Formel 1 Kubica erhält von BWM grünes Licht
McLaren-Mercedes beschwichtigt Alonso
Vom 14.06.2007
INDIANAPOLIS (dpa) Grünes Licht bei BMW-Sauber für Robert Kubica, Schmusekurs bei McLaren-Mercedes für Fernando Alonso: Während der Pole nur drei Tage nach seinem Horrorunfall vom eigenen Team die Startfreigabe für den Großen Preis der USA erhielt, besänftigte die Führungsspitze der Silberpfeile das Gemüt ihres verärgerten Weltmeisters. "Ich kann kategorisch sagen, dass beide Fahrer das gleiche Material zur Verfügung haben und die gleiche Unterstützung bekommen", versicherte McLaren-Chef Ron Dennis mit Blick auf das teaminterne Duell zwischen dem Sensations-WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und dem zweitplatzierten Titelverteidiger. Das Team werde nichts machen, um die positive und wachsende Partnerschaft zwischen McLaren-Mercedes und Alonso zu gefährden.
Keine Gefahr besteht aus Sicht von BMW-Sauber indes für einen Start von Kubica. "Wir wünschen uns alle, dass er zum Einsatz kommt", erklärte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Nach dem Crash des Polen in Montréal am vergangenen Sonntag will die Formel 1 beim Indianapolis-Grand-Prix nun mehr denn je auch Werbung in eigener Sache machen und endlich die USA erobern.
Ob der 22-jährige Kubica dabei letztlich mithelfen kann, entscheidet der Medizin-Check des Weltverbandes FIA am Donnerstag. "Falls Robert nicht fahren kann, sind wir gerüstet", sagte Theissen. Sebastian Vettel oder Timo Glock würden dann den zweiten BMW neben Nick Heidfeld fahren. Der neue Rennwagen für Kubica für den Grand Prix am Sonntag (19 Uhr/RTL und Premiere) ist jedenfalls schon fast fertig.
Der Münchner Rennstall will die Leistung von Montréal mit dem zweiten Platz von Nick Heidfeld hinter Senkrechtstarter Hamilton (England) im Silberpfeil beim US-Grand-Prix bestätigen. "Ich bin wirklich stolz auf diese Mannschaft. Nick hat diesen zweiten Platz ja nicht abgestaubt. Er war einfach schneller als ein McLaren und schneller als beide Ferrari", sagte Theissen. "Unsere Formkurve zeigt nach oben."
Im ersten Saisondrittel überzeugt hat auch McLaren-Mercedes. Hamilton und Alonso führen die Fahrerwertung an. In der Teamwertung hat der britisch-deutsche Rennstall bereits einen Vorsprung von 28 Zählern auf Ferrari. Entsprechend groß war das Bemühen der Teamleitung, Alonsos Gemüt nach dessen Kritik zu besänftigen.
Der zweimalige Weltmeister hatte einem spanischen Radiosender zwei Tage nach seinem enttäuschenden siebten Platz in Montréal gesagt, dass er sich von Beginn an im Team nicht wohl gefühlt habe und Kanada-Sieger Hamilton als Brite in dem britischen Team die volle Unterstützung bekomme. Dennis sprach indes von einem "gesunden Wettkampf" zwischen den für die jeweiligen Autos verantwortlichen Teams.
Erfolgreicher könnte derweil die Zusammenarbeit von Ralf Schumacher mit seinem Arbeitgeber Toyota sein. Zuletzt hatte er sogar eingeräumt, sich auch anderweitig umzuschauen. Und nach dem überraschenden Punktgewinn im Chaos-Grand-Prix von Montréal gibt sich der 30-Jährige nun wieder richtig kampfeslustig: "Meine Formel-1-Karriere war bisher eine sehr schöne Zeit, aber nicht von dem Erfolg gekrönt, den ich mir gewünscht habe. Deshalb bin ich hier noch nicht fertig - und ich werde auch nicht aufhören", sagte er dem Fernsehsender "Premiere".
