Frangipanibaum

      Frangipanibaum

      Frangipanibaum

      Was bei der Pflege der Frangipanipflanze zu beachten ist:

      Wenn der Steckling gut eingewachsen ist kann man ihn im Sommer wie normale Pflanzen giessen. Also nicht austockenen lassen. Nur stehende Nässe und Temperaturen unter 15 Grad mag die schöne Pflanze nicht.
      Nach 1 1/2 Monaten kann man mit Düngen anfangen. Im Frühling einen Dünger mit hohem Stickstoff gehalt. Damit bilden sich schnell viele kräftige Blätter. Ab Juni dann mit einem Dünger anfangen der einen hohen Phosphat anteil hat. So ab August ist dann mit Knopsen und Blüten zu rechnen. Wobei die Pflanzen auch später noch zum Blühen kommen.
      Je nach Art verliert die Pflanze im Spätherst die Blätter. Dann sollte mit den Wassergaben sehr sparsam umgegangen werde. Die Pflanze sollte auch im Winter nicht Temperaturen unter 12° sinken. Ohne Blätter bleibt die Pflanze dann so bis Ende Februar März. Vorsichtig kann wieder mehr Wasser gegeben werde, wobei ein sehr heller sonniger Standort von Vorteil ist.
      Meine hat jetzt grad Knospen angesetzt und ich freue mich schon auf die Blüten.
      Ich habe die Plumeria obtusa Singapore withe, die auch bei genügend Licht über den Winter immergrün bleibt. Die Blätter sind bei dieser Art ledrig dunkelgrün.
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      Frangipani-Baum

      Frangipani-Baum

      Noch ein Exot, der Zyperns Gärten erobert hat! Und was für einer! Dem verführerischen Duft, der seinen ebenmäßigen, wie Porzellan anmutenden Blütenblättern entströmt, werden wahre Wunderdinge nachgesagt. So soll er Gelassenheit schenken, für gute Laune sorgen, die Sinne öffnen und der Kreativität neue Wege weisen. Und das aus der Blüte gewonnene ätherische Öl entfaltet, so wissen Eingeweihte, eine angenehme Wirksamkeit als erotisches Stimulans, beliebt auch in einer Mischung aus so bekannten exotischen „Liebesdüften“ wie Sandelholz und Jasmin.

      Der bis zu 5 m hoch wachsende tropische Blütenbaum ist in Mittelamerika und auf den karibischen Inseln beheimatet, hat sich aber über die gesamten Tropen ausgebreitet und gedeiht prächtig auch in subtropischen Zonen wie dem Mittelmeerraum. Selbst hierzulande kann man ihn in wohltemperierten Wintergärten als Kübelpflanze halten. Wie der in Zypern häufig anzutreffende Oleander gehört der Frangipani-Baum zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Im Winter wirft er seine bis zu 30 cm langen, in Büscheln angeordneten Blätter ab und sieht dann wie gerupft aus. Seine verdickten Zweige fallen nun besonders ins Auge und weisen ihn als Sukkulente aus, als typischen Bewohner trockener Gebiete, der die Fähigkeit besitzt, Wasser und Nährstoffe zu speichern.

      Farbenprächtige Ketten aus Frangipaniblüten werden traditionell Besuchern der Hawaii-Inseln umgelegt oder man trägt die Blüten als festlichen Haarschmuck wie etwa auf Bali. Dort und in anderen Gebieten Asiens gilt der Frangipani als heiliger Baum, den man Pagoden- oder auch Tempelbaum nennt. Seine Blüten (übrigens in Dutzenden von Farbvarianten) werden den Göttern als Opfergabe gereicht. Sie sind ein Symbol der Unsterblichkeit.

      Warum „Pulmeria rubra“, so seine wissenschaftliche Bezeichnung, den Namen des im hochmittelalterlichen Rom zu den einflußreichsten Familien zählenden Adelsgeschlechts der „Frangipani“ trägt, ist nicht eindeutig geklärt. Es heißt, einer der Frangipani-Grafen habe die Blüten gerne in seine Handschuhe gesteckt, um sie zu parfümieren. Vielleicht war er der oft zitierte Parfumeur Frangipani aus dem 12. Jahrhundert, Schöpfer eines seinerzeit begehrten Duftwassers. Oder wurden Blüte und Baum nach Mercutio Frangipani, dem Botaniker, benannt?
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