (und damit CO2-Ausstoß) ist evident. Wer also Emissionsgrenzen verordnet und zugleich einen Kreuzzug gegen die Atomkraft führt, legt die Axt an die Wurzeln des mühsam erarbeiteten Wohlstands der Bürger!
      Was in einer auf die strikte Rationalität des Handelns konditionierten Welt besonders merkwürdig erscheint: der kollektive Veitstanz um die „anthropogen induzierte globale Erwärmung“ entbehrt weitgehend der wissenschaftlichen Evidenz und ist überwiegend politisch motiviert. Daß allein menschliches Handeln für die aktuelle Klimaentwicklung verantwortlich sei, ist eine unbewiesene (und wohl auch unbeweisbare) Behauptung. Daß jedoch jede wirksame Begrenzung anthropogener Treibhausgasproduktion - logisch zu Ende gedacht - auf die Dezimierung der Weltbevölkerung hinausläuft, wird von der politischen Kaste konsequent - und aus gutem Grund - verschwiegen. Notorische Umweltalarmisten wie Dennis Meadows („The Limits to Growth“), der eine Mrd. Menschen für „tragbar“ hält, werden da schon deutlicher…
      Daß aber die von ihrem vom Markt meilenweit entfernten Elfenbeinturm aus agierende Intellektuellenkaste in der Frage des „Global Warming“ in sich uneins ist, ist eine besonders skurrile Facette dieser Debatte. Denn während der bereits zitierte D. Meadows mit dem Konzept des „Ecologic Footprint“ argumentiert und 5/6 der Menschheit für überzählig hält, fabuliert etwa Jean Ziegler, seines Zeichens „UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung“, und Attac-affiner ultralinker Globalisierungsgegner, von einer Zahl von „12 Milliarden Menschen, die problemlos nachhaltig ernährt werden könnten“ (wenn - ja wenn nicht entmenschte Plutokraten den Hungertod von Millionen armer Neger, Südostasiaten und Indios auf ihre blutgetränkten Fahnen geschrieben hätten - wie er nicht müde wird zu betonen).
      Also was nun?!
      Ferner: wie die EU etwa China und Indien (für welche die Vorgaben des Kyoto-Protokolls nicht gelten) zu einer Abkehr von deren erfolgreichen Liberalisierung der Wirtschaft zu zwingen gedenkt (die nota bene einen steigenden Energiebedarf bedingt) ist rätselhaft. Träumen die im „Krieg gegen den Terror“ ein wenig laschen Eurokraten etwa von einem gerechten „Krieg für die Umwelt“ unter ihrer Stabführung?
      Noch im Jahr 2000 formulierte die EU-Bürokratie ihr Ziel, zum „dynamischesten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ zu werden („Lissabon-Strategie“). Dagegen scheint das Motto 2007 zu lauten: totale Kontrolle über den Bürger, maximaler Dirigismus und nachhaltige Selbstbeschädigung gegenüber internationalen Konkurrenten – etwa durch die Verordnung unproduktiver Kosten für die Industrie (zwangsweiser Kauf von Emissionszertifikaten).
      Daß zur selben Zeit, da in Euroland ein Kreuzzug gegen die Erderwärmung geführt wird, auf dem benachbarten Mars ebenfalls die Temperaturen steigen (und zwar in weitaus drastischerem Maße als auf der Erde), mag als Treppenwitz der Geschichte erscheinen. Aber es ist auch ein Beweis dafür, daß unser Klima eben im Weltraum – nicht aber am grünen Tisch größenwahnsinniger Bürokraten gemacht wird!
      ... ganz bestimmt!!!

      Auf dem Mars soll es sogar noch schneller wärmer werden als auf der Erde! Also das ist schon allerhand, was der Mensch mit seinem CO2-Ausstoß so alles bewirken kann: Sturm auf Jupiter! Vermutlich ist auch bereits das geistige Nirwana vom Feinstaub umnebelt! Hauptsache unsere politische Elite stößt ins gleiche Horn. Die Wähler wollen betrogen werden!



      Auch Jupiter vom Klimawandel betroffen
      02. Mai 14:48

      Neue Bilder von einer Nasa-Raumsonde lassen Forscher aufhorchen:
      Der Planet Jupiter wird von Wirbelstürmen geplagt – für die Forscher ein mögliches Zeichen für einen Klimawandel.

      Bilder einer Nasa-Raumsonde geben den bislang besten Einblick in einen gigantischen Wirbelsturm auf dem Planeten Jupiter. Sie zeigen den «Kleinen Roten Fleck» in der turbulenten Jupiteratmosphäre, einen erst kürzlich entstandenen Wirbelsturm von annähernd der Größe der Erde.
      Das seien die bislang detailreichsten Aufnahmen von einen derartigen Sturm in seiner Anfangsphase, erläuterte der Projektleiter Hal Weaver am Dienstag (Ortszeit) in Washington bei der Präsentation der Aufnahmen. Die Raumsonde «New Horizons» hatte auf ihrem Weg zum Zwergplaneten Pluto im Februar den Jupiter passiert.
      Der Kleine Rote Fleck war in der Nähe des berühmten Großen Roten Flecks auf dem Jupiter entstanden, nachdem dort drei kleinere, weiße Stürme in den Jahren 1998 bis 2000 verschmolzen waren. Der vereinigte Wirbelsturm färbte sich später plötzlich rot.
      Der neue Rote Fleck könnte ein Zeichen für einen größeren Klimawandel auf dem Jupiter sein, vermuten Forscher. «Zusammen mit Teleskopdaten aus derselben Zeit, in der «New Horizons» am Jupiter vorbeigerast ist, bietet sich uns ein unglaublicher Einblick in die Wetterdynamik auf einem Riesenplaneten», betonte Weaver. «New Horizons» soll im Jahr 2015 als erste irdische Raumsonde den Pluto erreichen. (dpa)

      Klimawandel auf dem Jupiter?
      Foto: Nasa-JPL
      Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH

      URL dieses Artikels: http://www.netzeitung.de/wissenschaft/634870.html

      ja dürfen die das denn?!

      ja dürfen die das denn?!

      Gletscher in Neuseeland wachsen
      02. Mai 17:30

      Der Klimawandel lässt Gletscher in einem Teil der Erde kleiner werden, während er woanders für deren Wachstum sorgt. In Neuseeland macht heftiger Niederschlag die Gletscher größer.

      Während Gletscher in den Alpen abschmelzen, breiten sie sich am so genannten anderen Ende der Welt aus, wie der Geograf Stefan Winkler von der Universität Würzburg festgestellt hat. Der bekannte Franz-Josef-Glacier in den Southern Alps habe sich in einem Jahr um 84 Meter vorgeschoben, der benachbarte Fox-Glacier sogar um 89 Meter.

      «Die Gletscher der Southern Alps liegen sehr küstennah. Das Klima dort ist durch extrem hohe Niederschläge gekennzeichnet, die auch im Sommer häufig als Schnee fallen», sagte der Forscher am Mittwoch in einer Pressemitteilung der Uni Würzburg. Die Schneemengen seien seit den 80-er Jahren gestiegen und so gewaltig, dass sie zu Gletschereis umgeformt würden. Gleichzeitig seien die Lufttemperaturen nicht wesentlich von den Normalwerten abgewichen, so dass ein übermäßiges Abschmelzen ausgeblieben sei.

      Neuseeland zeige, dass es kein «globales» Verhalten der Gletscher gebe, sagte Winkler. Die Daten seien aber kein Beleg dafür, dass der Klimawandel doch nicht so schlimm werde.

      Die meisten Klimaforscher sagten mehr Niederschlag in küstennahen Bereichen bei einem globalen Temperaturanstieg voraus. «Wenn dieser Niederschlag in küstennahen Hochgebirgen nun als Schnee fällt, kann daraus ein Gletscherwachstum resultieren», erklärte der Hochschullehrer. (AP)

      URL dieses Artikels: http://www.netzeitung.de/spezial/klimawandel/635370.html

      G8 Klimagipfel: Japans Kehrtwende isoliert Europa

      G8 Klimagipfel: Japans Kehrtwende isoliert Europa

      Es wird eng für Angela Merkel und Europas Klimapolitik. Sehr eng sogar. Einer der wichtigsten Verbündeten der EU scheint offenbar im Begriff, das Lager zu wechseln.
      Japan, das Land das dem Kyoto-Potokoll seinen Namen gab, galt bisher als eines der eifrigsten Verfechter des internationalen Klima-Abkommens. Gestern gaben japanische Diplomaten inoffiziell zu verstehen, dass man hinsichtlich eines etwaigen Nachfolgeabkommens nicht mehr an rechtlich verbindliche Grenzwerte für CO2 Emissionen festzuhalten gedenkt. Anstattdessen hat sich Japan offenbar der Haltung der USA angeschlossen:

      “The draft [G8] document, obtained by Kyodo News, titled “Growth and Responsibility in the World Economy,’’ expresses deep concern about climate change and says the G-8 states ‘’call on all parties to launch negotiations on a comprehensive agreement at the U.N. Climate Change Conference in Indonesia in December 2007.

      The document contains numerical targets in line with demands by the European Union. It states, for instance, ‘’We are committed to taking strong and early action to tackle climate change in order to contribute our fair share to limit global warming to 2 C.”
      It adds, “This will require global greenhouse gas emissions to peak within the next 10 to 15 years, followed by substantial global emission reductions of around 50 percent by 2050 compared to 1990 levels.” A negotiation source said, however, Japan and the United States are reluctant to include such targets and it is likely an agreement will be difficult to reach. http://home.kyodo.co.jp/modules/fstStory/index.php?storyid=313021
      Das es sich bei dieser Meldung offenbar nicht um eine Ente handelt, wird auch durch aktuelle Verlautbarungen des japanischen Finanzministers unterstrichen. Demnach pocht jetzt auch Japan, wie Kanada und die USA, auf eine Beteiligung Chinas und Indiens an einem künftigen Klima-Abkommen:
      “Japanese Finance Minister Koji Omi called for an overhaul of the 1997 Kyoto Protocol on reducing CO2 emissions on Sunday, to deal with the environmental impact of Asia’s rapid economic development. “It is important to go beyond the Kyoto Protocol to create a new, practical and effective framework in which all countries, including the United States, China and India, will participate,” Omi said.” http://in.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2007-05-06T133312Z_01_NOOTR_RTRJONC_0_India-296895-2.xml&archived=False
      Freilich lehnen beiden asiatischen Tiger, ebenso wie die USA, rechtlich verbindliche CO2 Grenzwerte kategorisch ab. Angesichts der japanischen Kehrtwende in der Klimapolitik und der anhaltenden Opposition Kanadas und der USA, ist es mehr als nur wahrscheinlich, dass Forderungen nach neuen CO2 Grenzwerten bei dem anstehenden G8 Gipfel nicht durchzusetzen sein werden.

      Glosse: Her mit dem Porsche!

      Glosse: Her mit dem Porsche!

      In aller Konsequenz:

      Aussterben ist einzig richtige Klimaschutz-Strategie

      Jetzt wird es echt eng für unsere Familienministerin. Der britische ”Optimum Conservation Trust” meldet heute: Die effektivste persönliche Klimaschutzstrrategie ist es, die Zahl seiner Kinder zu limitieren”. So steht es im Telegraph. Zehn Millionen prognostizierte zusätzliche Briten bis 2074 würden einen Klimaschaden von 300 Milliarden Pfund anrichten: Lauter plärrende kleine Klimschädlinge. Ein Glück, dass die Deutschen mit kinderlosem Beispiel voran gehen. Und jetzt wollen Sie die Aufzucht der künftigen Klimasünder staatlich fördern, Frau von der Leyen? Ist das überhaupt mit Siegmar Gabriel abgestimmt? Eine kurze Überschlagsrechnung meinerseits ergab: Wer auf zwei Bälge verzichtet, darf sich dafür lebenslang einen Porsche Cayenne zulegen, vollkommen klimabneutral versteht sich.

      Böses Bauchgefühl des Forscher-Orakels

      Böses Bauchgefühl des Forscher-Orakels

      Kompliziert, unermüdlich, tief im Atlantik: Bringt der Klimawandel Europas Wärmepumpe ins Stottern? Statt Messung oder Modell haben deutsche Forscher ein Orakel berühmter Kollegen bemüht. Dabei kam vor allem heraus, dass sie den Nordatlantikstrom bis heute nicht so recht verstehen.
      Drohende Weltuntergänge finden leicht ihren Weg in die Medien, so auch am vergangenen Wochenende. Diesmal von Potsdam aus. “Golfstrom droht spätestens 2100 zu versiegen”, berichtete die “Netzeitung” am späten Freitagnachmittag. “Forscher fürchten Ende des Golfstroms”, schrieb “Bild” einen Tag später. “Atlantische Strömung könnte bis zum Jahr 2100 abreißen”, meldete schließlich am heutigen Montag die Tageszeitung “Die Welt”.
      Der Nordatlantikstrom befördert als nimmermüdes Fließband die Wärme des Golfstroms an die Gestade Europas und bestimmt außerdem maßgeblich die Niederschlagsverteilung auf unserem Teil des Globus. Als anfällig für den Klimawandel gilt dieser Kreislauf nicht erst seit dem Katastrophenfilm “The Day after Tomorrow” - in dem der Strom abrupt zum Stillstand kam. Seine Befindlichkeit ist daher allemal einer Nachricht wert - auch wenn Aussagen darüber mit Vorsicht zu genießen sind. Denn die riesige Umwälzmaschine im tiefen Nordatlantik ist komplex und gibt Forschern bis heute Rätsel auf. Trotz Messungen mit Bojen, Schiffen, Satelliten und rechenkräftiger Computersimulationen.
      Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hatten daher eine ganz eigene Idee, sich der Zukunft des Stroms zu nähern: Statt Messinstrumente oder Großrechner bemühten sie prominente Kollegen. In der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift “Climatic Change” veröffentlichten sie die Ergebnisse einer Expertenbefragung zu Golfstrom und Klimawandel. Zwölf führende Klimaforscher hatten die PIK-Mitarbeiter Kirsten Zickfeld und Anders Levermann von Juli bis September 2004 in ganztägigen Interviews nach ihrer Meinung dazu befragt, welche Faktoren den Nordatlantikstrom antreibe, wie sensibel er auf den Klimawandel reagiere - und ob er schwächer werden, gar abbrechen könne.
      Verzerrte Feuerwehrmann-Perspektive?
      Experten befragen Experten - diese Methode der Datengewinnung ist indes eher in Sozial-, Wirtschafts- und Pseudowissenschaften verbreitet, denn in der harten Naturwissenschaft. Laien mögen an Feuerwehrleute denken, die ja auch gemeinhin den Brandschutz wichtiger nehmen als Normalbürger. Welche Einblicke lassen sich so gewinnen? Bei der Zwölferliste der Befragten handele es sich unstrittig um anerkannte Experten, sagte der Meeresforscher Eberhard Fahrbach vom Alfred-Wegener-Institut (Awi) in Bremerhaven zu SPIEGEL ONLINE. Er fügt aber hinzu: “Ich würde bei so etwas nicht mitmachen.”
      Zwar sei eine Gruppenmeinung immer glaubwürdiger als eine Einzelmeinung, der verwendeten Methode aber stehe er skeptisch gegenüber und halte das Verfahren für zweifelhaft. “Die Mittlung von Glauben ist immer noch Glauben”, sagt Fahrbach. “Eine ungewöhnliche Methode”, sagte Golfstrom-Forscher Claus Böning vom IFM Geomar in Kiel zu SPIEGEL ONLINE, “aber das kann man machen. Es ist dann nur wichtig, wie man so was kommuniziert.”
      Genau hier könnte das Problem liegen: Der Abbruch des Nordatlantikstroms könne “bereits in diesem Jahrhundert unwiderruflich” beginnen, formulierte die Pressestelle des PIK am Freitagnachmittag - wenngleich im Konjunktiv. “Forscher fürchten Abbruch des Golfstroms in diesem Jahrhundert”, machte die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) daraus - und lieferte gleichsam den Rohstoff für Tageszeitungen und Nachrichten-Websites. Nicht alle dichteten so weiter, wie es eine große Boulevardzeitung tat: “Wegen der globalen Erwärmung könnte der Golfstrom noch in diesem Jahrhundert versiegen! Das haben Potsdamer Forscher herausgefunden.” Beides stimmt so nicht.
      Tatsächlich hatten die Potsdamer berichtet: Schon bei einem durchschnittlichen Temperaturanstieg von plus zwei Grad Celsius bis zum Jahr 2100 würde die Mehrheit der (zwölf) Befragten es für möglich halten, dass sich die Zirkulation noch im Laufe des Jahrhunderts unumkehrbar abschwächen würde. Bei doppelt so hoher Erwärmung hätten zwei Drittel der Befragten diesem Szenario Wahrscheinlichkeiten von 10 bis 60 Prozent zugeordnet. Abgesehen von der ziemlich breiten Spanne dieser Tipps, suggerieren die Prozentzahlen auch eine empirische Exaktheit, wo es in Wirklichkeit um reine Einschätzung geht.
      “Weit von Naturwissenschaft entfernt”
      Dass sie sich mit ihrer Methode “weit von Naturwissenschaft entfernt” hätten, sei ihnen klar gewesen, sagte Anders Levermann zu SPIEGEL ONLINE, einer der Autoren. Aber so habe man eben ein “Bauchgefühl” der Experten erheben können - “und das war es auch, wonach wir gefragt haben”. ...
      http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,491943,00.html
      P.S. Und warum die ganze Panikmache? Der letzte Absatz des Spiegel-Artikels gibt eine unzweideutige Auskunft:
      “Wenigstens befanden die zwölf Befragten eines mit großer Zuversicht: Ein Forschungsprogramm zur Enträtselung des Nordatlantikstroms - man fantasierte von jährlich 500 Millionen US-Dollar 15 Jahre lang - könnte die Unsicherheit über Europas Wärmepumpe deutlich verringern. Dies sagte das Bauchgefühl von immerhin zehn der zwölf Interviewten.”
      Freilich entpuppt sich selbst der verbreitete Glaube an Europas Wärmepumpe offenbar als ein moderner Mythos. http://www.ldeo.columbia.edu/res/div/ocp/gs/

      Rette sich wer kann: Porsche und BMW fahren auf grün

      Rette sich wer kann: Porsche und BMW fahren auf grün

      Porsche To Go All Green
      Car Magazine in the UK has claimed in an exclusive story that Porsche’s next Cayenne and Panamera vehicles will get petrol-electric hybrid engines, as the firm strives to reduce CO2 emissions.
      The sports car maker has gone on the attack, with tough new European Union guidelines on carbon emissions looming. The ECC has already announced it would like the average new car’s emissions to total 130g/km of CO2 by 2012, and is now haggling with the industry about implementing the target. The move will apply in Australia.
      In an extraordinary outburst, Porsche board member Michael Macht hit out at small car makers for failing to make big steps to cut carbon. ‘The contribution made by European small car manufacturers in reducing CO2 since 2002 has been truly disappointing. They have reduced CO2 emissions in their segment by just two per cent.’
      Porsche has reduced the Cayenne’s CO2 emissions by 15 percent this year, by introducing direct injection onto its petrol engines. And CAR Online can reveal that this fuel-saving technology will be rolled out on the 911’s flat sixes next year. That will help Porsche cut its carbon emissions by 20 percent, between 2002 and 2008.
      That said, Porsche’s most efficient model – the Cayman – emits 222g/km of CO2, and the Cayenne Turbo a profligate 358g/km. The company is clearly feeling the pressure, especially if the 130g/km target is made mandatory and hefty financial penalties are imposed for non-compliance.
      ‘If the European Commission decides that every individual car maker must reach the 130g/km of carbon dioxide target, then Porsche will have to close its doors,’ a company insider told CAR Online this week. http://www.smartofficenews.com.au/Resources/Automotive/R6F6X3V9
      Sind Sie ein Klimakiller, Herr BMW-Chef?
      BILD: Herr Reithofer, morgen findet bei der Kanzlerin der Energie-Gipfel statt, bei dem es auch um Klimaschutz geht. Die schweren und schnellen BMW-Modelle verschmutzen die Umwelt besonders. Haben Sie kein schlechtes Gewissen?
      Reithofer: Die Klimadebatte hat bei uns hysterische Züge. Umweltschutz hat mit der Technik unter der Motorhaube zu tun – und nicht nur mit der Größe des Autos. Ein Beispiel: Die deutschen Autohersteller haben zwischen 1990 und 2005 den Kraftstoffverbrauch freiwillig um 25 Prozent reduziert. Das zeigt, dass wirklich etwas passiert. Im Übrigen ist die Autoindustrie für rund 15 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes verantwortlich, die Kraftwerke aber für rund 35Prozent. Warum stürzen sich eigentlich alle immer nur auf die Automobilindustrie?
      BILD: Sie sehen sich also nicht als Klimakiller?
      Reithofer: Nein, denn wir haben eine große Verantwortung für die Umwelt und nehmen diese auch wahr. Wir investieren jährlich dreistellige Millionenbeträge in den Klimaschutz. Lassen Sie mich ein Beispiel nennen: Durch verschiedene Maßnahmen haben wir beim neuen BMW 118d den Verbrauch von 5,6 Liter auf 4,7 Liter auf 100 Kilometer gesenkt. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur noch 123 Gramm.
      BILD: BMW-Modelle blasen aber im Schnitt 192 Gramm CO2 pro Kilometer raus. Die EU will nur 130 Gramm erlauben. Wie wollen Sie das schaffen?
      Reithofer: Wir haben bei der Senkung der CO2-Werte große Fortschritte gemacht. So werden bereits im Herbst rund 40 Prozent des Absatzes der Marken BMW und Mini in Europa bei maximal 140 Gramm CO2 liegen. Mit Blick auf die geplanten Abgasnormen der EU verspreche ich Ihnen: Wir werden beim Abgasausstoß weiter einen kräftigen Sprung nach unten machen, der viele überraschen wird. ... http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/07/02/reithofer-norbert/bmw-chef-interview-klima.html

      Kerzenlicht geht auch nicht - wegen des Feinstaubs...

      Michael Miersch 29.06.2007
      Vom Teufel und dem Belzebub

      Kolumne von Maxeiner & Miersch, erschienen in DIE WELT am 29.06.2007
      Der Klimaschutz und der Umweltschutz erfreuen sich höchster Zustimmung in der Bevölkerung. Die meisten machen zwischen den beiden Begriffen ohnehin keinen Unterschied, es ist für sie das Gleiche. Motto: Was für das Klima gut ist, ist automatisch auch für die Umwelt gut - und umgekehrt. Bedauerlicherweise handelt es sich dabei um einen Irrtum. Das hat sich aber noch nicht herumgesprochen. Deshalb werden fleißig Gesetze gemacht und Vorschriften und Verbote erlassen - wobei die eine Hand oft nicht weiß, was die andere tut.
      Nehmen wir nur einmal eine beherzte Umweltmaßnahme der europäischen Kommission. Die hat dem Quecksilber bis in kleinste Spuren den Kampf angesagt. Selbst quecksilberhaltige Thermometer und Messgeräte sind inzwischen weitgehend verboten, sogar Kleinsthersteller von historischen Geräten für Sammler werden ihre Produktion wohl schließen müssen. Die EU-Berichterstatterin Maria Sornosa Martinez ist sehr entschlossen: „Quecksilber und seine Verbindungen sind hochgiftig für Menschen, Ökosysteme und wild lebende Tiere.“ Die Quecksilberverschmutzung sei zunächst als akutes lokales Phänomen betrachtet worden, gelte heute aber „als globales, chronisches und ernstes Problem.“ EU-Industrie-Kommissar Günter Verheugen sieht das auch so: „Es gilt zu verhindern, dass große Mengen von Quecksilber in die Abfallentsorgung gelangen: Damit leisten wir einen Beitrag zu einem hohen Niveau des Umweltschutzes und des Schutzes der menschlichen Gesundheit.“
      Szenenwechsel. Diesmal geht es um Klimaschutz. „Der Standort Europa kann sich eigentlich keine Produkte mehr leisten, die wie herkömmliche Glühbirnen einen Effizienzgrad von nur fünf Prozent aufweisen,“ schrieb Bundesumweltminister Siegmar Gabriel an Umweltkommissar Stavros Dimas. Deshalb soll es den Glühbirnen an den Kragen gehen. Studien zufolge könnten etwa 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden werden, wenn sie in Haushalten und in der Dienstleistungsbranche durch Energiesparlampen ersetzt würden. So weit so gut.
      Und jetzt die schlechte Nachricht: Die Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Ein Verbot herkömmlicher Glühbirnen wäre in der Praxis ein Gebot zum Einsatz von Quecksilber. Die gleichen Leute, die den Stoff gerade verbannt haben, sollen jetzt also Vorschriften zu seiner möglichst flächendeckenden Verbreitung erlassen. Da stoßen sich die Dinge doch hart im Raume. Eigentlich müssen die Energiesparlampen als Sondermüll getrennt entsorgt werden. Doch das tut nur jeder zehnte Verbraucher, pardon, Klimaschützer. War da nicht etwas mit einem globalen, chronischen und ernsten Problem? Wie sagte Günter Verheugen so eindringlich: „Wir reden hier nicht über irgendein Gift, wir reden über ein besonders gefährliches.“
      Es geht aber auch richtig pervers, wie der südafrikanische Schriftsteller Zakes Mda in der Neuen Zürcher Zeitung berichtete. So müssen sich die Bewohner eines Armenviertels in Durban mit einer Giftmülldeponie arrangieren, die seit Jahren für Krankheiten verantwortlich gemacht wird. Nun darf sie nicht geschlossen werden, weil Methangas daraus in „grüne“ Energie umgewandelt werden soll - eine Klimaschutzmassnahme, für die es Geld aus Europa gibt.
      Die Anzahl der Beispiele wächst: Tropenwälder müssen dem Biospritanbau weichen, deutsche Windräder schreddern dutzendfach seltene Seeadler, Bauern in Drittweltändern bangen um ihre Existenz, weil Klimaschützer vom Kauf von weit her kommenden Produkten abraten. Der Klimaschutz gerät immer öfter in direkten Konflikt mit dem Umweltschutz und der Hilfe für die Armen. Das sind typische Erscheinungen eines wohlfeilen Aktionismus, der sich nicht nach dem Verstand, sondern der jeweils vorherrschenden öffentlichen Hysterie richtet. Diese Art von Politik wird so selbst zum „globalen, chronischen und ernstes Problem.“ In der Sprache der Öko-Funktionäre würden wir es so formulieren: Es ist höchste Zeit für eine Umweltverträglichkeitsprüfung von Klimaschutzmassnahmen.
      Ausgabe 47/07 | Diese Woche
      Kommentar: Chinesische Wasserfolter
      Dirk Maxeiner

      Der Weltklimarat hat einen apokalyptischen Überbietungswettbewerb der Massenmedien ausgelöst. Aber die wissenschaftlichen Zahlen geben keinen Anlass zur Panik.

      Die chinesische Wasserfolter ist eine bekannte Methode, Menschen zu martern. Dabei wird dem Opfer kaltes Wasser so lange Tropfen für Tropfen aufs Haupt getröpfelt, bis es wahnsinnig wird oder seinen Widerstand aufgibt. Politik und Medien haben sich offenbar entschlossen, diese Methode auch in Sachen Klima anzuwenden. Begleitet von einem steten Strom apokalyptischer Bilder und Parolen, trommeln seit einem Jahr die Erkenntnisse des Weltklimarates IPCC auf die Köpfe ein. Der Ton wird immer schriller und dramatischer – obwohl sich an den wissenschaftlichen Aussagen des Weltklimaberichtes in den letzten zwölf Monaten nichts geändert hat.

      Erinnern wir uns kurz: Im November vergangenen Jahres trafen sich einige tausend Vertreter der internationalen Klimabürokratie zu einer Weltklimakonferenz in Nairobi. Zeitlich gut platziert, machten im Vorfeld die ersten noch nicht autorisierten Entwürfe des IPCC-Berichts die Runde. «Unsere Erde hat Fieber», verkündete daraufhin beispielsweise Deutschlands Boulevardblatt Bild und fragte seine Leser: «Spüren Sie’s auch?» Es sollte aber nicht beim Fieber bleiben, denn als der Klimabericht drei Monate später (praktisch unverändert) offiziell vorgestellt wurde, las die gleiche Zeitung heraus: «Unser Planet stirbt!» Dies war der Auftakt zu einem apokalyptischen Überbietungs- Wettbewerb der Massenmedien, denn der Weltklimarat hatte seinen Bericht in drei Teile unterteilt (wissenschaftliche Grundlagen, Folgen, Massnahmen) und die Veröffentlichung scheibchenweise über das Jahr 2007 gestreckt. Zusätzlich wurde die Pressevorstellung auf verschiedene Weltmetropolen verteilt. Im Blickpunkt stand dabei jeweils nur die «politische Zusammenfassung» – die umfangreichen wissenschaftlichen Grundlagenstudien mit den vielen Fragezeichen und Konjunktiven wurden erst viel später nachgereicht.

      Längst bekannte Zahlen und Fakten
      Anfang Dezember steht nun wieder eine grosse Klimakonferenz auf der Agenda. Diesmal schwebt der Klima-Jetset auf Bali ein, um der Menschheit unter anderem billige Urlaubsflüge auszutreiben. Höchste Zeit also für eine Zusammenfassung der Zusammenfassungen, auch Abschlussbericht genannt. Darin finden sich die längst bekannte Zahlen und Fakten. Die sind nüchtern und seien hier noch einmal wiederholt: Der Kohlendioxidgehalt der Luft ist seit der vorindustriellen Zeit von 0,029 Prozent auf 0,038 Prozent angestiegen, die Temperatur hat sich in diesem Zeitraum um etwa 0,7 Grad erhöht. Die Mehrheit der Klimaforscher hält den Menschen als Ursache zumindest für die Erwärmung der letzten 30 Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit für dominierend. In dieser Zeit lag die Erwärmung im Schnitt bei etwa 0,2 Grad pro Jahrzehnt. Diese Entwicklung verläuft bis dato relativ konstant und ergäbe in 100 Jahren eine Erwärmung von 2 Grad. Die tatsächliche Temperaturentwicklung liegt damit am unteren Rand der Zukunftsszenarien, deren Spanne beim IPCC zwischen 1,1 und 6,4 Grad liegt.

      Der Meeresspiegel steigt zwischen 1 und 3 Millimeter pro Jahr an, für die Zukunft rechnet das IPCC mit 18 bis 59 Zentimetern bis 2100, das bedeutet eine Rücknahme gegenüber dem vorherigen Bericht. Zum Vergleich: An der deutschen Nordseeküste kalkulieren die Deichbauer traditionell mit 25 Zentimetern pro Jahrhundert. Die Arktis hat sich laut IPCC überdurchschnittlich schnell erwärmt, die Antarktis aber überhaupt nicht. Und auch für die Arktis weist das IPCC darauf hin, dass von 1925 bis 1945 eine ähnlich warme Periode beobachtet wurde. Die Möglichkeit eines plötzlichen Kollapses der Eisschilde hält das IPCC für sehr unwahrscheinlich, das Abbrechen des Golfstromes für praktisch ausgeschlossen. Szenarien wie in dem Katastrophenfilm «The Day After Tomorrow» sind demnach Unsinn. An dieser Einschätzung hat sich auch nichts geändert.

      Da eine Zusammenfassung der Zusammenfassungen naturgemäss auch keine neuen Katastrophenszenarien hergibt, griffen die Uno-Granden nun zur Selbsthilfe. Schliesslich soll Druck für eine Nachfolgeregelung des Kioto-Protokolls aufgebaut werden. Ban Ki Moon, der Uno- Generalsekretär, empfand die Lektüre prompt als «furchterregend wie einen Science-Fiction-Film», allerdings handele es sich bedauerlicherweise «um die Realität». Um diese zu erleben, hatte er sich vor der Präsentation des Abschlussberichtes auf einen «fact-finding trip» in die Antarktis und nach Südamerika begeben. Von dort kehrte er äusserst bedrückt zurück, denn er habe gesehen, «wie einige der wertvollsten Schätze des Planeten von Menschenhand bedroht werden». Das gibt Rätsel auf. Die antarktische Eiskappe zeigte in diesem Jahr nämlich eine absolute Rekordausdehnung. Mit 16,17 Millionen Quadratkilometern bedeckte das Schelfeis die grösste Fläche, seit es Satellitendaten gibt (1979). Auch Südamerika erlebte den kältesten November seit über 100 Jahren. Die Medien nahmen davon keine Notiz. Das erfreut den Leiter der Uno-Klima-Rahmenkonvention Yvo de Boer. Der befand bei der Vorstellung des Abschlussberichtes, den Klimawandel zu leugnen, sei fortan «kriminell».

      (c) 2007 by Die Weltwoche, Zürich
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      Totalschaden beim IPCC

      Totalschaden beim IPCC – Al Gore, Dr. Jones und das Märchen vom bösen CO2

      http://info.kopp-verlag.de/news/totalschaden-beim-ipcc-al-gore-dr-jones-und-das-maerchen-vom-boesen-co2.html

      Niki Vogt

      Dass die Mär vom »Klimawandel durch vom Menschen fabriziertes CO2« erfunden wurde, um den Menschen Angst zu machen und damit weltweit einen Vorwand für restriktive Maßnahmen und gigantische Abgaben zu schaffen, dürfte inzwischen jedem klar sein, der sein Denken nicht ge-outsourced hat. Das geplante Milliardengeschäft mit CO2-Zertifikaten und Steuern geht in einem Dauerfeuer peinlicher Enthüllungen unter.

      Selbst die Natur scheint ein deutliches Zeichen gegen die weltweite Panik vor der Erderwärmung zu setzen: mit dem längsten und kältesten Winter seit Jahrzehnten in den meisten Gebieten der sich zivilisiert nennenden Welt.
      Die Schneeausbreitung auf der nördlichen Halbkugel erreichte in der letzten Januarwoche laut den Erhebungen des Rutgers University Snow Lab eine Größe von 52.166.840 Quadratkilometern. Das war der zweithöchste Stand seit Beginn der Messungen. Zuletzt im Jahr 1978 wurde dieser Stand knapp überboten mit 53.647.305 Quadratkilometern. Damals führte das zu der wissenschaftlich absolut fundierten und nicht bezweifelbaren Vorhersage einer bald hereinbrechenden Eiszeit. Alarmierende Fernsehsendungen und besorgt blickende Wissenschaftler entwarfen Schreckensszenarien von Riesengletschern, die Nordamerika binnen einer Generation verschlingen würden.
      Mittlerweile hat sich die schneebedeckte Fläche noch deutlich weiter vergrößert und laut Rutgers University Snow Lab ist ein Allzeitrekord erreicht. Kanada, wo momentan die olympischen Winterspiele stattfinden, hatte zuletzt vor 44 Jahren soviel Schnee.
      Was sagen denn die letzten Apostel der globalen Erwärmung dazu?
      Sie werden es nicht glauben: Das Wetter habe doch nichts mit dem Klima zu tun! Gerader weil es so einen ungeheuren Klimawandel gebe, könne es durchaus lokal auch zu deutlichen Abkühlungen kommen.
      Lokal? Die gesamte nördliche Halbkugel!
      Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht neue Details ans Licht der Öffentlichkeit kommen, die die Apologeten der Klimaerwärmung immer weiter in die Defensive drängen. Sogar aus den eigenen Reihen wird die CO2-These angezweifelt.
      Eine NASA-Studie unter Klimaforscher Drew Shindell vom Goddard Institute for Space Studies, die 2009 im Fachmagazin Nature Geoscience veröffentlicht wurde, besagt, dass Schwebeteilchen in der Luft, Aerosole und Ruß den größten Anteil an der (angeblich!) seit 1976 gemessenen Erderwärmung haben, da sie Sonnenlicht absorbierten und die Eigenschaften von Wolken veränderten. Mindestens 45 Prozent der Erwärmung der Atmosphäre gehe auf solche Schwebeteilchen zurück.

      Al Gore, der in seiner Arbeit und dem Buch Eine unbequeme Wahrheit hauptsächlich das CO2 für die (behauptete) Klimaerwärmung verantwortlich gemacht hatte, musste in einem Newsweek-Interview, auf diese Studie angesprochen, einräumen, dass die Forschungsergebnisse der NASA-Studie richtig seien, schien aber verständlicherweise nicht besonders glücklich darüber. Denn die Studie erschwere nämlich seine Bemühungen, internationale Übereinkünfte zur CO2-Reduktion durchzusetzen, räumte er ein.
      Damit wird zwischen den Zeilen vollkommen klar, worum es wirklich bei dem ganzen Spiel geht: Der weltweite Emissionshandel und die geplante CO2-Steuern sollen eine riesige Geldmaschine generieren. In letzter Zeit ist publik geworden, dass die Anzahl der teuren CO2-Zertifikate, die weltweit zum Verkauf stehen, bereits in den Anfängen die tatsächliche Menge des zu verhandelnden CO2 um das Zwölffache überstiegen! Großangelegte Betrügereien und ein illegaler Markt für CO2-Zertifikate begannen sich zu etablieren.
      In dem Interview musste Al Gore zerknirscht einräumen, dass man nach der NASA-Studie die Aufmerksamkeit nunmehr auf Aerosole und Ruß in der Atmosphäre ausrichten müsse, er insistierte aber dennoch, man müsse weiterhin die CO2-Emissionen reduzieren. Und das, obwohl jeder Grundschüler lernt, dass CO2 von Pflanzen »eingeatmet« und umgewandelt wird.
      Studenten der Biologie lernen im Fach »Pflanzenphysiologie«, dass vor Urzeiten die Atmosphäre der Erde sogar bis zu 20 Prozent CO2 enthielt, was ein deutlich üppigeres Pflanzenwachstum ermöglichte, und dass Pflanzen heute sogar Schwierigkeiten mit dem hohen Sauerstoffgehalt und dem niedrigen CO2 (0,033 Prozent) in der Atmosphäre haben.
      Würde die Theorie der Klimaerwärmung durch CO2 tatsächlich stimmen, wären die armen Urzeitblümchen damals allesamt zu Spinat verkocht, und eine Tierwelt hätte sich gar nicht erst entwickeln können. Stattdessen kühlte die Erde ab, und Eiszeiten kamen und gingen.
      Weiter besagt die genannte NASA-Studie, dass die Reduktion von Rußpartikeln um nur eine Tonne die gleichen Auswirkungen habe, wie die Reduktion von CO2 um 2.000 bis 3.000 Tonnen. Somit könnten Rußfilter für Dieselmotoren einen wesentlich größeren Effekt haben als andere, kostspielige Maßnahmen zur Reduzierung von CO2.
      Damit wird mehr und mehr klar, dass CO2 nur als »böses Klimagas« ausgesucht wurde, weil es überall, bei fast allen Prozessen und in großen Mengen anfällt, sodass sich im Prinzip niemand den Repressalien entziehen kann und die Besteuerungs-Kralle wirklich alles und jeden erfassen und ausquetschen kann.
      Der Klimagipfel in Kopenhagen wurde bekanntermaßen zum beschämenden Desaster der Klimareligion, nicht zuletzt, weil kurz vorher die E-Mail-Korrespondenz der IPCC-Klima-Priester untereinander veröffentlicht worden war, die enthüllte, wie die Herren Wissenschaftler sich ihre Grafiken und wissenschaftlichen Ergebnisse zusammengeschustert hatten.
      Die berühmte Hockeystick-Grafik des Hohepriesters Michael Mann entpuppte sich als Taschenspielertrick, kurz darauf kam zutage, dass in den USA von ca. 1800 Temperaturmessstationen mehr als 1.400 einfach geschlossen wurden, und die verbleibenden Messstationen fast alle in urbanen Regionen lagen, in denen stetig höhere Temperaturen herrschen als in unbeeinflussten ländlichen Regionen.
      Zugleich stellten russische Wissenschaftler bei der genauen Durchsicht des Weltklimaberichtes fest, dass die Ergebnisse von hunderten russischer Temperaturmessstationen einfach nicht berücksichtigt wurden. Es wird Sie nicht überraschen, dass es sich dabei um die Stationen mit den niedrigsten Temperaturen handelte.