:arrow: Ja, gibt es den auch noch? :shock:
McLaren-Mercedes beschwichtigt Alonso
Vom 14.06.2007
INDIANAPOLIS (dpa) Grünes Licht bei BMW-Sauber für Robert Kubica, Schmusekurs bei McLaren-Mercedes für Fernando Alonso: Während der Pole nur drei Tage nach seinem Horrorunfall vom eigenen Team die Startfreigabe für den Großen Preis der USA erhielt, besänftigte die Führungsspitze der Silberpfeile das Gemüt ihres verärgerten Weltmeisters. "Ich kann kategorisch sagen, dass beide Fahrer das gleiche Material zur Verfügung haben und die gleiche Unterstützung bekommen", versicherte McLaren-Chef Ron Dennis mit Blick auf das teaminterne Duell zwischen dem Sensations-WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und dem zweitplatzierten Titelverteidiger. Das Team werde nichts machen, um die positive und wachsende Partnerschaft zwischen McLaren-Mercedes und Alonso zu gefährden.
Keine Gefahr besteht aus Sicht von BMW-Sauber indes für einen Start von Kubica. "Wir wünschen uns alle, dass er zum Einsatz kommt", erklärte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Nach dem Crash des Polen in Montréal am vergangenen Sonntag will die Formel 1 beim Indianapolis-Grand-Prix nun mehr denn je auch Werbung in eigener Sache machen und endlich die USA erobern.
Ob der 22-jährige Kubica dabei letztlich mithelfen kann, entscheidet der Medizin-Check des Weltverbandes FIA am Donnerstag. "Falls Robert nicht fahren kann, sind wir gerüstet", sagte Theissen. Sebastian Vettel oder Timo Glock würden dann den zweiten BMW neben Nick Heidfeld fahren. Der neue Rennwagen für Kubica für den Grand Prix am Sonntag (19 Uhr/RTL und Premiere) ist jedenfalls schon fast fertig.
Der Münchner Rennstall will die Leistung von Montréal mit dem zweiten Platz von Nick Heidfeld hinter Senkrechtstarter Hamilton (England) im Silberpfeil beim US-Grand-Prix bestätigen. "Ich bin wirklich stolz auf diese Mannschaft. Nick hat diesen zweiten Platz ja nicht abgestaubt. Er war einfach schneller als ein McLaren und schneller als beide Ferrari", sagte Theissen. "Unsere Formkurve zeigt nach oben."
Im ersten Saisondrittel überzeugt hat auch McLaren-Mercedes. Hamilton und Alonso führen die Fahrerwertung an. In der Teamwertung hat der britisch-deutsche Rennstall bereits einen Vorsprung von 28 Zählern auf Ferrari. Entsprechend groß war das Bemühen der Teamleitung, Alonsos Gemüt nach dessen Kritik zu besänftigen.
Der zweimalige Weltmeister hatte einem spanischen Radiosender zwei Tage nach seinem enttäuschenden siebten Platz in Montréal gesagt, dass er sich von Beginn an im Team nicht wohl gefühlt habe und Kanada-Sieger Hamilton als Brite in dem britischen Team die volle Unterstützung bekomme. Dennis sprach indes von einem "gesunden Wettkampf" zwischen den für die jeweiligen Autos verantwortlichen Teams.
Erfolgreicher könnte derweil die Zusammenarbeit von Ralf Schumacher mit seinem Arbeitgeber Toyota sein. Zuletzt hatte er sogar eingeräumt, sich auch anderweitig umzuschauen. Und nach dem überraschenden Punktgewinn im Chaos-Grand-Prix von Montréal gibt sich der 30-Jährige nun wieder richtig kampfeslustig: "Meine Formel-1-Karriere war bisher eine sehr schöne Zeit, aber nicht von dem Erfolg gekrönt, den ich mir gewünscht habe. Deshalb bin ich hier noch nicht fertig - und ich werde auch nicht aufhören", sagte er dem Fernsehsender "Premiere".
:arrow: Ja, gibt es den auch noch? :shock: