Weltpremiere auf der IAA: Mercedes-Benz SLS AMG

      Weltpremiere auf der IAA: Mercedes-Benz SLS AMG

      Weltpremiere auf der IAA: Mercedes-Benz SLS AMG

      Lewis Hamilton auf der IAA in Frankfurt

      Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton stattet am 15. September der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) 2009 in Frankfurt einen Besuch ab.
      Nur zwei Tage nach seinem Rennen beim Großen Preis von Italien in Monza reist der Pilot des Vodafone McLaren Mercedes Teams nach Frankfurt. Dort sieht er sich am Pressetag auf der IAA um und ist als Gast bei der Weltpremiere des neuen Mercedes-Benz SLS AMG anwesend.

      Erstmals in der über 40-jährigen Unternehmensgeschichte präsentiert die Performance-Marke von Mercedes-Benz ein eigenständig entwickeltes Fahrzeug, den Mercedes-Benz SLS AMG.

      Der Supersportwagen begeistert mit seinem einzigartigen Technologie-Package: Aluminium-Spaceframe-Karosserie mit Flügeltüren, AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor mit 420 kW/571 PS Höchstleistung und Trockensumpfschmierung, Siebengang-Doppelkupplungs-getriebe in Transaxle-Anordnung und Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen.

      "Mit dem neuen SLS AMG stellt Mercedes-Benz einen faszinierenden Supersportwagen vor, der die Herzen aller Autofans höher schlagen lässt." so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars.
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      Mercedes Flügeltür-Sportler ab 177 310 Euro

      Mercedes Flügeltür-Sportler ab 177 310 Euro
      Zu Preisen ab 177 310 Euro kommt im Frühjahr 2010 der Flügeltürer Mercedes-Benz SLS AMG auf den Markt.

      Der 420 kW/571 PS starke Supersportwagen besetzt die Lücke, die der nicht mehr gebaute Mercedes SLR McLaren hinterlassen hat, steht aber auch in der Tradition des Mercedes 300 SL aus den 50er-Jahren.

      Die Aluminium-Karosserie des zweisitzigen Coupés zitiert so auch das klassische Vorbild. An der Front der extrem langen Motorhaube prangt der breite Sport-Kühlergrill mit großer Chromspange und Stern, die Seitenansicht zieren große Lufteinlass-Kiemen mit Chromstreben. Die Türen sind am Dach der weit nach hinten versetzten Passagierkabine angeschlagen und öffnen wie Flügel nach oben.

      Die technischen Daten versprechen eine deutlich sportlichere Ausrichtung als beim kräftig motorisierten, aber eher als Gleiter konzipierten SLR. Der von AMG weiter entwickelte 6,3-Liter-Achtzylinderbenziner sitzt hinter der Vorderachse und verfügt über ein Drehmoment von 650 Nm, das bei 4 750 Touren anliegt. Für die Kraftübertragung sorgt ein an der Hinterachse platziertes Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen.

      Die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 des nur 1 620 Kilogramm schweren Hecktrieblers erfolgt so in 3,8 Sekunden. Nach knapp 12 Sekunden soll die 200er-Marke fallen. Die Tachonadel steigt auf bis zu 317 km/h, wo weiterer Vortrieb elektronisch begrenzt wird. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 13,2 Litern je 100 Kilometer an. Die Auslegung des Schleuderschutzes ESP ist in drei Stufen von streng bis deaktiviert wählbar, für Verzögerung sorgt eine Keramikbremsanlage. Außerdem soll eine Differentialsperre gute Traktion in der Kurve garantieren.

      Seine Weltpremiere feiert der Mercedes SLS AMG auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September). Das Coupé bleibt nicht die einzige Variante. Ab 2011 ergänzt ein Roadster die Angebotspalette, auch eine Elektroversion könnte folgen.
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      Mercedes zeigt seinen neuen Flügeltürer

      Mercedes zeigt seinen neuen Flügeltürer

      Von keinem Mercedes ist in den vergangenen Monaten so viel gesprochen worden wie vom Flügeltürer SLS. Kurz vor der Weltpremiere auf der IAA hat Mercedes jetzt den Schleier gelüftet und die ersten Fotos veröffentlicht. Der Preis für den Sportwagen ist relativ niedrig, doch wer ihn besitzen möchte, braucht Geduld.

      Zwar zitiert der SLS mit seinen Türen den womöglich berühmtesten Flügelschwung der Autogeschichte. Doch nimmt AMG-Chef Volker Mornhinweg den Begriff „Retro“ nicht in den Mund. „Wir haben auf eine alte Idee zurückgegriffen und diese neu interpretiert“, sagt er und ist stolz auf ein Design, das alles andere als nach hinten gewand ist.

      Die Scheinwerfer scharf geschnitten, die Motorhaube von markanten Falzen durchzogen, der Bug breit und das Heck knackig, ist der Silberpfeil voll auf Zukunft programmiert. „Das Design des neuen Mercedes-Benz SLS AMG ist nicht nur wegen der exklusiven Flügeltüren etwas ganz Besonderes“, schwärmt deshalb auch Designchef Gordon Wagener, der nicht weniger vorhat, als den schönsten Sportwagen des 21. Jahrhunderts auf die Straße zu bringen. „Wir wollen eine neue Design-Ikone schaffen, die neben Mercedes-Modellen wie etwa dem CLS oder dem SL den unvergleichlichen Mythos unserer Marke prägt.“

      Vom Klassiker aus den Fünfzigern, der nur 1400 mal gebaut wurde und heute zu den begehrtesten Mercedes-Oldtimern zählt, übernimmt der SLS neben charakteristischen Flügeltüren auch die Idee des Leichtbaus: Rahmen und Karosserie werden deshalb komplett aus Aluminium gefertigt, die Kardanwelle lässt Mercedes bei einem Luftfahrtspezialisten aus Karbon backen, und auf Wunsch stecken in den großen Rädern Bremsscheiben aus Keramik. So sinkt das Leergewicht gegenüber einem normalen SL um runde 20 Prozent auf 1620 Kilo.

      Obendrein hat AMG den hauseigenen Achtzylinder noch einmal überarbeitet, die Leistung des schnellen Saugers auf 571 PS und das maximale Drehmoment auf 650 Nm gesteigert. Entsprechend attraktiv sind die Fahrleistungen. Den Sprint von 0 auf 100 schafft der Sportwagen in 3,8 Sekunden, und Schluss ist erst bei 317 km/h.

      Dennoch soll der Spitzensportler mit einem Normverbrauch von rund 13 Litern halbwegs sozialverträglich bleiben. Außerdem nimmt AMG den Kritikern den Wind aus den Segeln, weil noch vor der Premiere auch eine Elektrovariante avisiert wurde. Mit 533 PS, 880 Nm und bis zu 200 km/h soll sie beweisen, dass Vernunft und Vergnügen auch auf der Rennstrecke kein Widerspruch sein müssen.

      Aber der SLS soll nicht nur geradeaus schnell fahren. Für eine maximale Querdynamik gibt es deshalb einen besonders tief gelegten Motor mit sogenannter Trockensumpfschmierung und eine ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Dafür haben die Schwaben eigens ein neues Getriebe gewählt, das direkt auf der Hinterachse sitzt. Und weil es das im Konzern ohnehin nicht gab, haben sie gleich eine siebenstufige Automatik mit Doppelkupplung eingekauft.

      Mit dem SLS rückt AMG nicht nur ins Feld der halbwegs bezahlbaren Supersportwagen auf, sondern emanzipiert sich vollends von der Marke Mercedes. Denn anders als alle bisherigen Sportwagen von der Marke aus Affalterbach teilt der Flügeltürer keine nennenswerten Komponenten mehr mit der Großserie und gilt als erste Eigenentwicklung in der über 40-jährigen AMG-Geschichte. Gebaut allerdings wird bei AMG nur der Motor, denn die Karosserie und das Gesamtfahrzeug werden bei Mercedes in Sindelfingen montiert.

      Kurz vor der Messe hat Mercedes allerdings nicht nur das finale Design enthüllt, sondern nun auch den Preis verraten und damit für die eigentlich größte Überraschung gesorgt: Denn mit rund 177.310 Euro ist der Traumwagen des 21. Jahrhunderts überraschend günstig.

      Das hat für AMG-Chef Volker Mornhinweg auch strategische Bedeutung: Er will mit dem SLS nicht nur dem Besitzer Fahrspaß bieten, sondern die gesamte Marke aufwerten. „Deshalb muss das Auto auf die Straße und nicht in als Exot in eine Sammlung.“

      Aber auch wenn mit dem vergleichsweise niedrigen Preis die Begehrlichkeit wächst, müssen Kurzentschlossene wohl noch ein wenig warten. Weil seit der Bestätigung des Projektes in Affalterbach fast täglich Blindbestellungen eingegangen sind, dürften die ersten Flügeltürer längst verteilt sein.
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      IAA 2009: Mercedes-Benz SLS AMG

      IAA 2009: Mercedes-Benz SLS AMG – die Rückkehr des Flügeltürers

      Mercedes-Benz wird auf der IAA (17.-27.9.2009) mit dem 420 kW / 507 PS starken SLS AMG die Rückkehr des Flügeltürers feiern. Der Supersportwagen interpretiert den legendären 300 SL aus den fünfziger Jahren neu. Nicht nur die Flügeltüren, auch der charakteristisch breite Kühlergrill mit dem großen Mercedes-Stern und der flügelförmigen Querfinne erinnert an das Vorbild.. Der Mercedes-Benz SLS AMG kommt im Frühjahr 2010 auf den Markt. Der Verkaufspreis beträgt 177 310 Euro.
      Chassis und Karosserie des SLS bestehen aus Aluminium. Unter der fast zwei Meter langen Motorhaube steckt der weiterentwickelte 6,2-Liter-V8 von AMG. Er bietet 650 Newtonmeter Drehmoment und beschleunigt den 1,6 Tonnen schweren Wagen in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h. Der in den Heckdeckel integrierte Spoiler fährt ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h automatisch aus und sorgt für hervorragende Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Der Kraftstoffverbrauch des SLS liegt bei 13,2 Litern je 100 Kilometer. Geschaltet wird via Doppelkupplungsgetriebe.

      Das Interieur nimmt, wie die Karosserie, Formen aus dem Flugzeugbau auf. Prägendes Element ist die Instrumententafel, die in Form eines kraftvoll gespannten Flügelprofils gestaltet ist. Die Belüftungsdüsen mit justierbarem Kreuz erinnern ebenfalls an ein Jet-.Triebwerk. Auch das Kombi-Instrument mit LED-Hochschaltanzeige und zwei weiß hinterleuchteten Rundinstrumenten präsentiert sich betont sportlich in metallischem „Silver Shadow“. Die silberfarbigen Zifferblätter verfügen über rote Zeiger und eine 360-km/h-Skala. Als zentrales Element zwischen den beiden mittleren Lüftungsdüsen im Cockpit ist das Multimediasystem Comand APS mit 7-Zoll-Bildschirm integriert.

      Die Sportsitze haben Lehnen aus Magnesium, und verfügen über Zwei-Zonen-Sitzpolster. In die lang gestreckte Mittelkonsole aus mattiertem Echtmetall ist die AMG Drive Unit. Die Bedienung des 7‑Gang-Doppelkupplung-Sportgetriebes erfolgt über einen Wählhebel, der an den Schubkraftregler eines Jets erinnert. Dem Fahrer stehen vier unterschiedliche Fahrprogramme zur Wahl.
      Die Flügeltüren benötigen zum Öffnen weniger Platz als herkömmliche Coupé-Türen und können in einer Normgarage komplett geöffnet werden..Der Kofferraum bietet ein Volumen von 176 Litern. (ampnet/jri)
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      Mercedes-Benz SLS AMG

      Mercedes-Benz SLS AMG
      Der neue Flügeltürer von Mercedes-Benz

      Der neue Supersportwagen von Mercedes-Benz und AMG zeichnet sich durch ein Technologie-Paket aus, das Fahrdynamik auf höchstem Niveau garantiert. Dazu gehören:

      - eine Aluminium-Spaceframe-Karosserie mit Flügeltüren,
      - ein AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor mit 420 kW/571 PS Höchstleistung,
      - 650 Newtonmetern Drehmoment und Trockensumpfschmierung,
      - ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung,
      - ein Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen und 1620 Kilogramm Leergewicht nach DIN-Norm.
      - Die ideale Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und der tiefe Fahrzeugschwerpunkt betonen das ausgeprägte Sportwagen-Konzept.
      - Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h. Der Kraftstoffverbrauch von 13,2 Litern je 100 Kilometer (kombiniert) rangiert an der Spitze im Wettbewerbsumfeld (alle Werte vorläufig).


      „Mit dem neuen SLS AMG präsentiert Mercedes-Benz einen faszinierenden Supersportwagen, der die Herzen aller Autofans höher schlagen lässt. Der SLS AMG beflügelt die Marken Mercedes-Benz und AMG gleichermaßen – und wird sicher einer der begehrenswertesten Sportwagen aller Zeiten“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender von Daimler und Leiter von Mercedes-Benz Cars.

      „Unsere Kunden erleben im SLS AMG die Kompetenz aus über 40 Jahren Motorsporterfahrung von Mercedes-AMG. Das einzigartige Technologie-Package sorgt für eine außergewöhnliche Fahrdynamik bei moderaten Verbrauchswerten – auch dafür steht AMG heute“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH.

      „Das Design des neuen Mercedes-Benz SLS AMG ist nicht nur wegen der exklusiven Flügeltüren etwas ganz Besonderes. Unser Anspruch ist es, mit dieser Interpretation den Klassiker der Zukunft zu schaffen und den schönsten Sportwagen des 21. Jahrhunderts auf die Straße zu bringen. Unser Ziel ist es auch, eine neue Design-Ikone zu schaffen, die neben Mercedes-Modellen wie etwa dem CLS oder dem SL den unvergleichlichen Mythos unserer Marke prägt. Gleichzeitig weist der neue SLS den Weg für die Design-Philosophie kommender Mercedes-Benz Sportwagen", so Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz Cars.


      Mercedes-Benz präsentiert den neuen Supersportwagen der Weltöffentlichkeit erstmals auf der Internationalen Automobilausstellung in Franfurt. Ab 15. September können Sie im Mitarbeiterportal in einem IAA-Special weitere Details zu dem Fahrzeug nachlesen.

      http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/new_cars/models/sls_amg/c197.flash.html#chapter=1

      Bericht von Heise Autos

      Bericht von Heise Autos

      http://www.heise.de/autos/Mercedes-SLS-AMG-Der-neue-Fluegeltuerer-in-ganzer-Pracht--/artikel/s/8525

      Mercedes SLS AMG: Der neue Flügeltürer in ganzer Pracht
      571-PS-Geschoss ist ab Frühjahr 2010 für 177.310 Euro erhältlich

      Stuttgart, 10. September 2009 – Vom 17. bis 27. September wird er der Star auf dem IAA-Stand von Mercedes sein, und für viele dürfte er auch zum Highlight der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt schlechthin werden. Die Rede ist natürlich vom neuen Flügeltürer SLS AMG, mit dem Mercedes an den legendären Mercedes 300 SL "Gullwing" von 1954 anknüpft. Jetzt liegen erste offizielle Bilder des kompletten Fahrzeugs vor.

      Geschicktes Retro-Design
      Das Design des Neuen nimmt einige Anleihen beim berühmten Urahnen, ohne aber eine reine Kopie des W198 zu sein. Gleichzeitig hebt sich der 4,64 Meter lange SLS AMG wohltuend von seinem wuchtigen Vorgänger SLR ab, der in Zusammenarbeit mit McLaren entstanden war. Stilistisches Highlight des Neuen sind natürlich die Flügeltüren. Laut AMG benötigen sie sogar weniger Platz als herkömmliche Coupé-Türen und können selbst in einer Normgarage komplett geöffnet werden. Der in der Armlehne der Innenverkleidung integrierte Durchgriff ermöglicht ein problemloses Schließen der Tür. Dort sind auch die Schalter für die elektrischen Fensterheber und Außenspiegelverstellung platziert. Trotz einer tiefen Sitzposition von nur 37 Zentimeter Sitzhöhe über der Fahrbahn soll ein bequemer Ein- und Ausstieg möglich sein, zumal die Einstiegshöhe gerade einmal 45 Zentimeter beträgt. Der Öffnungswinkel der Flügelportale liegt bei 70 Grad, zwei Gasdruckdämpfer pro Tür erleichtern das Öffnen und Schließen.

      Zitieren statt Kopieren
      Nicht nur die Flügeltüren erinnern an das berühmte Vorbild 300 SL, auch der breite Kühlergrill mit großem Mercedes-Stern und der flügelförmigen Querfinne schlagen die Brücke zum Urahnen. Für Dominanz sorgen sechs große Kühllufteinlässe und die weit außen platzierten, vertikalen Scheinwerfer mit Bi-Xenonlicht, LED-Blinkern und LED-Tagfahrlicht. Nostalgisch wirkt der seitliche Lufteinlass mit charakteristischen Streben und dem „6.3“-Hinweis auf den Motor.

      Kein Heck-Meck
      Etwas schlicht, aber durchaus gelungen zeigt sich das SLS-Hinterteil mit abfallendem Heckdeckel, einer ausgeprägten Fahrzeugschulter und flachen Rückleuchten mit LED-Technik. Lichtelemente in Flügelform sorgen für ein spezielles Nachtdesign. Tief und mittig platziert ist die LED-Nebel- und Rückfahrleuchte im Formel-1-Stil. In den Heckdeckel integriert ist ein Spoiler, der ab Tempo 120 automatisch ausfährt. Serienmäßig weist der SLS vorne 19-Zoll- und hinten 20-Zoll-Räder auf. Das Kofferraumvolumen beträgt 176 Liter. Der Radstand beträgt übrigens 2,68 Meter

      Willkommen im Cockpit
      Wer in den Sportsitzen, deren Rücklehnen aus Magnesium bestehen, Platz nimmt, erlebt einen Arbeitsplatz der besonderen Art. Bei der Gestaltung des Interieurs ließen sich die Mercedes-Designer vom Flugzeugbau inspirieren. Besonders markant sind die galvanisierten Belüftungsdüsen mit Düsenkreuz, die an Jet-Triebwerke erinnern sollen. Die wichtigsten Daten für den Fahrer liefert ein Kombi-Instrument mit LED-Hochschaltanzeige. Die etwas kleinteiligen, silberfarbigen Zifferblätter besitzen rote Zeiger, der Tacho wartet mit einer 360-km/h-Skala auf. Der 7-Zoll-Bildschirm des Multimediasystems ist zentral angeordnet. In der Mittelkonsole aus mattiertem Echtmetall ist die zum Fahrer orientierte „AMG Drive Unit“ integriert, mit der ein persönliches Fahrzeug-Setup ermöglicht wird. Auf Wunsch wird es innen mit Karbon oder diversen Lederfarben noch individueller. Anders als im alten 300 SL muss im SLS niemand mehr schwitzen: Eine Klimaautomatik ist serienmäßig an Bord.

      Leichter ist besser
      Auf einem anderen Gebiet stellt der SLS eine echte Premiere dar: Erstmals präsentieren Mercedes und AMG ein Auto, bei dem Chassis und Karosserie aus Aluminium gefertigt sind. Dadurch wird ein Leergewicht von 1620 kg möglich. Der gewichtsoptimierte Alu-Spaceframe glänzt mit einem Rohbaugewicht von 241 kg. In die Struktur integriert sind die Querversteifungen an Vorder- und Hinterachse. Die Sicherheitsausstattung beinhaltet acht Airbags.

      Ein echter Kraft-Wagen
      Unter der knapp zwei Meter langen Haube steckt der bereits vom E 63 AMG bekannte 6,3-Liter-V8. Allerdings wurde der intern M159 genannte Hochdrehzahl-Saugmotor komplett überarbeitet und kommt auf eine Leistung von 571 PS sowie ein Leistungsgewicht von 2,84 kg pro PS. Die innermotorischen Änderungen betreffen die Neuentwicklung der Sauganlage, die Überarbeitung des Ventiltriebs und der Nockenwellen sowie Modifikationen an der Abgasanlage. Die weiteren Motordaten des SLS können sich in jedem Autoquartett sehen lassen: Bei 4750 Umdrehungen liegt das maximale Drehmoment von 650 Nm an, in nur 3,8 Sekunden geht es auf Tempo 100, die Spitze beträgt 317 km/h. Der Hersteller hebt hervor, dass die Maschine die Euro-5-Norm erfüllt. Zudem steht auf dem Papier ein Durchschnittsverbrauch von 13,2 Liter pro 100 Kilometer. Ermöglicht wird dies unterr anderem durch Bordnetz-Rekuperation, also Ausnutzung der Bremsenergie zum Laden der Batterie. Apropos Bremsen: Gegen Aufpreis sind Keramikstopper erhältlich.

      Schnell schalten
      Die Kraftübertragung erfolgt über eine Antriebswelle aus Karbon per Transaxle-Prinzip an die Hinterachse. Dort befindet sich das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Es erlaubt Schaltvorgänge von 100 Millisekunden. Der Fahrer kann aus vier Fahrprogrammen mit verschiedener Auslegung wählen. Für optimale Traktion gibt es an Bord eine mechanische Differenzialsperre und ein in drei Stufen einstellbares ESP. Die Lösung Frontmittelmotor plus Transaxle-Anordnung sorgt für eine Gewichtsverteilung von 47 Prozent vorn zu 53 Prozent hinten.

      Verkaufsstart im Frühjahr 2010
      Alle SLS-Enthusiasten müssen sich noch bis zur Markteinführung im Frühjahr 2010 gedulden. Dann steht der Super-Benz für 177.310 Euro bei den Händlern. Gewiss kein Schnäppchen, aber für einen handgeschalteten Lamborghini Gallardo mit 550 PS und Heckantrieb sind schon 192.780 Euro zu überweisen. Man darf daher gespannt sein, wie sich der neue Benz in der Phalanx der Super-Sportwagen behaupten wird. Entschlussfreudigkeit ist für Kaufinteressenten auf jeden Fall von Vorteil, denn pro Jahr will AMG nur 5000 SLS fertigen.
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      Mercedes-Benz gewinnt das „Goldene Lenkrad 2009

      Der neue Flügeltürer von Mercedes-Benz gewinnt das „Goldene Lenkrad 2009“

      Über eine Viertelmillion Leser haben abgestimmt und den neuen Mercedes-Benz SLS AMG mit deutlichem Vorsprung zum besten Supersportwagen der Welt gewählt. „Bild am Sonntag“, „Auto Bild“ und 25 europäische Schwesterzeitschriften verliehen dafür dem neuen Flügeltürer das „Goldene Lenkrad“ – eine der wichtigsten Automobil-Auszeichnungen Europas. Den Preis nahm Dieter Zetsche gestern Abend in Berlin entgegen.

      Elf Supersportwagen hatten sich der großen Leserwahl zum „Goldenen Lenkrad“ gestellt. Fast ein Drittel aller Stimmen entfielen auf den neuen Mercedes-Benz SLS AMG, der damit mit großem Abstand zum Zweitplazierten die Gunst der Leser in der Kategorie der Supersportwagen gewann.

      Die Teilnehmer honorierten mit ihrer Entscheidung nicht nur die einzigartige Faszination des neuen Mercedes-Benz SLS AMG, dessen Flügeltüren die Erinnerung an die Sportwagenlegende 300 SL aus den 1950er Jahren wachruft, sondern auch sein hohes technisches Niveau. Der Supersportwagen zeichnet sich durch konsequenten Leichtbau, überlegene Fahrdynamik und vorbildliche Sicherheit aus.

      Mit dem Gewinn des „Goldenen Lenkrad“ setzt der neue Flügeltürer eine gute Tradition fort: Mit bisher insgesamt 18 Siegen zählt Mercedes-Benz zu den erfolgreichsten Automarken des Wettbewerbs um das „Goldene Lenkrad“.

      AMG auf dem Höhenflug

      AMG auf dem Höhenflug

      Von Jürgen Zöllter 7. November 2009, 04:00 Uhr
      Die Mercedes-Tochterfirma hat den neuen Flügeltürer entwickelt und arbeitet an dem Elektromodell der A-Klasse

      Natürlich ist dieser Wagen nicht irgendein Wagen. Er hat Flügeltüren, er trägt den Stern - der Mercedes SLS AMG ist eine Art Wiederauferstehung des legendären 300 SL. Doch das Buchstabenkürzel AMG erzählt noch eine andere Geschichte.

      www.practicomfort.de "Wir stehen an der Schwelle zur Neuausrichtung", sagt Friedrich Eichler. Der Mann, der bei der Daimler-Tochter AMG die Motorenentwicklung verantwortet, klingt fast ein bisschen erleichtert. "Unsere Geschichte als Tuner liegt hinter uns." Und AMG-Chef Volker Mornhinweg präzisiert: "Wir beweisen, dass AMG nun die Entwicklungskompetenz für komplette Fahrzeuge besitzt." 42 Jahre war das Unternehmen aus dem schwäbischen Affalterbach als Tuner von Mercedes-Modellen bekannt, nun macht es einen weiteren Schritt.

      Während der 571 PS starke Zweisitzer SLS seine ersten Runden dreht, ist der Grundstein für die nächste eigenständige Entwicklung schon gelegt. Derzeit reift die 241 Kilo leichte Aluminium-Struktur des neuen SLS mit Elektroantrieb heran. "Er wird noch in diesem Jahr seine erste Erprobungsfahrt absolvieren", sagt Mornhinweg. Dass die Reichweite des 533 PS starken Autos bei artgerechter Fahrweise wegen der begrenzten Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus weniger als 100 Kilometer betragen dürfte, stört das Mutter-Unternehmen Daimler nicht. Entwicklungsvorstand Thomas Weber sieht den Elektro-SLS sowieso weniger auf der Rennstrecke als in den Händen wohlhabender Kunden, die ein politisch korrektes Zeichen setzen wollen.

      Strategisch gesehen dient der SLS mit seiner sogenannten eDrive-Einheit den Technikern in Affalterbach als Studienobjekt für alltagstaugliche Elektromobile. Denn wenn die eDrive-Einheit nicht für sportliche Höchstleistungen, sondern für möglichst lange Fahrstrecken mit moderaten Geschwindigkeiten in der kommenden Mercedes A-Klasse ausgelegt wird, sieht ihre Zukunft rosiger aus. Und auch dafür besitzt AMG die Entwicklungsverantwortung.

      Wo in der benzinbetriebenen A-Klasse ein Verbrennungsmotor mit Schaltgetriebe wohnt, sollen im Elektroauto Gleichstrommotoren schnurren. Zwei werden vorn an ein gemeinsames Getriebe gekoppelt, wobei jede Einheit das ihr nächste Vorderrad antreibt. Wie viel Kraft an jedes Rad fließt, regelt eine Steuereinheit, die wiederum auf Befehle eines Zentralrechners hört. Insbesondere in die anspruchsvolle Regelstrategie habe sich das 15-köpfige AMG-Entwicklungsteam verbissen, sagt Motorenentwickler Eichler. Weil diese Regelung auch Kernthema von Elektro-Benzin-Hybridantrieben ist, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch deren Entwicklungshoheit nach Affalterbach wandert.

      Gleichzeitig wächst AMG auch neue Verantwortung bei den Verbrennungsmotoren für Mercedes zu. Hierbei geht es ausschließlich um Hochleistungstechnik, für die das AMG-Labor Erfahrungen aus dem Motorsport mitbringt. Schon übernommen wurde die Entwicklungsführerschaft der V12-Triebwerke für S-Klasse und SL sowie Maybach. Ungeachtet des in Europa spürbaren Trends zu kleineren Motoren möchten viele Kunden aus dem Mittleren Osten, Asien, Russland und den USA die souveräne Kraftentfaltung und hohe Laufkultur eines Zwölfzylindermotors nicht missen, sagt Entwicklungsvorstand Weber. "Deshalb halten wir an diesen Motoren fest, optimieren sie aber weiter."

      Weil in Europa der Wunsch nach kleineren und sparsameren Antrieben offensichtlich ist, will AMG dem 6,2 Liter großen V8-Aggregat aus SLS und den Spitzenmodellen der C- und E-Klasse eine neue V8-Generation an die Seite stellen. Durch Biturbo-Aufladung soll ein neues 5,5-Liter-Aggregat einerseits in der Leistungsklasse über 500 PS mitspielen, sich andererseits aber mit einem Treibstoffverbrauch begnügen können, der nahe bei zehn Litern auf 100 Kilometer liegt. Friedrich Eichler bestätigt, dass dafür im Teillastbereich jeweils zwei Zylinder einer Bank abgeschaltet werden. Über das Zusammenspiel der Zylinderabschaltung mit den beiden Turboladern will er aber noch nichts sagen - hier geht es, besonders im Hinblick auf schnelle und komfortable Gaswechsel, um die hohe Schule der Motorentechnik. Wie AMG diese Aufgabe löst, soll noch ein Geheimnis bleiben.

      Mit dem SLS wächst dem Kompetenz-Zentrum AMG in Affalterbach eine Rolle zu, die Audi seiner Quattro GmbH in Neckarsulm mit der Entwicklung des Audi R8 bereits übertragen hat. Nur die in München ansässige M GmbH von BMW, in vielem mit AMG und der Quattro GmbH vergleichbar, hat noch keinen Auftrag für eine eigenständige Fahrzeugentwicklung bekommen.

      Pressepräsentation Mercedes-Benz SLS AMG: Papa, haben!

      Pressepräsentation Mercedes-Benz SLS AMG: Papa, haben!

      ampnet – 8. November 2009.
      Ich liebe ihn immer noch. Nichts hat sich an meinem Gefühl für ihn geändert seit dem Tag, an dem ich als Erstklässler mit Tornister auf dem Rücken zum ersten Mal auf einen Mercedes-Benz 300 SL traf und den Zeigefinger der rechten Hand respektlos über das Lüftungsgitter hinter dem Vorderrad rattern ließ. Sie haben ihn herübergeholt in unsere Zeit, mit mehr Power, mehr technischen Höchstleistungen. 1954 war mein kindlicher Reflex klar: Papa, haben! Mal sehen, wie es mir mit dem Neuen geht.

      Viel später durfte ich einen dieser ersten SL fahren. Das war ein Erlebnis, immer noch geprägt vom Kindertraum. Bekanntlich vergoldet die Zeit jede Erinnerung. Jetzt stehe ich vor dem neuen Mercedes-Benz SLS, und meine Erwartungen sind gewaltig. Volker Mornhinweg, AMG-Chef, hat keine Zweifel, dass der Neue in der Lage ist, meine alte Liebe zu übertrumpfen: „Da müsst' ich jetzt lügen, wenn wir da nicht zufrieden wären“, urteilt er über den Sportwagen, der als komplette Neukonstruktion bei der Mercedes-Benz AMG in Afalterbach entstanden ist. Aber ihm als Verantwortlichen muss man wohl eine gewisse Voreingenommenheit unterstellen.