      Doch die Enthüllungen rissen nicht ab. Kurz darauf stellte sogar die bis dahin ergebene Mainstreampresse fest, dass die Prognose der bis 2035 komplett abschmelzenden Himalaya-Gletscher völliger Unsinn war. Man habe den Zahlendreher nicht bemerkt, ließ Herr Pachauri vom IPCC ausrichten. So etwas könne passieren. Man habe das Jahr 2350 gemeint. An Peinlichkeit nicht zu überbieten: Es stellte sich heraus, dass der Zahlendreher schon seit Jahren bekannt war, man ihn aber absichtlich belassen hatte, um mehr Angst zu erzeugen.
      Dann warfen die Niederlande einen etwas kritischeren Blick auf den Weltklimabericht und bemerkten, dass auch in Bezug auf dieses Land blanker Unsinn im Weltklimabericht stand. Es lägen angeblich bereits jetzt 55 Prozent der Fläche der Niederlande unter dem Meeresspiegel, und auf dieser Fläche lebten 60 Prozent der Niederländer, wo sie 65 Prozent des Bruttosozialproduktes erwirtschafteten. Ein Steigen des Meeresspiegels durch die angeblich abschmelzenden Polkappen sei daher höchst gefährlich für das Land.
      Die Niederlande stellten allerdings nur ein Steigen ihres Adrenalinspiegels und daraufhin berichtigend fest: Nur 26 Prozent des Landes liegen unter dem Meeresspiegel und sind überdies von Deichen geschützt, die einen deutlich höheren Meeresspiegel als jetzt verkraften könnten, wenn er denn käme.
      Dann wurde vollmundig verkündet, dass die nordafrikanische Getreideproduktion bis 2020 wegen der Klimaerwärmung auf die Hälfte zurückfallen werde. Schreckliche Hungersnöte und Millionen Tote seien die Folge. Tatsache ist, dass Chris Field, der neue Chef des IPCC-Impactteams, zugeben musste, keinerlei Belege dafür finden zu können, nicht einmal im eigenen Weltklimareport.
      Am 1. Dezember 2009 trat Dr. Phil Jones, Direktor des in der globalen Erwärmungshysterie führenden britischen Klimaforschungsinstituts CRU, zurück, als sich das Ausmaß der Klimalüge abzuzeichnen begann.
      Am 13. Februar endlich musste Dr. Phil Jones in einer BBC-Sendung zugeben, dass es seit 1995 überhaupt keine signifikante globale Erwärmung gegeben habe. Er gab sogar in der BBC-Dokumentation zu, die Welttemperatur sei im Mittelalter wahrscheinlich noch deutlich wärmer gewesen sei als heute, ein Hinweis darauf, dass eine globale Erwärmung gar nicht durch den Menschen bewirkt wird.
      Vor wenigen Tagen musste er darüber hinaus sogar zugeben, dass die zur Überprüfung angeforderten Daten, die ihn damals eine globale Erwärmung diagnostizieren ließen, nicht mehr auffindbar seien.
      Von der globalen Klimakatastrophe ist nichts, aber auch gar nichts übrig geblieben.
      Geht es eigentlich noch peinlicher?
      Unabhängige Wissenschaftler haben durch exakte Auswertung von Satellitendaten herausgefunden, dass die Welt seit zirka 13 Jahren sogar leicht abkühlt.
      Auf der letzten AZK-Konferenz in der Schweiz trug der Autor des Buches Die Lüge der Klimakatastrophe vor, wie er selber die Anfänge der »Erfindung« des Klimawandels durch den Geld- und Geschäftsadel Mitte der 1980er-Jahre miterlebt hatte.

      Quellen:
      http://www.propagandafront.de/zweithochste-jemals-gemessene-schneeausdehnung-auf-der-nordlichen-erdhalbkugel.html
      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/
      http://klimablog.blog.de/2010/02/06/ipcc-unsinn-7955929/
      http://www.prisonplanet.com/cru-ringleader-phil-jones-to-step-down.html
      http://www.readers-edition.de/2009/11/27/so-funktionierte-mikes-trick/
      http://forum.wetteronline.de/showthread.php?t=30416
      http://community.zeit.de/user/schneefan/beitrag/2009/09/09/mojib-latif-globale-abk%C3%BChlung-f%C3%BCr-20-jahre

      Montag, 01.03.2010
      Kategorie: Allgemeines, Gastbeiträge, Geostrategie, Enthüllungen, Wirtschaft & Finanzen, So lügen Journalisten, Wissenschaft, Politik
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