Sotheby's bringt Riesen-Diamanten nicht weg

      Sotheby's bringt Riesen-Diamanten nicht weg

      Sotheby's bringt Riesen-Diamanten nicht weg

      Die Finanzkrise hat offenbar auch den Sammlern teurer Schmuckstücke den Appetit verschlagen. Am Mittwochabend ist das Auktionshaus Sotheby's bei einer Juwelen-Auktion in Genf auf einem spektakulären Riesen-Diamanten sitzengeblieben.

      Es fand sich kein Käufer, der das Mindestgebot von 6,7 Millionen Franken für den 10,48 Karat schweren blauen Diamanten zahlen mochte, wie Sotheby's mitteilte. Der Edelstein sei zwar die «personifizierte Schönheit», die Käufer seien angesichts des derzeitigen Wirtschaftsklimas jedoch zu zurückhaltend. Bei der Juwelen-Auktion fanden auch zwei weitere als Highlights geltende Steine keinen Abnehmer. Das teuerste verkaufte Stück war ein Ring mit einem pinkfarbenen Diamanten von acht Karat, der für 1,59 Millionen Franken versteigert wurde. Insgesamt kamen bei der Juwelen-Versteigerung 17,9 Millionen Schweizer Franken zusammen. (sda)
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      Sotheby's bleibt auf seinen teuersten Diamanten sitzen

      Sotheby's bleibt auf seinen teuersten Diamanten sitzen
      17:27 | 20/ 11/ 2008

      GENF, 20. November (RIA Novosti). Das Auktionshaus Sotheby's fand aufgrund der Weltfinanzkrise bei einer Versteigerung in Genf keinen Käufer für seine drei größten Diamanten.

      Dabei handelte es sich unter anderem um einen blauen Diamanten im Wert von 10,48 Karat, dessen Schätzwert bei sechs Millionen US-Dollar lag.

      Das geht aus einer Pressemitteilung von Sotheby's hervor.

      Letztendlich kamen nur rund 60 Prozent der insgesamt 371 zur Versteigerung stehenden Objekte unter den Hammer. Das teuerste Stück davon war ein rosafarbener Diamant von 8,02 Karat, der für 1,3 Millionen US-Dollar gekauft wurde.

      "Der Diamantenmarkt macht gegenwärtig eine Übergangsperiode durch und es kann sein, dass bis Jahresende nicht klar wird, wie er sich weiter entwickelt", sagte der Chef der Juwelenabteilung von Sotheby's in Europa und Nahost, David Bennett.

      Ihm zufolge tätigen die Käufer, wie auch auf jedem anderen Markt unter solchen Rahmenbedingungen, äußerst ungern Einkäufe.

      Die Gesamtsumme der bei der Auktion versteigerten Objekte beläuft sich auf 14,8 Millionen US-Dollar. Bei einer ähnlichen Versteigerung im Mai war die Verkaufssumme rund drei Mal höher gewesen.

      Schmuckauktion in Zeiten der Finanzkrise

      Schmuckauktion in Zeiten der Finanzkrise
      Die Finanzkrise geht auch an den Schmuckverkäufern nicht spurlos vorüber. Bei einer Auktion von Sotheby's in Genf fanden bloss 60,6 Prozent der 371 Lose einen Abnehmer.

      Die Auktion brachte insgesamt 17,9 Millionen Franken ein, wie Sotheby's mitteilte. Im vergangenen Mai, vor dem Ausbruch der Krise an den weltweiten Finanzmärkten, hatte eine vergleichbare Auktion noch 60 Millionen Franken in die Kassen gespült. «Ich denke, die heutige Auktion wäre anders verlaufen, wenn sie vor sechs Monaten stattgefunden hätte», wird David Bennett von Sotheby's in der Pressemitteilung zitiert.

      Das Hauptlos, ein grosser blauer Diamant von 10,48 Karat, blieb unverkauft. Geboten wurden 5,7 Millionen Franken - zu wenig für den Verkäufer. Sotheby's hatte mit einem Erlös von 10 Millionen Franken geliebäugelt.

      Die höchsten Preise erzielten ein Ring mit einer Diamantrose von 8,02 Karat und eine Perlenhalskette mit Smaragd und Diamanten. Die beiden Preziosen wechselten für je 1,595 Millionen Franken den Besitzer, was den Erwartungen entsprach. (sda)