      Es sind nicht nur die klassisch am Dach angeschlagenen Flügeltüren, mit denen sich der SLS zu seinem Urahn bekennt. Die komplette Linie erinnert an ihn. Die Motorhaube fällt allerdings noch länger aus, die Kabine dahinter duckt sich ebenso eng und scheinbar klein ans Auto und das Heck hat die Rundung des SL übernommen, fällt allerdings kürzer aus. Dafür hat er sich breite Schultern zugelegt. Dennoch lassen das Gesicht und besonders die berühmten seitlichen Lüftungsschlitze mehr als nur Familienähnlichkeit erkennen. Hier hat sich jemand an die riskante Aufgabe gewagt, eine Ikone wiederzubeleben.

      Angesichts des Neuen zeigt sich, wie zeitlos der alte SL war. Das spricht für die Qualität seiner Designer, damals wie heute. Selten ist es gelungen, ein altes Design so überzeugend in die Neuzeit zu transponieren. Bei mir löst der SLS jedenfalls schon beim ersten Blickkontakt denselben Impuls aus wie damals: Haben!

      Nun mögen die optischen Signale ja verwandt sein. Aber seit dem alten SL sind mehr als 50 Jahre vergangen, und die Automobiltechnik hat sich in diesem halben Jahrhundert sicherlich schneller entwickelt als in den Jahrzehnten davor. Der alte war kaum zu beklettern, bot eine drangvolle Enge, war nach heutigen Maßstäben gar nicht so schnell und mit seinen schmalen Diagonalreifen und seiner tückischen Hinterachse nicht einfach zu beherrschen und trotz riesiger Bremstrommeln kaum zum Stehen zu bringen.

      Das Einsteigen ist immer noch nichts für die Zeitgenossen, die eine erhöhte Sitzposition lieben. Man hält sich am besten am oberen Rand der Windschutzscheibe fest, steigt über den nicht mehr ganz so breiten Holm und lässt sich hineingleiten in das Etui für die Beine und den hervorragend geformten, bequemen Sportsitz. Das passt so gut, dass man zunächst die Frage verdrängt, wie man sich später wohl wieder am geschicktesten wieder herausfädelt.

      Sitzriesen müssen den Sitz ganz herunterfahren, um Raum für den Kopf zu erhalten, obwohl die Afalterbacher extra für mich und Meinesgleichen im Dach eine Ausbuchtung nach oben vorgesehen haben. Der erste SLS, in dem ich mich in Position brachte, hatte eine rote Lederausstattung, wie damals. Aber natürlich kann man das auch in Schwarz oder in Braun haben. Aber das Rot gehört eben zum SL wie die Nitribit – kennt die noch jemand? – zum 190 SL.

      Die Windschutzscheibe steht erstaunlich steil, so wie damals. Auch sonst hat man das Gefühl, es habe sich so gar nicht viel geändert. Denn der Charakter des Innenraums bleibt bei allem Zierrat doch so sachlich, dass man es sogar als puristisch beschreiben könnte, wären da nicht das kleine Display zwischen den beiden Rundinstrumenten und die mächtige Mittelkonsole in Karbon-Optik mit dem Bildschirm für die Navi und die vielen, dem Fahrer zugewandten Bedienknöpfe und -regler. Hier kann man den Charakter seines SLS selbst bestimmen: ruhig und gelassen zur Rennstrecke und dort dann die „Sau rauslassen“ nach allen Regeln der Sportfahrerkunst.

      Die „Sau“ sitzt unter der unendlich langen Motorhaube. Sie hat acht Zylinder, 6,2 Liter Hubraum, 420 kW / 571 PS Leistung bei 6800 Umdrehungen pro Minute (U/min) und ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern (Nm) bei 4750 U/min. Das bringt den dank Leichtbau und Alu-Spaceframe leer nur 1620 kg schweren SLS in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 317km/h, elektronisch begrenzt, der Reifen wegen.

      Sein Verbrauch soll im Schnitt (nach EU-Norm) bei 13,2 Litern liegen; die C02-Emission bei 308 Gramm pro Kilometer. An dieser Stelle beeilt sich Volker Mornhinweg, darauf hinzuweisen, dass der SLS nur 0,023 Liter pro PS verbrauche, rund die Hälfte des Wertes bei normalen Serien-Personenwagen.

      Das Schnapsglas voll Sprit pro PS reicht sicherlich nicht beim Galopp auf der Rennstrecke. Das wird auch niemand ernsthaft erwarten. Dort will man andere Eigenschaften erleben. Dank Leichtbau, tiefem Schwerpunkt und einer Achslastverteilung zugunsten der Hinterachse wegen der Transaxle-Bauweise mit dem AMG Sieben-Gang-Sportgetriebe vor der Hinterachse und der sehr präzisen und direkten Lenkung sowie seinen Charakter-Knöpfen erfüllt der SLS diese Erwartungen zu vollster Zufriedenheit. Er meistert auch hohe Geschwindigkeiten souverän, zieht aus Kurven mit sagenhafter Traktion heraus und denkt nicht einmal daran zu wanken. Dabei gibt es mächtig 'was auf die Ohren. Der Achtzylinder posaunt seine Kraft heraus, dass es dem Fahrer wie dem Zuschauer eine Freude ist.

      Aber er kann auch anders. Der SLS rollt erstaunlich kommod, wenn man das von ihm erwartet. Selbst harte Querrillen in der Fahrbahn dringen eher ans Ohr als an den verlängerten Rücken. Auch der Motor hält sich zurück, solange man ihn nicht per Gaspedal dazu auffordert, die Konversation von Fahrer und Beifahrer zu übertönen, was ja manchmal ganz hilfreich sein kann.

      Die beiden haben es besser als das Gepäck. Dafür bleiben nur knapp 180 Liter leicht zerklüfteter Kofferraum. Ablagen findet man nur im kleinen Handschuhfach, in den Türen und in der Mittelkonsole. Hinter den Sitzen bleibt nur noch Platz für die Tageszeitung und die Brieftasche. Aber Sportwagenfahrer sind diesen Zwang zur Konzentration auf das Wesentliche ja gewohnt. Man nimmt sowieso immer zu viel mit in den Urlaub, und für die Rennkombi und den Sturzhelm reicht es allemal.

      Der Amerikaner bezeichnet Autos wie dieses als „toys für the boys“, womit er den Girls nicht zu nahe treten will, die ja auch so ihre Spielzeuge haben. Aber der SLS hat schon wegen seiner überlangen Motorhaube etwas männlich Erotisches. Das wird seinem Absatz nicht im Wege stehen. In Afalterbach rechnet man damit, schon kurz nach dem Verkaufsbeginn die Produktion 2010 verkauft zu haben. Doch auch die, die jetzt schon auf der Warteliste stehen, werden ihr „toy“ nicht unter dem Weihnachtsbaum vorfinden; denn die Auslieferung beginnt erst Ende März kommenden Jahres.

      Und ich? Es wird wohl bei dem „Papa, haben!“-Reflex bleiben. Aber leider werden nicht alle Kinderträume wahr. Ein Einstiegspreis von 177 000 Euro setzt längere Überlegungen voraus. Wohl dem der's hat. Der kann sich die neue Stilikone von Mercedes-Benz in die Garage stellen – oder lieber ins Wohnzimmer, wo man ihn immer im Blick hat? (ampnet/Sm)

      Daten Mercedes-Benz SLS AMG

      Länge x Breite x Höhe (in m): 4,64 x 1,94 x 1,26
      Motor: Acht-Zylinder-Sauger
      Leistung: 42o kW / 571 PS bei 6800 U/min
      Maximales Drehmoment: 650 Nm bei 4750 U/min
      Durchschnittsverbrauch nach EU-Norm: 13,2 Liter
      Kohlendioxidemission: 308 g/km
      Höchstgeschwindigkeit: auf 317 km/h begrenzt
      Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 3,8 s
      Leergewicht/Zuladung: 1630 kg/240 kg

      Cooler Abschluss für den Silberpfeil

      Cooler Abschluss für den Silberpfeil
      Von Tom Grünweg

      Über kaum ein Mercedes-Modell wurde in den letzten Monaten so viel geredet wie über den neuen SLS AMG. Jetzt hat das Theoretisieren ein Ende: Der 571 PS starke Flügeltürer ist startbereit. SPIEGEL ONLINE gab in dem Supersportwagen aus Stuttgart bereits Gas.

      Schnell und stark sind die Autos von Mercedes fast immer. Aber der echte Kick fehlte den schwäbischen Rennern bislang meist. Das ändert sich jetzt, denn als Antwort auf Konkurrenzmodelle wie Audi R8, Lamborghini Gallardo oder Ferrari 458 Italia bringt Mercedes' sportlicher Ableger AMG nun den SLS an den Start. Dabei greift das Team um Geschäftsführer Volker Mornhinweg auf ein Konzept zurück, dass Mercedes bereits vor mehr als 50 Jahren Lorbeeren einbrachte. Wie der legendäre 300 SL ist auch der neue SLS ein Flügeltürer. Die Klappen schwangen nun für die erste Testfahrt von SPIEGEL ONLINE nach oben.

      Mit dem Finger drückt man den Startknopf. Was dann folgt, ist ein eindrucksvolles Hörspiel mit acht Zylindern, 32 Ventilen und 571 Pferdestärken. Ein Tritt auf das Gaspedal und der SLS schnellt davon und wechselt die Tonlage von tiefem Grollen in wildes Brüllen. Perfekt für Selbstdarsteller, die sich die nötige Beachtung so gern mit einem Supersportwagen erkaufen.

      Dann geht alles sehr schnell. Schließlich schafft der aus Typen wie E 63 AMG & Co. bekannte und für den SLS weiterentwickelte V8-Motor mit einem maximalen Drehmoment von 650 Nm den Sprint auf Tempo 100 in 3,8 Sekunden, fährt nach weniger als zwölf Sekunden 200 km/h. Mehr als 317 km/h Sachen sind nicht drin, weil es darüber für die Reifen problematisch werden könnte. Offenbar ist dieser Wert auch wichtig für das Prestige, denn Hauptkonkurrent Audi schafft mit dem R8 maximal 316 km/h.

      Bei der Hatz nach der Bestzeit auf der Rennstrecke hilft dem Fahrer ein neues Doppelkupplungsgetriebe mit drei Schaltprogrammen und Wippen für den manuellen Eingriff am Lenkrad. Der richtige Schaltpunkt wird mit einer blitzenden Ampel im Cockpit angezeigt, die Gänge wechseln dann fast unmerklich mit der Geschwindigkeit eines Wimpernschlags.

      Benzindirekteinspritzung gibt es noch nicht

      Das Original in den fünfziger Jahren hatte bereits eine Benzindirekteinspritzung; im AMG soll diese Technik erst im nächsten Jahr zum Einsatz kommen. Dennoch wurde der 6,2 Liter große Achtzylindermotor am AMG-Sitz in Affalterbach weiter austrainiert. Dabei stieg die Leistung um 46 PS, und das Triebwerk erhielt eine Trockensumpfschmierung nach Rennsport-Art. Das spart zugleich die Ölwanne ein, wodurch wiederum Motor und mit ihm der Schwerpunkt des Wagens nach unten rückten.

      Der Benzinverbrauch? Hoch, doch im Vergleich zu den meisten Konkurrenzmodellen moderat. "Und wenn man den Verbrauch im Verhältnis misst, sieht die Sache ohnehin ganz anders aus", rechnet AMG-Chef Volker Mornhinweg die Zahlen schön. "Pro PS braucht der SLS nur 0,023 Liter pro 100 Kilometer. Bei Großserienmodellen liegt dieser Wert oft mehr als doppelt so hoch." Das ergibt unter dem Strich satte 13,2 Liter auf 100 Kilometer.

      Der neue Supersportler im Schwergewicht - mit 1620 Kilogramm

      Dass der Wagen nicht nur geradeaus, sondern auch in Kurven ungewöhnlich schnell fährt, ist ein Verdienst der ausgeglichenen Balance. Der Motor ist vorn platziert und das Getriebe nach dem Transaxle-Prinzip an der Hinterachse. Außerdem hat der neue Flügeltürer eine Fastenkur hinter sich: Der Rahmen besteht aus Aluminium, und unter dem Blech sowie im Innenraum gibt es reichlich Karbon. Das Leergewicht beträgt aber immer noch feiste 1620 Kilogramm.

      Im Zusammenspiel von präziser Lenkung, einem von DTM-Champion Bernd Schneider abgestimmten Fahrwerk und tollen Bremsen gewinnt der SLS jene Schärfe, die etwa einem SLR oder den hoch gezüchteten SL-Modellen bislang fehlte. Doch so giftig sich der SLS auf der Rennstrecke gibt, so gemütlich kann man in ihm nach ein paar Runden nach Hause cruisen. Die Sitze sind bequemer als bei der Konkurrenz, die Platzverhältnisse etwas großzügiger, die Federn etwas weicher und die elektrischen Helfer etwas dienstbeflissener. Wo Mercedes draufsteht, wird Luxus erwartet - auch wenn so das Gewicht wieder in die Höhe geht.

      Für AMG-Chef Mornhinweg ist der SLS nicht nur ein neuer Supersportwagen. "Nach dem ersten eigenen Motor und dem ersten eigenen Getriebe hat AMG nun das erste eigene Auto gebaut."

      Mehr als 10.000 Autos pro Jahr sollen gebaut werden

      Der neue Flügeltürer soll Aushängeschild und Markenbotschafter für AMG werden. Auch deshalb ist der Wagen mit einem Grundpreis von 177.310 Euro deutlich billiger als etwa der gerade ausrangierte SLR. "Das Auto soll nicht nur in klimatisierten Sammlergaragen, sondern tatsächlich auf der Straße zu sehen sein", sagt AMG-Sprecher Johannes Riegsinger. Die Jahresproduktion soll bei mehr als 10.000 Exemplaren liegen.

      Die Zukunft? Für Ende 2012 ist die Elektroversion des SLS angekündigt. Und wie beim ehemaligen 300 SL wird es auch vom SLS einen Roadster geben - selbst wenn die Flügeltüren dabei auf der Strecke bleiben.

      Mercedes plant weitere Varianten des SLS AMG

      Mercedes plant weitere Varianten des SLS AMG
      AUTOMOBILWOCHE ONLINE, 05.11.2009

      Mercedes-Benz plant weitere Varianten des SLS AMG. Wie der Hersteller bei der Premiere des neuen Supersportwagens am Donnerstag in Laguna Seca in Kalifornien bestätigte, soll es nicht beim jetzt vorgestellten Flügeltürer für 177.310 Euro bleiben, der ab Frühjahr 2010 ausgeliefert wird: Binnen zwei Jahren soll dem Coupé ein Roadster folgen. Außerdem bekräftigte Volker Mornhinweg die Serienpläne für einen elektrisch angetriebenen SLS: Der Aufbau der ersten Prototypen habe schon begonnen. Ende 2012 oder Anfang 2013 sei der Sportwagen mit Elektroantrieb startklar, sagte der Chef des sportlichen Mercedes-Ablegers. Der auch optisch deutlich andere SLS eDrive bekommt vier Elektromotoren, die zusammen auf 392 kW/533 PS und ein maximales Drehmoment von 880 Newtonmetern kommen. Damit werde der Flügeltürer in weniger als vier Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h erreichen, kündigte AMG an. Gespeist aus Lithium-Ionen-Akkus im Wagenboden soll die Reichweite bei 150 und 180 Kilometern liegen. Das in Laguna Seca präsentierte SLS-AMG-Modell arbeitet mit einem V8-Benziner mit 420 kW/571 PS Leistung. Der Motor beschleunigt den Sportwagen in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 317 km/h.

      Rede von H. Zetsche anlässlich der SLS AMG Fahrvorstellung

      Rede von Dieter Zetsche anlässlich der SLS AMG Fahrvorstellung
      November 2009
      San Francisco

      Guten Abend, meine Damen und Herren, herzlich willkommen in Kalifornien.
      Ich kann mir vorstellen, dass den meisten hier noch der Jetlag in den Knochen steckt. Aber ich verspreche Ihnen: Spätestens, wenn Sie morgen früh im SLS AMG unterwegs sind, hält Sie das Adrenalin hellwach. Glauben Sie mir: Unser Flügeltürer fährt sich noch viel besser als er aussieht. Und allein die Optik hat ja bei seiner Weltpremiere auf der IAA schon viele fasziniert. Ich will kurz aus einem Leserbrief zitieren, den ein Autofan im September an ein großes deutsches Automagazin geschrieben hat. Da war zu lesen: „Bitte berichten Sie nicht mehr so viel über den SLS AMG. Nicht nur ich bin von dem Auto begeistert, sondern auch meine Frau. Und die macht mir jetzt Vorwürfe, dass ich zu wenig verdiene.“
      Diese Begeisterung, meine Damen und Herren, ist alles andere als ein Einzelfall – das beweist dieses Goldene Lenkrad! Gestern Abend deutscher Zeit ist uns diese Auszeichnung in Berlin für den besten „Supersportwagen“ verliehen worden – entschieden von einer großen Publikums-Jury: den Leserinnen und Lesern einer auflagenstarken Zeitungsgruppe. Für den SLS ist das eine weitere tolle Auszeichnung und für die Teams von Mercedes und AMG ein zusätzlicher Ansporn für erstklassige Arbeit!
      Und wissen Sie, was gerade für junge SLS-Fans das Beste ist? Man braucht nicht mal einen Führerschein, um sich von der Faszination anstecken zu lassen! Das neueste „AMG-Baby“ ist auch der „Star“ in der Neuauflage des Videospiels GranTurismo auf der Playstation. Die ersten Fahrszenen daraus sind längst ein Hit auf Youtube. Und ich bin sicher: Als potenzieller Dienstwagen ist der SLS AMG auch ein weiterer überzeugender Ansporn, bei Daimler Karriere zu machen.
      Man kann also sagen: Die Zeit war reif für diesen außergewöhnlichen Sportwagen. Und Sie merken schon: Wir sind ziemlich stolz auf den SLS AMG. Dieses Auto zeigt, wo in punkto Supersportler „der Hammer hängt“. Manche meinen: Das neue Maranello heißt Affalterbach… denn da sitzt bekanntlich AMG.
      Und welche Region wäre besser geeignet, um den SLS AMG auf Herz und Nieren zu testen als Kalifornien? Hier ist sogar das November-Wetter angenehm. Hier befindet sich die „Haus-und-Hof-Strecke“ für AMG: der Raceway Laguna Seca. Und deshalb haben hier schon einige AMG Highlights ihr Debüt gefeiert – zuletzt der SL 65 AMG Black Series vor einem Jahr.
      Außerdem ist gerade hier an der Westküste die Auto-Leidenschaft groß. Hier sind nicht nur viele potenzielle Kunden, hier gibt es auch viele neue Ideen für die Zukunft des Automobils. Wir als der älteste Automobilhersteller der Welt arbeiten ja hier in Kalifornien mit einem der jüngsten Hersteller eng zusammen: Die Lithium-Ionen-Batterie im neuen smart fortwo electric drive stammt von Tesla. Und eines hat unser smart mit dem SLS AMG bei allen Unterschieden gemeinsam: Beide interpretieren in ihrem Segment das Motto von Karl Benz: „Vom Guten das Beste.“
      Diesen Anspruch beziehen wir auch und gerade auf das Thema Nachhaltigkeit. Etwa durch den konsequenten Ausbau unserer Mercedes-Benz BlueEFFICIENCY-Flotte. Oder durch den Einstieg in die Kleinserienproduktion des neuen Elektro-smart, die in wenigen Tagen startet. Dasselbe gilt für die B-Klasse F-CELL, die wir jetzt ebenfalls unter Serienbedingungen bauen. Nächstes Jahr geht es mit einer batterie-elektrischen A-Klasse weiter.
      Dass Elektromobilität auch in der Oberklasse funktionieren kann, zeigen wir mit dem S 400 HYBRID. Diese S-Klasse ist mit einem Verbrauch von 7,9 Litern die weltweit effizienteste Luxuslimousine mit Ottomotor überhaupt – und das bei einer Leistung von 279 PS. Seit Juni ist das Auto zu haben und rund jeder fünfte S-Klasse Kunde entscheidet sich bereits für dieses Modell. Mit der nächsten Generation der S-Klasse kommt dann der S 500 Plug-in HYBRID. Das ist eine Dreiliter-Luxuslimousine – und ich rede nicht von drei Litern Hubraum, sondern drei Litern Verbrauch.
      Die Definition von Premium wird sich also spürbar ändern. Aber wir betrachten das vor allem als Chance, den Kunden auch in punkto „grün“ einen Mehrwert zu bieten. Und das Gleiche haben wir mit dem SLS AMG vor: Ab 2013 ist er auch mit rein elektrischem Antrieb zu haben. Mit 880 Newtonmeter Drehmoment, aber null Gramm CO2-Emissionen wird das Auto zum vielleicht schönsten Beweis dafür, dass Fahrspaß bei uns Zukunft hat. Und zwar ausdrücklich auch und gerade bei AMG.
      Wie viel Fahrspaß die Gegenwart beim SLS AMG bietet, können Sie aber morgen schon live ausprobieren. Und wir sind überzeugt: Das ist die zeitgemäße Interpretation des Themas „Faszination auf Rädern“: mit Aluminium-Spaceframe-Karosserie, Trockensumpfschmierung, Transaxle-Getriebe und AMG V8-Frontmittelmotor, dem effizientesten Triebwerk im ganzen Segment.
      Bei AMG gibt es ja eine klare Unternehmens-Philosophie und die lautet: „Ein Mann, ein Motor.“ Mittlerweile arbeiten natürlich auch Frauen bei AMG, aber das Prinzip bleibt dasselbe: Zu jedem Antriebsaggregat gehört ein bestimmter Monteur, der für diesen Motor höchstpersönlich verantwortlich ist. Und das Resultat im SLS AMG ist beeindruckend. Aber keine Angst: Ich werde trotzdem nicht versuchen, einen von Ihnen morgen auf den Beifahrersitz zu schubsen. Allerdings würde ich auch nicht „Nein“ sagen, wenn Sie zwischendurch mal die Plätze tauschen möchten…
      Ich denke jedenfalls, der SLS AMG ist ein Auto, das uns wieder daran erinnert, warum wir uns wohl alle kaum eine schönere Branche vorstellen können, als diese. Und persönlich füge ich hinzu: Einen schöneren Arbeitgeber als den mit dem Stern gibt es ebenso wenig. In diesem Sinne muss ich Ihnen für morgen gar nicht „viel Spaß“ wünschen - ich kann es Ihnen versprechen!
      Herzlichen Dank für Ihr Interesse und einen schönen Abend.

      Die Kampagne zum Mercedes-Benz SLS AMG

      Die Kampagne zum Mercedes-Benz SLS AMG
      „Ist das noch ein Auto?“

      Mercedes-Benz hat für den neuen SLS AMG eine integrierte Kampagne entwickelt, die die Sehnsucht nach einem völlig neuen Fahrgefühl vermittelt. Die Kommunikationsmaßnahmen werden seit der Weltpremiere im September 2009 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung bis zur Markteinführung im ersten Quartal dieses Jahres schrittweise umgesetzt.
      Der Marketing-Mix umfasst alle Kommunikationskanäle, wobei Online-Aktivitäten eine zentrale Rolle spielen.

      „Die Kampagne konzentriert sich exakt auf das, was die Faszination und Leidenschaft des Mercedes-Benz SLS AMG ausmacht: das einzigartige Design und die perfekte Hochleistungstechnologie", sagt Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars. "Der Grundgedanke ‚Ist das noch ein Auto?’ zieht sich durch alle Kommunikationsaktivitäten und -kanäle.“

      Printanzeigen und TV-Spot

      Printanzeigen und TV-Spot

      Das Design der gesamten Kampagne ist puristisch mit einer progressiven und leicht mystischen, gleichzeitig überaus dynamischen Bildsprache.
      Die Printanzeigen, die ab Februar 2010 geschaltet werden, zeigen einen roten Mercedes-Benz SLS AMG auf grauem Asphalt vor schwarzem Hintergrund. Unterstützt wird das Bildmotiv durch eine knappe Botschaft wie beispielsweise „Oh Lord …“ oder „Cockpit. Triebwerk. Flügel. Ist das noch ein Auto?“ Die Anzeigen werden in Tageszeitungen und Zeitschriften zu sehen sein.

      Der TV-Spot mit Der TVDer TV-Spot mit Michael Schumacher, dem siebenmaligen Formel 1-Weltmeister und Fahrer von MERCEDES GP PETRONAS, erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Film-Experiments: Von der Vorbereitungs- und Erprobungsphase bis hin zur Durchführung stellt der SLS AMG seine technischen Highlights in den Vordergrund.
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      Zum TV-Spot mit Michael Schumacher: Behind the speed

      Zum TV-Spot mit Michael Schumacher: Behind the speed
      Mercedes_SLS_AMG_Schumacher_60TV_deutsch.wmv

      Der Spot startet am 30. Januar 2010 auf allen reichweitenstarken Fernsehsendern mit einem 60-sekündigen Roadblock und läuft danach als 45-Sekünder bis Ende März weiter.

      [video width=400 height=350]http://www.spaelte.com/phpBB2/dload.php?action=download&file_id=105[/video]
      Web-Special

      Im Internet ist der Mercedes-Benz SLS AMG bereits seit der Weltpremiere auf der IAA mit einem Webspecial unter www.mercedes-benz.com/sls-amg online, das nun um eine interaktive und moderierte Tour über das AMG Entwicklungsgelände ausgeweitet wird – inklusive einem exklusiven Einblick in die Motorenfertigung.

      Darüber hinaus informiert ein Online-Magazin in drei Ausgaben umfassend über
      die Performance („Milliseconds“),
      die Leichtbauweise („Milligrams“) und
      das Design („Millimetres“) des SLS AMG.
      Bilder
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      Social Media-Aktivitäten

      Social Media-Aktivitäten

      Mercedes-Benz hat unter www.sls-amg-reporter.de einen Reporter-Blog ins Leben gerufen. Hier ist der Autoliebhaber Matthew K. als SLS AMG-Reporter unterwegs und begleitet mit Berichten, Bildern und Videobeiträgen weltweit die Einführung des neuen Flügeltürers.

      Begleitend zu dem Reporter-Blog ist Matthew K. auch auf Twitter http://twitter.com/slsamgund Facebook aktiv.

      Unter www.facebook.com/MercedesBenz hat die Stuttgarter Automobilmarke zur Weltpremiere des Fahrzeugs eine offizielle Fanpage innerhalb der Social Media Community Facebook eingerichtet.

      Unter dem Namen „SLS AMG“ finden Interessierte ab Anfang Februar 2010 auch eine neue iPhone-Applikation. Der neue Supersportwagen wird dabei über ein 360°-Gameplay in Zusammenhang mit der innovativen „Kippsteuerung“ des iPhones erlebbar gemacht. Dem Spieler stehen außerdem mehrere Modi zur Verfügung: So kann er entweder allein oder im Rennen gegen andere Spieler aus der ganzen Welt sein fahrerisches Können beweisen. Die kostenlose Applikation wird für alle iPhone Modelle nutzbar sein.

      Darüber hinaus umfasst die Kampagne eine Vielzahl weiterer Maßnahmen – von Handels- und Dialogmarketingaktivitäten bis hin zu exklusiven Kundenevents.

      Mode-Engagement von Mercedes-Benz

      Mode-Engagement von Mercedes-Benz

      Ein Highlight der integrierten Kommunikation ist das neue Bildmotiv für das internationale Modeengagement von Mercedes-Benz, das während der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Januar 2010 erstmals eingesetzt wurde. Der britische Modefotograf Nick Knight hat zusammen mit dem Designer Gareth Pugh den Mercedes-Benz SLS AMG und Topmodel Julia Stegner spektakulär in Szene gesetzt.
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      Mercedes-Benz SLS AMG im neuen Videospiel Gran Turismo®5

      Mercedes-Benz SLS AMG im neuen Videospiel Gran Turismo®5

      Der SLS AMG ist Teil der neuen Version des PlayStation®3 (PS3™) Spiels Gran Turismo®5, das 2010 auf den Markt kommt. In diesem neuen Videospiel können Spiele-Fans und Auto-Enthusiasten den Supersportwagen dank der extrem wirklichkeitsgetreuen Darstellung in Full HD Qualität „hautnah“ und interaktiv erleben. Zudem kommt Mercedes-Benz eine besondere Ehre zu Teil: Der Supersportwagen wird auch das Cover von Gran Turismo®5 zieren – als erstes Fahrzeug eines deutschen Herstellers in der Geschichte der Spieleserie.
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      Flügeltürer von Mercedes-Benz und AMG

      Neue Legende mit einzigartiger Performance – der Flügeltürer von Mercedes-Benz und AMG

      Automobile Faszination und Hightech auf höchstem Niveau: Dafür steht der neue Mercedes-Benz SLS AMG, der im Frühjahr 2010 an den Start geht.
      Der Flügeltürer begeistert mit puristischem Design, konsequentem Leichtbau sowie überlegener Fahrdynamik und wird im Segment der Supersportwagen für Furore sorgen. Mit dem neuen SLS AMG liefert Mercedes-AMG sein Meisterstück ab.
      Als erstes eigenständig entwickeltes Automobil ist der Supersportwagen das Highlight in der über 40-jährigen Firmengeschichte. Damit zeigt AMG Entwicklungskompetenz auf höchstem Niveau.

      Der neue Mercedes-Benz SLS AMG fasziniert mit seinem einzigartigen Technologie-Paket: Aluminium-Spaceframe-Karosserie mit Flügeltüren, AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor mit 420 kW/571 PS Höchstleistung, 650 Newtonmeter Drehmoment und Trockensumpfschmierung, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung, Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen und 1620 Kilogramm Leergewicht nach DIN-Norm – diese außergewöhnliche Kombination garantiert Fahrdynamik auf höchstem Niveau.
      Die Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und der tiefe Fahrzeugschwerpunkt betonen das ausgeprägte Sportwagen-Konzept. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h.

      Markteinführung des mehrfach ausgezeichneten Mercedes-Benz SLS AMG ab dem 27. März 2010
      Der SLS AMG wurde in den vergangenen Monaten allein in Deutschland mit bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt: So etwa mit dem begehrten Design-Preis „iF product design award 2010“ und dem renommierten „Goldenen Lenkrad 2009“. Weitere Preise sind die „Auto Trophy 2009“, „TOPauto 2010“ sowie „Beste IAA-Neuheit“ von AutoScout24.
      Der Verkaufspreis für den SLS AMG beträgt 177.310 EUR (inkl. 19 % MwSt.); die Markteinführung beginnt am 27. März 2010.
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